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Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern

: Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern - Kapitel 115
Quellenangabe
titleSagen aus Mecklenburg-Vorpommern
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
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Geister beschwören

Etwa vor 60 Jahren erzählte die Wirtsfrau Schwellnuß aus Ramutten, sie hätte als ungefähr neunjähriges Mädchen einen in seinem Handwerk sehr geschickten Schmied gekannt, der Geister beschwören konnte. Er soll einen Vertrag mit dem Bösen gemacht haben. Drei Tage nach einem Begräbnisse konnte er auf Verlangen der Angehörigen den Verstorbenen oder die Verstorbene auf dem Kirchhof zeigen, aber erst nach Sonnenuntergang. Als die Tante der Erzählerin dieser Begebenheit gestorben war, zeigte er sie den Angehörigen auch. Wie aus dem Boden gewachsen stand die Verstorbene da in den Leichenkleidern, die rechte Hand auf das Holzkreuz am Kopfende des Grabes gelehnt.

Es gibt Menschen, die haben die Macht, Teufel und Spuk auszutreiben und zu verbannen. Vor allem können das Pfarrer und zwar, wie schon gesagt, meist katholische, weniger die evangelischen. Der Glaube ist schon alt, lebt jedoch auch heute noch kräftig fort.

 


 

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