Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern

: Sagen aus Mecklenburg-Vorpommern - Kapitel 106
Quellenangabe
titleSagen aus Mecklenburg-Vorpommern
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Erzbischof vertreibt Wassergeister

Bei dem Dorfe Neuhoff, unweit der Elbe im Amte Wolmirstett, befindet sich ein See, der der Heilige See genannt wird. Zu den Zeiten des Erzbischofs Burkhard, der der siebenundzwanzigste in der Reihe dieser Kirchenfürsten war, war dieser See voll böser Geister und Gespenster; diese erschreckten die Fischer und Schiffsleute zum öfteren, taten ihnen vielen Schaden und ersäuften und brachten gar manchen Mann jämmerlich ums Leben. Wie solches der Erzbischof Burkhard, ein sehr frommer und gottesfürchtiger Herr, vernahm, ist er in großer Innigkeit dorthin gezogen, hat denselbigen Ort gesegnet und die bösen Geister daraus vertrieben, so daß sie sich niemals wieder haben sehen lassen. Derselbe See heißt davon bis auf den heutigen Tag der Heilige See.

 


 

 << Kapitel 105  Kapitel 107 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.