Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus Franken

: Sagen aus Franken - Kapitel 31
Quellenangabe
titleSagen aus Franken
typelegend
created20010114
modified20170929
Schließen

Navigation:

Wie es dem Klösterlein weiter ergangen ist

Heute findet man draußen, mitten im Wald, nur noch Trümmer der alten Klostermauern. Efeu wächst dicht an den alten Steinen hinauf, und wer will, kann draußen im alten Klostergarten im Frühjahr noch die schönsten Veilchen pflücken. Die alte Kapelle steht noch da; sie ist aber ein Kuhstall.

Schon seit dem Jahr 1552 ist das Klösterlein zerstört. Damals haben die frommen Frauen den Ort verlassen und sind niemehr dahin zurückgekehrt. Das kam so: Ein anderer Ansbacher Markgraf, Albrecht Alcibiades, führte ebenso wie sein Urahne, Albrecht Achilles, mit den Nürnbergern Krieg Er zog mit seinem Heer durch das Nürnberger Gebiet und brannte alle Dörfer nieder, die er erreichen konnte. Er selber hatte versprochen: »Ich will den Nürnbergern so einheizen, daß auch die Engel die Füsse anziehen werden müssen!« Der Zug der Ansbacher kam an Pillenreuth vorbei, und dabei wurden das ganze Kloster ausgeplündert und alle Gebäude niedergebrannt. Die Schwestern waren schon vorher geflohen und hatten im Klarakloster in Nürnberg Aufnahme gefunden.

 


 

 << Kapitel 30  Kapitel 32 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.