Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus der Schweiz

: Sagen aus der Schweiz - Kapitel 41
Quellenangabe
titleSagen aus der Schweiz
typelegend
created20020117
senderhille@abc.de
modified20170929
Schließen

Navigation:

Weinfälscher muß umgehen

Am Fuße des Simpelberges, in einer wilden Alpe, wo ehemals die alte Saumstraße durch das Gantertal vorüberzog, stand vor vielen, vielen Jahren ein Wirtshaus, zur ›Tavernen‹ genannt. Es wollte vielleicht auch zu schnell reich werden; darum hat dasselbe ein ähnliches Schicksal, wie heutzutage so manches Gasthaus, getroffen. Lange soll sein Hauswesen geblüht haben, bis es endlich durch Überlohnen und Weinverfälschung bei den Reisenden den Kredit verlor und in Verfall geriet. Nach dem Tode der letzten Wirtin dieses Gasthauses soll man an den Tempertagen, aus den Gräben der Kalten-Wasser, welche durch dieses wilde Tal tosen, bei nächtlicher Stille wehmütig rufen gehört haben:

»Ich heiße Johannili fi
Bi zer Tafernu Wirti g'si,
Hä Wasser usgä fir Wi
Muoß jez in-ne chaltu Wässru si.«

 


 

 << Kapitel 40  Kapitel 42 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.