Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > >

Sagen aus Bayern

: Sagen aus Bayern - Kapitel 38
Quellenangabe
titleSagen aus Bayern
typelegend
senderhille@abc.de
created20020117
modified20170929
Schließen

Navigation:

Der Lindwurm in Schaippach

In Schaippach wird erzählt, daß es dort vor vielen Jahren einen riesigen Lindwurm gegeben habe. Dieses Ungeheuer richtete viel Schaden an Flur und Vieh an. So beschloß man, das Scheusal zu töten. Lange Zeit aber konnte dieses Vorhaben nicht in die Tat umgesetzt werden, da sich niemand mehr auf seinen Acker wagte. Eines Tages aber soll ein schneidiger Bauer beim Mistbreiten dem Lindwurm begegnet sein und ihn mit der Mistgabel erstochen haben. Ein Lindwurmdenkmal im Ort erinnert heute noch an die unheilvollen Zeiten und die mutige Tat des wackeren Bauern. Früher war das Denkmal zusammen mit dem Bildstock des heiligen Wendelinus, dem Schutzpatron des Viehs, aufgestellt. Heute hat es in der Nähe des »Dietrichsackers« seinen eigenen Platz gefunden.

 


 

 << Kapitel 37  Kapitel 39 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.