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Ruhe ist die erste Bürgerpflicht

Willibald Alexis: Ruhe ist die erste Bürgerpflicht - Kapitel 12
Quellenangabe
typefiction
booktitleRuhe ist die erste Bürgerpflicht / I. Band
authorWillibald Alexis
year1996
publisherManuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG
address45611 Recklinghausen
titleRuhe ist die erste Bürgerpflicht
pages3-6
created19991228
sendergerd.bouillon
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Elftes Kapitel.
Die Frau Obristin.

»Herrgott, wo sind die Kinder!«

Kaum aber war der Angstruf heraus, als die Verschwundenen schon unter den Bäumen zum Vorschein kamen; doch nicht allein. Eine fremde Dame führte Klara an der Hand, zwei junge Mädchen die andern beiden Kinder dem Tische der Familie zu.

»Da sind gewiß die lieben Eltern«, rief schon von fern eine Dame, halb im Reisekleide, aber doch in einer sehr geschmackvollen Toilette. »Entschuldigen Sie nur, meine Herrschaften, daß ich mich so unangemeldet eindränge. Aber die englischen Kleinen gingen mir ans Herz, und ich weiß, was ein Mutterherz leidet, wenn es in Angst ist um seine Kinder. Da, liebe Kleinen, sind eure Eltern. Habt sie nun auch recht lieb, und lauft ihnen nie mehr fort.«

»Mein Gott, was ist es!« rief die Kriegsrätin.

Die fremde Dame gab eine Erklärung, die wir kurz zusammenfassen. Sie war von einer Reise mit ihren Nichten zurückgekehrt und hatte am Eingang des Dorfes die ihr schon sonst bekannte Reiterbande getroffen. Um nicht mit solchen Menschen zusammenzukommen und auch des gräßlichen Staubes wegen, war sie ausgestiegen und auf einem Fußwege durch die Felder ins Dorf gegangen, aber sie traf doch wieder auf der Dorfstraße die Gesellschaft und hatte mitten im Gedränge der Zuschauer die allerliebsten Kinder, die offenbar von guten Eltern waren, bemerkt. Da war es ihr wie durchs Herz geschossen, daß die Kleinen sich verlieren und den Reitern nachlaufen könnten, und einer der Reiter hatte die Klara gefragt, ob sie zu ihm aufs Pferd wollte, und da hätte sie es für Gewissenspflicht gehalten, das Kind an sich zu reißen und die anderen auch, um sie nach ihren Eltern zu fragen, und da sie's erfahren, hätte sie dem lieben Gott gedankt, daß sie noch zu rechter Zeit hinzugekommen, um die Kinder vor der Gefahr zu retten und ihren lieben Angehörigen zuzuführen.

Die Kleinen aber schienen anderer Ansicht. Der jüngste Knabe namentlich zankte mit dem hübschen jungen Mädchen, welches ihn an der Hand noch immer festhielt, und schrie, er wollte zu den Affen.

Der Kriegsrat hatte sich von seinem Schreck erholt und freute sich, daß es nichts weiter auf sich habe.

»Ach, mein sehr geehrter Herr, den ich noch nicht die Ehre habe zu kennen«, sagte die Dame, »aber gewiß sind Sie ein Patriot, denn das sehe ich an den Weingläsern, und wer unseres guten Königs Geburtstag trinkt, den erlauben Sie mir schon, daß ich ihn als meinen Freund ansehe. Aber Sie meinen, das hätte nichts auf sich! Die Reiter stehlen ja die Kinder wie die Raben. Man kann sich vor ihnen nicht genug in acht nehmen. Oh du mein Gott, ich könnte Ihnen davon Geschichten erzählen, daß einem das Haar zu Berge steht. Sehn Sie, ich fuhr mit meinen Nichten nach Leipzig, damit sie ihren Vater sehen sollten. Wir haben ihn nicht mehr getroffen. Nun, das schadet nichts, der Wille war doch gut, und Leipzig ist eine schöne Stadt, und zur Messe. Sie hätten die Freude der Kinder sehen sollen bei den bunten, tausend schönen Sachen. Na, ich gönnte sie den armen Dingern. Und als wir zurückfuhren, brach ein Rad am Wagen. Ich sagte dem Kutscher, der sonst ein recht verständiger Mensch ist: ›I, kann Er's nicht zusammenbinden, daß wir noch nach Berlin kommen vor Königs Geburtstag?‹ Er sagte partout nein. Der Wagen müßte zum Schmied, wir riskierten sonst, auf der Landstraße liegenzubleiben. Nun können Sie denken, das wollte ich doch auch nicht, drei einzelne Frauenspersonen, und so kamen wir in das Dorf drüben, wie heißt es doch gleich, wo die Schmiede ist. Ja, da hieß es, machen könnte er ihn, aber nicht vor heute früh, und wir hätten auf der Streu liegen müssen in der Schenke, unter all dem Bauervolk in der Wirtsstube. Nun, Sie können meinen Schreck denken, wenn nicht der Herr Prediger davon gehört, und der invitierte uns in sein Haus. Sage ich Ihnen, war das ein charmanter Mann, und sagte: ›Unglücklichen helfen ist Christenpflicht!‹ Und die Frau Predigerin und ihre Töchter. Es ward uns heut morgen recht schwer, uns von ihnen zu trennen, und die Töchter und meine Nichten, die konnten gar nicht voneinander los und haben Brüderschaft getrunken. In Himbeersaft nämlich. Gott bewahre, daß Sie denken sollten, in Wein! Die Herren Prediger auf dem Lande haben auch wohl immer einen Weinkeller! Lieber Gott, sie sind recht schlecht gestellt. Ja, wenn man so über alle Ungerechtigkeit in der Welt nachdenken wollte! Aber ein Mann wie ein Mann Gottes! An den Augen sah er uns alles ab. Und wie wir heut schon im Wagen saßen, brachten sie der Jülli und der Karoline die Vergißmeinnichtsträuße, die sie am Herzen tragen. Sage ich doch, man findet in der Welt überall gute Menschen, und wo man gute Menschen findet, ist die Welt gut. Wir werden uns auch wiedersehen. Und vielleicht sehr bald. Denn der Herr Prediger hat vom Könige eine Vokation nach Berlin. Der König hat ihn mal predigen gehört – wo war es doch? – auf einem Schlosse, und hat gesagt: ›Das ist ein Mann, der zum Herzen predigt, solche Prediger möchte ich in meiner Residenz haben, die nicht das Wort Gottes auslegen, wie's ihnen gefällt, sondern wie's in der Bibel steht.‹ Ja, wir haben schon einen frommen König, der alle Menschen glücklich machen will, und der vorige hatte auch ein frommes Gemüt, wer ihn nur gekannt hatte, und das sind eigentlich neidische und schlechte Gemüter, die ihn schlechtmachen. Mein König ist mein König, und das sage ich graderaus, wer das nicht sagt, der ist nicht mein Mann. Sehn Sie, mein Herr Geheimrat, oder was Sie sind –«

»Kriegsrat«, sagte der Kriegsrat.

»Oh, Sie werden auch noch Geheimrat werden, das seh ich Ihnen an der Stirne an. Also, mein Herr Kriegsrat, sind Sie nicht auch der Meinung, daß die jetzigen jungen Leute gar nicht mehr sind wie sonst? Nein, was räsonieren sie, und alles wollen sie besser wissen. Ich bin eine gute Royalistin, ich liebe meinen König und sein Haus, und wer das nicht tut, der kann mir zu Hause bleiben. Da waren wir doch ein Herz und eine Seele, der Herr Prediger und ich, alle Obrigkeit kommt von Gott, und wenn er noch Berlin kommt, wird er bei mir logieren. Und wie gern wäre ich gestern schon reingefahren, denn man richtet doch gern sein Haus ein zu solchem Festtage. Nun schadet es aber nicht. Wir tranken schon gestern bei Predigers auf seine Gesundheit, und nun ward mir wieder das Glück, unter solcher charmanten, lieben Familie diesen schönsten Festtag für jeden Preußen zuzubringen.«

Der Kriegsrat war anfänglich nicht ganz gut gestimmt; diese Stimmung war überwunden. Er pfropfte die letzte Flasche auf: »Erlauben Sie mir auch, meine verehrte Madam, ehe der Kaffee kommt, mit Ihnen anzustoßen auf die Gesundheit Seiner Majestät.«

»Mein Herr Kriegsrat sind die Gütigkeit selbst. Wie sollte ich das ausschlagen?«

»Wenn ich auch nicht die Ehre habe, Sie zu kennen, wird es mir doch zur besonderen Ehre gereichen, mit einer solchen Patriotin ein Gläschen zu leeren.«

»Obristin Malchen«, sagte die Dame. »Mein Mann ist in holländischen Diensten und steht in Batavia. Ein grausam heißes Land, er wird aber heut auch hierher denken. Ach, er ist ein Patriot.«

»Und doch in fremden Diensten!«

»Ja, sehn Sie, verehrtester Herr Kriegsrat, da ließe sich mancherlei von sagen. Er war auch in preußischen Diensten ehedem, aber Sie glauben nicht, was draußen die preußischen Militärs in Respekt stehen. Und unsre Disziplin und der große Friedrich. Wenn's heißt, der hat unter ihm gedient. Nu, lieber Gott, Schwächen haben wir alle, da werden mir Herr Kriegsrat recht geben, aber sonst ist er – und hat mir erst voriges Jahr ein rotseiden Umschlagetuch geschickt, was die Mamlucken oder Malaien weben, ich sage Ihnen, von Berlin rede ich gar nicht, aber auch in Leipzig hat's kein Mensch für möglich gehalten.«

»Die gnädige Frau werden uns doch die Ehre auf eine Schale Kaffee erzeigen«, sagte die Kriegsrätin, die wohl Lust hatte, das rote Umschlagetuch zu sehen, aber es war tief im Wagen verpackt. Der Kaffee dampfte in der großen braunen Bunzlauer Kanne, wie sie vom Feuer gekommen, auf dem Tisch, aber die Kinder dampften auch – vor Ungeduld. Die Beckenmusik dröhnte verführerisch aus dem Kruge herüber, und die Kleinen blickten erwartungsvoll bald auf den Vater, bald auf die Mutter.

»Das ist ein Kaffee, so schön, wie nur mein Mann ihn mir mal geschickt hat, direkt aus Batavia«, sagte die Obristin.

»Die Zichorien sind auch aus Herrn Rimpler seiner Fabrik«, sagte die Mutter. Aber die Kleinen wurden weder vom batavischen Kaffee noch von den Zichorien aus Herrn Rimplers Fabrik gelockt. Der kleine Junge schrie vielmehr: »Ich will zu den Affen!«

Die Mutter warf einen fragenden Blick auf den Vater. Die Frau Obristin fing ihn auf. »Um Gottes willen, Sie werden doch nicht!« Der Kriegsrat meinte: ob denn in einem bevölkerten Orte und wo so viel anständige Leute beisammen, Gefahr sei, und die Mutter setzte hinzu: wenn sie die Kinder an der Hand führten?

»Meine allerbeste Frau Kriegsrätin, erlauben Sie mir zu sagen, ich weiß davon. Solche Bande ist ärger als der Gottseibeiuns. Die stibitzen Ihnen die Kinder vor den Augen weg, und Sie merken es nicht. Hinter die Ecke, ein Pechpflaster schnell aufs Gesicht, und dann, wenn sie's in der Scheune haben, beschmieren sie's und färben's und ziehn ihm Lumpen an, und in einer Viertelstunde kennt's die eigne Mutter nicht wieder. Ja, was ich Ihnen sagen wollte, im Dorfe beim Herrn Prediger, da hatte der Oberst von der gottvergessenen Bande einer Witwe Sohn, ein hübsches Kind, gefragt, ob er nicht mit ihnen wollte, er sollte eine bunte Jacke kriegen und auch immer auf dem Pferde sitzen, und der Junge hatte Lust, aber sie haben ihn gottsjämmerlich geprügelt, der Schulz und die Bauern, da ist ihm die Lust vergangen. Solche Bande sind ja gar keine Christenmenschen nicht, das sind Zigeuner und Juden und Spanier, und wo kriegten sie denn ihre Leute her, wenn sie nicht Christenkinder stählen! Eltern können gar nicht vorsichtig genug sein, denn Sie glauben nicht, wie sie die Kinder malträtieren. Hungern lassen sie die Kleinen und dursten, und Schläge kriegen sie, daß Gott im Himmel sich erbarmen müßte, und ihre Glieder werden gereckt, daß sie die Purzelbäume schießen lernen. Und nachts, mit Respekt zu melden, sperren sie sie in den Stall zu den Affen und Kamelen, wo eine Unreinlichkeit ist, die erschrecklich ist. Nein, für Reinlichkeit bin ich, das ist die erste Tugend und erhält den Körper gesund. Wer reinlich ist und seine Mitmenschen liebt und den Armen Almosen gibt, der ist ein guter Mensch und Gott wohlgefällig, das sage ich oft meinen Nichten. Aber wie die Bären werden sie abgerichtet und lernen Vater und Mutter vergessen. Wenn ich so einen armen Jungen sehe oben krabbeln an der Stange wie 'ne Fliege an der Decke, nein, meine Herrschaften, sagen Sie, was Sie wollen, das kann ich nicht ansehn, das heißt ja die unsterbliche Seele verlieren, und was mich nur wundert, ist, daß die Könige solche Seelenverkäufer dulden. Die müßten mir alle auf die Festung und ins Zuchthaus und mit der Peitsche aus dem Lande gepeitscht, denn es sind alles Ausländer und Spione.«

»Ist's die Möglichkeit!« sagte die Mutter, die es kalt überrieselte.

»Nun bitte ich Sie, allerbeste Frau Kriegsrätin, wenn Sie einmal so einen Bajazzo sehen, wenn er auf dem Strick springt und die Fahne schwenkt, und Sie erkannten, daß er Ihr kleiner Theodor wäre, alles andre ist ja gar nichts, pure Spielerei gegen eine solche Empfindung. Oh du mein himmlischer Vater, wer möchte eine solche Mutter sein!«

Die Kriegsrätin nahm ihren Knaben von der Hand des jungen Mädchens auf den Schoß: »Lieber Theodor, das wirst du mir nie antun!« Der Junge aber schrie nach wie vor, er wolle zu den Affen.

»Und mit den Jungens ginge es noch«, fuhr die Frau Obristin fort, »aber bei der Bande ist auch ein Frauenzimmer, eine ganz hübsche junge Person, ungefähr so groß wie – ich habe doch die Ehre, Ihre Fräulein Tochter vor mir zu sehen?«

»Wir sind nicht von Adel«, sagte der Kriegsrat. »Meine Tochter Adelheid!«

»Nein, du mein himmlischer Vater, wenn ich dächte, daß so ein himmlisches Mädchen mit dem Bären tanzen sollte und dem Vieh einen Kuß geben! Und dann springt sie aufs Pferd, in Hosen und Stiefelchen, und reitet, nicht sitzend, sondern sie steht, und in Karriere, die Zügel so in der Hand, und die Röcke flattern nur so. Nein, wie die Polizei das zugeben kann. Das, erlauben Sie mir, ist ganz unweiblich.«

Darin waren Vater und Mutter einig. Auch darin, daß man nicht zu den Seiltänzern gehen sollte, worüber aber nicht allein die Kleinen unglücklich, sondern auch die Nichten der Obristin nicht ganz zufrieden waren. Jene suchte die Obristin durch Zuckerbrote zu beschwichtigen, die sie aus dem Pompadour holte, und erklärte, sie hätte sie für artige Kinder aus Leipzig mitgebracht. Karoline schien aber gar nicht zu begreifen, warum sie das hübsche Schauspiel nicht mit ansehn solle, und auch die ernstere Julie sah die chère tante verwundert an, warum sie gerade heut so strenge war.

»Mes chères nièces«, sagte sie, »weil man nicht weiß, wen man im Gedränge findet. Wer wird immer nach Vergnügungen aus sein, wenn die Eltern sagen, daß es sich nicht schickt! Da seht euch die Mamsell Kriegsrätin an und nehmt euch an der ein Muster. Sie sähe auch gern die Reiter springen, aber wo fällt's ihr ein, darum zu bitten; sie sieht, daß ihre lieben Eltern es für unanständig halten. Ja, die Predigerstöchter stürzten mit euch nach der Schenke, das sind gute Mädchen, aber wilde Hummeln. Nein, Mamsell Adelheid ist ein sittsam Kind, wie es sein muß, die ihren Eltern Freude macht. Der könnt ihr vieles absehn. Seht nur, wie sie ganz rot wird. Ach, wenn ihr auch noch so rot werden könntet!«

Die Mädchen senkten die Köpfe. Adelheid war schnell zwischen beide gesprungen und umfaßte sie traulich, sie sollten nicht drauf hören. Die Tante scherze nur. Sie selbst wäre auch manchmal eine wilde Hummel und würde auch recht gern die Seiltänzer sehen, aber es wäre auch sonst viel Hübsches im Dorf und im Freien, was sie zusammen besehn könnten, und sie hoffte, daß sie noch hierbleiben und die Tante ihnen erlaube, mit ihr spazierenzugehen. Dabei könnten sie plaudern, singen, Blumen pflücken und Kränze winden. Vor allem aber würde sie sich freuen, wenn sie ihr von Leipzig erzählen wollten und den tausend schönen Sachen, die sie da gesehen. Das wären alles Wunderdinge für sie, denn sie sei noch mit keinem Fuß aus Berlin gewesen. Papa und Mama hätten wohl davon gesprochen, einmal eine Reise nach Potsdam zu machen, aber es sei immer was dazwischengekommen, und sie glaube auch gar nicht, daß es noch dahin kommen werde, denn der Gedanke sei doch gar zu schön.

Die Obristin sagte, Mamsell Adelheid sei ein prächtiges Mädchen und ihre Eltern würden viele Freude an ihr erleben, und um der guten Gesellschaft willen wolle sie noch bis Abend bleiben; dann hoffte sie, die beiden Familien könnten Kompanie machen in ihrem Wagen. Die Kriegsrätin, der das längere Beisammensein mit einer so vornehmen Dame natürlich nur schmeichelhaft war, fand sich doch dadurch etwas in Verlegenheit, von der wir nachher reden wollen.

Einstweilen riß die Obristin sie daraus, die aufstand, um die Jugend, wie sie sagte, eine Strecke zu begleiten. Sie wollte die Spiele der Kinder arrangieren, damit sie nichts Unschickliches trieben, und zusehen, ob die Gegend auch sicher wäre. Der Lärm und die Menschenmenge hatte sich aber nach dem anderen Teil des Dorfes gezogen.

Die Kinder fanden bald auf den grünen Rainen den herrlichsten Platz zu ihren Spielen, denen die freundliche Obristin ratgebend zusah, bis es ihr zu heiß ward, die drei jungen Mädchen aber verloren sich in den hohen Kornfeldern.

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