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Römische Mythologie

Ludwig Preller: Römische Mythologie - Kapitel 14
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Mythologie
authorLudwig Preller
year1858
firstpub1858
publisherWeidmannsche Buchhandlung
addressBerlin
titleRömische Mythologie
pages801
created20090801
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Zweiter Abschnitt.
Zur Geschichte des römischen Cultus.

Je wichtiger im Zusammenhange des ganzen römischen Gottesdienstes der Cultus war, desto mehr muß uns daran gelegen sein, auch über seine Eigenthümlichkeiten uns im voraus eine Uebersicht zu verschaffen. Dieses ist aber nicht anders möglich als in historischer Entwicklung, so sehr haben sich auch hier im Laufe der römischen Geschichte die verschiedenartigsten Formen neben einander festgesetzt, ohne immer zu einem Ganzen zu verschmelzen. Schon für die älteste, die nationale Periode werden nicht ohne tieferen Grund zwei verschiedene religiöse Gesetzgeber genannt, Faunus und NumaLactant. 1, 22 Sed ut Pompilius apud Romanos institutor ineptarum religionum fuit, sic ante Pompilium Faunus in Latio, qui et Saturno avo nefaria sacra constituit et Picum patrem inter deos honoravit. Er citirt weiterhin diese Verse des Lucilius: Terriculas Lamias, Fauni quas Pompiliique instituere Numae. Probus Virg. Georg. 1,10 Existimatur autem fuisse Faunus rex Aboriginum, qui cives suos mitiorem vitam docuerit ritu ferarum viventes et primus loca certis numinibus et aedificia quaedam lucosque sacraverit. Das Opfer bei den lateinischen Ferien nach Einigen initum ex imperato Fauni, Schol. Bob. in Cic. pr. Planco p. 256.. Jener ist ein Ausdruck für die älteste Naturreligion und Naturbegeisterung, wie sie sich überall auf der ersten und elementaren Stufe der Naturreligion vorfindet, dieser der Repräsentant des sabinischen Priesterthums und des pontificalen Cerimonialgesetzes mit seiner heiligen Würde und seiner theokratischen Haltung. Eine dritte Periode beginnt mit den Neuerungen der Tarquinier und des Servius Tullius, welche den etruskischen und hellenischen 93 Gottesdienst herbeizogen, von denen der letztere mit der Zeit immer mehr Einfluß bekam.

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