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Römische Geschichte

Livius: Römische Geschichte - Kapitel 166
Quellenangabe
typetractate
booktitleRömische Geschichte Bd. I
authorTitus Livius
translatorKonrad Heusinger
firstpub1821
year1821
publisherFriedrich Vieweg Verlag
addressBraunschweig
titleRömische Geschichte
created20060416
sendergerd.bouillon
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Fünf und vierzigstes Buch.

Jahre Roms 584 und 585.

448 Inhalt des fünf und vierzigsten Buchs.

Perseus wird auf Samothrace vom Ämilius Paullus gefangen genommen. Als Syriens König Antiochus das königlich Ägyptische Ehepar, den Ptolemäus und die Cleopatra, belagert, und den vom Senate an ihn abgefertigten Gesandten, die ihm die Belagerung ihres königlichen Bundesgenossen aufgeben heißen, nach Ausrichtung ihres Auftrages zur Antwort giebt, er wolle überlegen, was er zu thun habe, so zieht einer von den Gesandten, Popillius, mit seinem Stabe eine Linie um den König, heißt ihn, sich erklären, ehe er aus diesem Kreise trete, und bewirkt durch diese barsche Sprache, daß Antiochus den Krieg aufgiebt. Die Gesandschaften der Glück wünschenden Völker und Könige werden im Senate vorgelassen. Die der Rhodier wird, weil sie in diesem Kriege die Gegenpartei der Römer begünstigt hatten, ausgeschlossen. Bei der Tags darauf gehaltenen Umfrage, ob man ihnen den Krieg erklären solle, vertheidigen die Gesandten die Sache ihres Vaterlandes im Senate. Sie werden nicht als Feinde, aber auch nicht als Bundesgenossen, entlassen. Macedonien bekommt die Verfassungin provinciae formam). – Daß dies erst nach Besiegung des Andriscus geschah, zeigt Crevier. Er setzt hinzu: Infra cap. 29. liberi iubentur esse Macedones, utentes legibus suis, creantes annuos magistratus. einer Römischen Provinz. Ämilius Paullus triumphirt, ob sich gleich seine Soldaten wegen der zu geringen Beute widersetzen und Servius Sulpicius Galba die Bewilligung des Triumphs bestreitet; und fährt vor seinem Wagen den Perseus mit dessen drei Söhnen auf. Um ihn die Freude des Triumphs nicht ganz genießen zu lassen, bezeichnet sie zugleich der Todesfall seiner beiden Söhne, von denen der eine vor, der andre nach des Vaters Triumphe stirbt. Die Censoren begehen die Schlußfeier der Schatzung. Der geschatzten Bürger waren dreihundert und zwölftausend achthundert und fünf. Bithyniens König Prusias kommt nach Rom, dem Senate zu dem über Macedonien erfochtenen Siege Glück zu wünschen, und empfiehlt seinen Sohn Nicodemus dem Senate. Er selbst, ganz Schmeichler, nennt sich einen Freigelassenen des Römischen Volks.

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