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Römische Elegien

Johann Wolfgang von Goethe: Römische Elegien - Kapitel 17
Quellenangabe
typepoem
booktitleGesammelte Werke in sieben Bänden
authorJohann Wolfgang Goethe
editorBernt von Heiseler
yearo.J.
publisherBertelsmann Lesering
addressGütersloh
titleRömische Elegien
pages181-198
created19990207
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1788
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17.

            Manche Töne sind mir Verdruß, doch bleibet am meisten
Hundegebell mir verhaßt: kläffend zerreißt es mein Ohr.
Einen Hund nur hör ich sehr oft mit frohem Behagen
Bellend kläffen, den Hund, den sich der Nachbar erzog.
Denn er bellte mir einst mein Mädchen an, da sie sich heimlich
Zu mir stahl, und verriet unser Geheimnis beinah.
Jetzo, hör ich ihn bellen, so denk ich mir immer: sie kommt wohl!
Oder ich denke der Zeit, da die Erwartete kam.
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