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Gutenberg > Heinrich Heine >

Romanzero

Heinrich Heine: Romanzero - Kapitel 34
Quellenangabe
typepoem
titleRomanzero
authorHeinrich Heine
year1981
publisherInsel Verlag
addressFrankfurt am Main
isbn3-458-32238-8
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1851
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Der Ungläubige

            Du wirst in meinen Armen ruhn!
Von Wonnen sonder Schranken
Erbebt und schwillt mein ganzes Herz
Bei diesem Zaubergedanken.

Du wirst in meinen Armen ruhn!
Ich spiele mit den schönen
Goldlocken! Dein holdes Köpfchen wird
An meine Schulter lehnen.

Du wirst in meinen Armen ruhn!
Der Traum will Wahrheit werden,
Ich soll des Himmels höchste Lust
Hier schon genießen auf Erden.

O, heilger Thomas! Ich glaub es kaum!
Ich zweifle bis zur Stunde,
Wo ich den Finger legen kann
In meines Glückes Wunde.

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