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Robinson der Jüngere

Joachim Heinrich Campe: Robinson der Jüngere - Kapitel 34
Quellenangabe
typefiction
booktitleJoachim Heinrich Campe
authorRobinson der Jüngere
year1981
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-007665-x
titleRobinson der Jüngere
pages4
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1779
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Neunzehnter Abend.

Da die Geselschaft am folgenden Abend wieder zusammen kam, waren die beschlossenen Uebungen der Enthaltsamkeit zum Theil schon angestellt worden. Alle waren froh und guter Dinge; und der Vater fing die Unterredung mit folgenden Worten an:

Nun, Kinder, wie thut das Fasten?

Alle. O recht gut, recht gut!

Vater. Ihr seht, ich selbst lebe auch noch, ohngeachtet ich heute nur Wasser und Milch getrunken habe.

Nikolas. Wenn's darauf ankäme, so wolt' ich wohl noch länger fasten!

Alle. O ich auch! Ich auch! Das ist ja gar nichts!

Vater. Länger zu fasten ist nicht nöthig; könte auch eurer Gesundheit schädlich werden: aber wenn ihr es wünscht, so wil ich euch wohl andere Uebungen vorschlagen, die euch eben so nüzlich sein werden.

Alle. O ja! O ja, lieber Vater!

Vater. Für heute hat jeder von uns genug gethan, besonders da diese Nacht noch gewacht werden sol. Aber, wenn ihr wirklich Lust habt, recht trefliche Menschen zu werden, die da gesund und stark an Leib und Sele, und also fähig sind, zum Glük ihrer Nebenmenschen viel, recht viel beizutragen: so hört, was wir thun wollen!

Ich wil für euch die Schriften der alten Weisen lesen, welche die Lehrer der großen und liebenswürdigen Männer waren, die euch, da ich die alte Geschichte erzählte, so sehr gefallen haben. Darin stehen die Vorschriften, welche jene weisen Männer ihren Schülern gaben, und durch deren Erfüllung diese ihre Schüler so groß und so gut geworden sind. Wöchentlich wil ich eine dieser Vorschriften auf eine mit Papier überzogene Tafel schreiben und sie euch erklären. Dan wil ich jedesmahl euch dabei sagen, was für Uebungen ihr die Woche hindurch anstellen könt, um euch die Erfüllung einer solchen Vorschrift zu einer leichten und angenehmen Gewohnheit zu machen. Aber freilich wird das ohne Aufopferungen nicht abgehen; ihr werdet euch oft freiwillig entschliessen müssen, auf ein sehr liebes Vergnügen Verzicht zu thun, und zuweilen etwas sehr Unangenehmes zu erdulden, um euch dadurch nach und nach diejenige Stärke der Sele zu erwerben, welche uns in den Stand sezt, jede unerlaubte Begierde in uns zu bekämpfen und jeden Verlust, jeden Mangel mit weiser Gleichmüthigkeit zu ertragen. Es versteht sich, daß wir Erwachsene euch in allen diesen Uebungen vorgehen und nichts von euch fodern werden, als was wir selbst zu leisten Herz genug haben. Wolt ihr diesen Vorschlag eingehen?

Alle gaben ihre Einstimmung durch ein lautes Ja! und durch freudiges Händeklatschen zu erkennen. Es wurde also von diesem Augenblikke an eine Schule der Weisheit unter ihnen errichtet, welche von andern Schulen sich vornehmlich dadurch auszeichnete, daß wöchentlich nur eine halbe Stunde gelehrt, und das Gelehrte wenigstens acht Tage hinter einander recht eigentlich zur Uebung gemacht ward. Vielleicht theilen wir unsern jungen Lesern einmahl eine Nachricht von diesen Uebungen und von ihren erfreulichen Folgen mit, um auch sie die Mittel zu lehren, wodurch man ein vorzüglich guter, gemeinnüziger und glüklicher Mensch werden kan.

Jezt wieder zu unserm Robinson! – Nachdem die gemeldete Verabredung genommen war, fuhr der Vater folgendermaßen fort.

Kinder, das, wovon ich gestern Abend beim Schluß meiner Erzählung sagte, daß es möglich sei, hat sich nun wirklich zugetragen.

Alle. Was denn? Was denn?

Vater. Ich sagte, daß im menschlichen Leben unsere gewissesten Hofnungen oft plözlich vereitelt werden; und daß daher auch Robinson, so wahrscheinlich und so nahe seine Erlösung auch zu sein schiene, doch leicht ein unvorhergesehenes Hinderniß antreffen dürfte, welches ihn nöthigte, noch länger da zu bleiben. Dieses Hinderniß nun fand sich schon am folgenden Tage ein.

Es fing nemlich mit diesem Tage abermahls die gewöhnliche Regenzeit an, von welcher Robinson nun schon aus vieljähriger Erfahrung wuste, daß sie jährlich zweimahl, und zwar immer um diejenige Zeit einzutreffen pflege, da Tag und Nacht einander gleich sind. Während dieser Regenzeit, die gemeiniglich einen oder zwei Monate anhielt, war es unmöglich, ausser Hause etwas zu verrichten; so stark und unaufhörlich strömte alsdan der Regen herab! Auch hatte Robinson bemerkt, daß in jener Weltgegend das Ausgehen und Naßwerden in dieser Jahrszeit der Gesundheit äusserst nachtheilig sei. Was war also nun zu thun? Der Schifbau muste aufgehoben und die Zeit mit häuslichen Verrichtungen hingebracht werden.

Wohl bekam es nun unserm Robinson an den regnigten Tagen und in den langen finstern Abendstunden, daß er wieder Feuer, noch mehr, daß er einen Geselschafter, einen Freund, hatte, mit dem er unter gemeinschaftlichen Hausarbeiten die Zeit mit vertraulichen Gesprächen vertreiben konte! Vormahls hatt' er diese traurigen Abende allein, unbeschäftiget und im Finstern hinbringen müssen: jezt saß er mit Freitag bei einer Lampe oder ohnweit dem Küchenfeuer, arbeitete und plauderte und fühlte nie die Beschwerlichkeit der langen Weile, die so drükkend ist.

Freitag lehrte ihn allerlei kleine Künste, wodurch die Wilden ihren Zustand zu verbessern wissen; und dan lehrte Robinson ihn wieder andere Sachen, wovon die Wilden nichts verstehen. So nahmen beide zu an Kentnissen und Geschiklichkeiten und brachten durch gemeinschaftlichen Fleiß eine Menge kleiner Kunstwerke zu Stande, deren Verfertigung jedem von ihnen, wenn er sich ganz allein befunden hätte, würde unmöglich gewesen sein. Da fühlte dan auch jeder von ihnen recht innig, wie gut es sei, daß die Menschen durch Geselligkeit und Freundschaft zusammen gehalten werden, und nicht, wie die wilden Thiere, einzeln auf dem Erdboden herumschwärmen!

Freitag verstand sich unter andern auf die Verfertigung von Matten aus Baumbast, die er so fein und so dicht zu flechten wuste, daß sie füglich zu Kleidungsstükken gebraucht werden konten. Robinson lernte ihm diese Kunst ab; und da verfertigten beide einen solchen Vorrath davon, als hinreichend war, um für jeden einen ganzen Anzug daraus zu machen. O wie freute sich Robinson, daß ihm die beschwerliche Kleidung aus steifen ungegärbten Fellen nun endlich einmahl entbehrlich geworden war!

Ferner verstand Freitag die Kunst, aus den Fasern, worin die Kokusnüsse eingewikkelt sind, und aus verschiedenen flachsartigen Kräutern Garn und Strikke zu drehen, welche diejenigen, die Robinson bisher gemacht hatte, bei weitem übertrafen. Aus dem Garn wust' er Fischneze zu knüpfen, eine Arbeit, die beiden manchen langen Abend auf die angenehmste Weise verkürzte.

Während dieser häuslichen Geschäftigkeit war Robinson vornemlich darauf bedacht, den Verstand seines armen wilden Freundes ein wenig aufzuklären, und ihm nach und nach einige wahre und würdige Begriffe von Gott beizubringen. Wie schwach und irrig Freitags Religionserkentniß war, möget ihr aus folgendem Gespräche zwischen ihm und seinem Herrn ersehen.

Robinson. Sage mir doch, Freund Freitag, weißt du denn wohl, wer das Meer, die Erde, die Thiere und dich selbst erschaffen hat?

Freitag. O ja! Das hat der Toupan gethan.

Robinson. Wer ist denn Toupan?

Freitag. I, der Donnerer!

Robinson. Aber wer ist denn der Donnerer?

Freitag. Ein alter, alter Man, der länger, als alle Dinge, lebt, und der den Donner macht. Er ist viel älter, als Sonne, Mond und Sterne; und alle Dinge sagen O zu ihm. (Das solte so viel heissen, als: Alle beten ihn an.)

Robinson. Kommen denn die Leute in deinem Vaterlande irgendwo hin, wenn sie sterben?

Freitag. Freilich thun sie das; sie kommen zum Toupan.

Robinson. Wo ist denn der?

Freitag. Er wohnt auf hohen Gebirgen.

Robinson. Hat denn jemand ihn da gesehn?

Freitag. Es komt keiner zu ihm hinauf, als die Owokakee's; (dieser Nahme solte so viel, als Priester bedeuten.) Diese sagen O zu ihm und erzählen uns denn wieder, was er gesprochen hat.

Robinson. Haben denn die Leute, wenn sie nach dem Tode zu ihm kommen, es gut bei ihm?

Freitag. O ja, wenn sie hier recht viel Feinde geschlachtet und aufgegessen haben!

Robinson erschrak vor diesem kläglichen Irthume; und fing von dem Augenblikke an, ihm bessere Begriffe von Gott und von dem Leben nach dem Tode mitzutheilen. Er lehrte ihn, daß Gott ein unsichtbares, höchst mächtiges, höchst weises und gütiges Wesen sei; daß er Alles, was da ist, erschaffen habe, und für alles sorge; er selbst aber habe nie einen Anfang genommen; daß er überal zugegen sei, und wisse alles, was wir denken, reden und thun; daß er Wohlgefallen am Guten finde und alles Böse verabscheue; daß er daher hier und im ewigen Leben nur diejenigen glüklich machen könne, die sich von ganzem Herzen bestrebt hätten, gut zu werden.

Freitag hörte diese erhabene und trostreiche Lehre mit ehrerbietiger Aufmerksamkeit an und prägte sie tief in sein Gedächtniß ein. Er wolte immer mehr davon wissen, und weil Robinson eben so begierig war, ihn zu lehren, als er zu lernen: so sah er in kurzer Zeit die vorzüglichsten Religionswahrheiten so deutlich und so überzeugend ein, als sein Lehrer sie ihm vortragen konte. Von der Zeit an schäzt' er sich unendlich glüklich, aus seinem Vaterlande auf diese Insel verschlagen zu sein, und er machte selbst die Anmerkung, daß der liebe Gott es doch recht gut mit ihm gemeint habe, da er ihn in die Hände seiner Feinde hätte fallen lassen, weil er sonst wohl nie mit Robinson würde bekant geworden sein. »Und dan, sezt' er hinzu, hätt' ich diesen guten Gott in diesem Leben wohl niemals kennen gelernt!«

Von jezt an verrichtete Robinson sein Gebeth immer in Freitags Gegenwart und es war recht rührend anzusehen, mit welcher freudigen Andacht dieser ihm nachbetete. Und nun lebten beide so vergnügt und glüklich, als zwei von aller übrigen Geselschaft abgesonderte Menschen nur immer leben können.

So verstrich ihnen denn die Regenzeit, ohne daß sie es merkten. Schon klärte der Himmel sich wieder auf; die Stürme schwiegen, und die schweren Regenwolken waren vorüber gezogen. Robinson und sein treuer Gefährte athmeten wieder eine reine sanfterwärmte Frühlingsluft, fühlten sich beide neugestärkt und schritten daher mit großer Munterkeit zu dem wichtigen Werke, welches sie vor der Regenzeit beschlossen hatten.

Freitag, als der Meister in der Schifbaukunst, fing an, den Stam mit Feuer auszubrennen. Dies ging so geschwind und so gut von statten, daß Robinson nicht umhin konte, sich selbst einen Dumbart zu schelten, daß ihm dieses Mittel nicht auch eingefallen sei. Doch, sezt' er zu seinem Troste hinzu, wenn's mir nun auch eingefallen wäre, so hätt' ich's ja doch nicht anwenden können, weil ich kein Feuer hatte!

Ihr werdet mich hoffentlich der Mühe überheben, euch umständlich zu erzählen, wie die Arbeit an jedem Tage weiter fortrükte, weil diese Erzählung weder angenehm, noch lehrreich sein würde. Ich begnüge mich also zu melden, daß das Schif, mit welchem Robinson allein, vielleicht nie, wenigstens in vielen Jahren nicht, würde fertig geworden sein, jezt durch ihre vereinigten Kräfte binnen zwei Monaten gänzlich vollendet ward. Es fehlte nur noch an einem Segel und an Rudern. Zu jenem machte sich Freitag, zu diesen Robinson anheischig.

Gotlieb. Ja, wie kont' er denn ein Segel machen? Dazu braucht' er ja Leinewand!

Vater. Leinewand zu machen verstand er nicht, hatte auch keinen Weberstuhl dazu: aber er konte, wie ich euch schon erzählt habe, feine Matten von Baumbast machen und dieser bedienen sich die Wilden stat des Segeltuchs.

Beide wurden ungefähr zu gleicher Zeit fertig, Robinson mit den Rudern und Freitag mit dem Segel; und nun war nur noch übrig, das vollendete Schif vom Stapel laufen zu lassen.

Frizchen. Was ist das?

Vater. Hast du noch niemahls zugesehn, wenn sie ein neuerbautes Schif von dem Ufer auf die Elbe laufen lassen?

Frizchen. O ja! das hab' ich schon gesehen.

Vater. Nun, da wirst du bemerkt haben, daß das Schif auf einem schmalen Gerüst von schief liegenden Balken steht. Diese Balken heissen der Stapel. Sobald nun der Keil, der das Schif festhält, weggenommen wird, so schießt es auf den Balken hinab ins Wasser, und das nent man denn vom Stapel laufen.

Zum Unglük war der Ort, wo sie das Schif gezimmert hatten, einige tausend Schritte entfernt vom Strande, und es war daher die Frage: wie sie es nun so weit fortbringen könten? Es dahin zu tragen, oder zu schieben, oder fortzuwälzen, schien unmöglich: denn dazu war es viel zu schwer. Was solten sie also machen? Hier stand der Karren einmahl wieder am Berge!

Diderich. I, Robinson brauchte ja nur wieder solche Hebel zu machen, wie er neulich brauchte, da er die beiden großen Felsenstükke ganz allein aus seiner Höhle wälzte!

Vater. Er hatte den Vortheil, den dieses einfache Werkzeug gewährt, nicht vergessen; er wandt' es daher auch jezt an, aber das Fortwälzen ging dem ohngeachtet so langsam von statten, daß er wohl sahe, sie würden einen ganzen Monat darauf verwenden müssen. Zum Glük erinnert' er sich zulezt eines andern eben so einfachen Hülfsmittels, dessen die Zimmerleute und andere Handwerksmänner in Europa sich zu bedienen pflegen, um große Lasten fort zu wälzen. Sie brauchen nemlich hierzu die Walzen –

Frizchen. Was sind Walzen!

Vater. Runde länglichte Hölzer, die sich eben deswegen, weil sie rund sind, mit leichter Mühe fortwälzen lassen. Diese legen sie unter die Last, die sie nach einem andern Orte hinbringen wollen, und wenn sie dan die Last nur mit mäßigen Kräften schieben: so rolt sie mit den Walzen von selbst fort.

Robinson hatte kaum den Versuch davon gemacht, als er mit Vergnügen sahe, wie leicht und wie geschwind sie das Schif fortbewegen konten! In zwei Tagen war es schon auf dem Wasser, und es machte beiden nicht wenig Freude, zu sehen, daß es vollkommen brauchbar sei.

Nun war also nichts mehr übrig, als die nöthigen Anstalten zur Abreise zu machen; das Schif mit so viel Lebensmitteln zu versehen, als es würde tragen können und dan die von beiden so sehnlich gewünschte Reise anzutreten. Aber wohin nun eigentlich? Freitags Wünsche gingen nach der Insel, auf welcher er zu Haus war; Robinson hingegen verlangte nach dem festen Lande von Amerika zu schiffen, wo er Spanier oder andere Europäer zu finden hofte. Freitags Vaterland war nur ohngefähr vier Meilen, das feste Land hingegen über zwölf bis funfzehn Meilen entfernt. Wolten sie erst nach jenem fahren, so entfernten sie sich um einige Meilen mehr von diesem, und die Gefahr der Reise wurde also auch um so viel grösser. Auf der andern Seite aber kante Freitag nur das Fahrwasser, das heißt, die schifbare Straße nach seiner Heimath; hingegen war die eigentliche Fahrt nach dem festen Lande ihm völlig unbekant. Robinson konte sie noch viel weniger kennen, weil er auf diesem Meere noch niemahls geschift hatte. Nun war also guter Rath wieder theuer.

Endlich siegte Robinsons Begierde, wieder zu gesitteten Menschen zu kommen über alle Schwierigkeiten und über alle Einwürfe seines Gefährten. Es ward beschlossen, daß sie gleich am morgenden Tage alle Anstalten zu ihrer Abreise machen und dan mit dem ersten, dem besten günstigen Winde, in Gottes Namen nach der Gegend abfahren wolten, in welcher, nach Freitags Vermuthung, die nächste Küste des festen Landes lag.

Und hiermit genug für heute: denn es ist Zeit, daß wir selbst auch Anstalt zu unserer vorhabenden Nachtwache machen. –

Man versammelte sich hierauf in einer Wachstube, alwo die Mutter schon allerlei häusliche Arbeiten in Bereitschaft hielt, womit die Wachenden sich die Nacht hindurch die Zeit vertreiben solten. Zwei wurden jedesmahl, als Schildwachen, in die entferntesten Ekken des Gartens ausgestellt und nach Verlauf einer Viertelstunde unter Trommelschlag und Pfeifenklang von der ganzen Wache wieder abgelöst, indem zwei Andere an ihre Stelle traten. Nach Verlauf einer jeden Stunde wurde etwas Obst zur Erfrischung genossen.

Es war eine herliche Sommernacht. Der halbe Mond an der einen Seite des Himmels und an der andern ein fernes Wettergewölk, aus dem es unaufhörlich blizte! Die Luft dabei so sanft erwärmt, die ganze schlafende Natur so stille! Alle gestanden am folgenden Morgen, daß sie nie einen Tag, geschweige eine Nacht, mit mehr Vergnügen hingebracht hätten, als diese.

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