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Gutenberg > William Shakespeare >

Richard III

William Shakespeare: Richard III - Kapitel 23
Quellenangabe
typetragedy
titleRichard III
authorWilliam Shakespeare
translatorAugust Wilhelm Schlegel
publisherPhilipp Reclam jun. Stuttgart
year1971
isbn3-15-000062-9
senderodyssee@xpoint.at
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ZWEITE SZENE

Ebne bei Tamworth.

(Mit fliegenden Fahnen und klingendem Spiel treten auf Richmond, Oxford, Sir James Blunt, Sir Walter Herbert und andre, mit Truppen auf dem Marsch.)

Richmond.

Ihr Waffenbrüder und geliebte Freunde,

Zermalmet unterm Joch der Tyrannei!

So weit ins Innerste des Landes sind

Wir fortgezogen ohne Hindernis;

Und hier von unserm Vater Stanley kommen

Uns Zeilen tröstlicher Ermutigung.

Der greulich blut'ge, räuberische Eber,

Der Eure Weinberg' umwühlt, Eure Saaten,

Eu'r warm Blut säuft wie Spülicht, Eure Leiber

Ausweidet sich zum Trog: dies wüste Schwein

Liegt jetzt in dieses Eilands Mittelpunkt,

Nah bei der Stadt Leicester, wie wir hören;

Von Tamworth bis dahin ist nur ein Tag.

Frisch auf, in Gottes Namen, mut'ge Freunde,

Die Frucht beständ'gen Friedens einzuernten

Durch eine blut'ge Probe scharfen Kriegs.

Oxford. Jeglich Gewissen ist wie tausend Schwerter,

Zu fechten mit dem blut'gen Bösewicht.

Herbert.

Ganz sicher fallen seine Freund' uns zu.

Blunt.

Erbat nur Freunde, die aus Furcht es sind;

Die werden ihn in tiefster Not verlassen.

Richmond.

Dies alles mir zugunsten. Auf, mit Gott!

Hoffnung ist schnell und fliegt mit Schwalbenschwingen;

Aus Kön'gen macht sie Götter, Kön'ge aus Geringen.

(Alle ab.)

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