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Gutenberg > William Shakespeare >

Richard III

William Shakespeare: Richard III - Kapitel 15
Quellenangabe
typetragedy
titleRichard III
authorWilliam Shakespeare
translatorAugust Wilhelm Schlegel
publisherPhilipp Reclam jun. Stuttgart
year1971
isbn3-15-000062-9
senderodyssee@xpoint.at
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SECHSTE SZENE

Eine Straße.

(Ein Kanzellist tritt auf.)

Kanzellist.

Hier ist die Klagschrift wider den Lord Hastings,

Den wackern Mann, in sauberer Kopei,

Um in Sankt Paul sie heute zu verlesen.

Nun merke man, wie fein das hängt zusammen:

Elf Stunden bracht' ich zu, sie abzuschreiben,

Denn Catesby schickte sie mir gestern abend;

Die Urschrift war nicht minder lang in Arbeit,

Und vor fünf Stunden lebte Hastings doch

Noch unbescholten, unverhört, in Freiheit.

Das ist eine schöne Welt! - Wer ist so blöde

Und sieht nicht diesen greiflichen Betrug?

Und wer so kühn und sagt, daß er ihn sieht?

Schlimm ist die Welt, sie muß zugrunde gehn,

Wenn man muß schweigend solche Ränke sehn. (Ab.)

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