Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Startseite    Genres    Neue Texte    Alle Autoren    Alle Werke    Lesetips    Shop    Information    Impressum
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Richard Dehmel >

Richard Dehmel: Gedichte

Richard Dehmel: Richard Dehmel: Gedichte - Beschwichtigung
Quellenangabe
typepoem
booktitleGedichte
authorRichard Dehmel
year1990
publisherPhilipp Reclam jun.
addressStuttgart
isbn3-15-008596-9
titleBeschwichtigung
pages82
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Beschwichtigung

    Die Nacht wird kühl; mein Schatten kriecht
im Sand am Rand des Ozeans.
Der Mond vergießt sein fremdes Licht
und nimmt den Sternen ihren Glanz.
                Die See rauscht.

Was quäl ich mich! Hier trieb vielleicht
schon manches Paar sein loses Spiel,
und sind erglüht und sind erbleicht,
und sprachen dann vom Tode viel.
                Die See rauscht.

Wenn alles Land gefroren ist,
wenn übers eingeschneite Feld
die Sonne ihren Glanz ergießt,
dann wird dir fremd sein, was dich quält.
                Die See rauscht.

 << Frecher Bengel 






Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.