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Richard Dehmel: Erl

Richard Dehmel: Richard Dehmel: Erl - Entweihung
Quellenangabe
typepoem
authorR. Dehmel
titleEntweihung
booktitleErlösungen
publisherS. Fischer
year1920
senderhille@abc.de
firstpub1891
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Entweihung

Richard Dehmel

Wage selber kaum verstohlen
deinen Namen mir zu stammeln;
ist mir immer doch, die Menschen
müßten sich zur Andacht sammeln.

Und ich muß es höflich leiden,
muß mich wie ein Fant betragen,
wenn die fremdesten ihn nennen
und mich schamlos nach dir fragen,

mit denselben Lippen fragen,
die vor jedem Knecht sich blähen,
die um jeden Wicht scharwenzen,
die auf jeden Echten schmähen.

Fort! still fort – ich will dein Dulden
nicht mit meinem Ekel kränken;
will zu meiner Mutter flüchten,
ganz in Reinheit an dich denken.

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