Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Richard Dehmel >

Richard Dehmel: Erl

Richard Dehmel: Richard Dehmel: Erl - Eine gantz neu Schelmweys
Quellenangabe
typepoem
authorR. Dehmel
titleEine gantz neu Schelmweys
booktitleErlösungen
publisherS. Fischer
year1920
senderhille@abc.de
firstpub1891
Schließen

Navigation:

Eine gantz neu Schelmweys

Richard Dehmel

Zu singen im Tone des weilandt Magistri Pfefferfraß

Wir Schelmbe sind ein feinen hauff,
da kann kein HErrgott wider auf;
die Welt ist voll von Unsern Preiß,
seit Adam stahl im Paradeys.
Hosianna!

Uns bleibt kein geldt in vnsern sack,
Wir synd ein fürnemb Lumpenpack,
Wir han das Allergrößt gefolg,
kein fuerst vnd Hertzog hat ein solch.
Hurrra!

Zu nie keyn diensten taugen Wir
als für dem Edlen Malwesier.
Dem tun wir fröhnden, nimmer faul:
ein jede Flaschen findt jr maul.
Hoppla!

Wir han nit weib, wir han nit kindt,
Wir sind die rechten Sausewind.
Vnd läßt vns Eine Dirn nit ein,
die ander wird so süsser seyn!
Eia!

Wir schieren umb kein pfaff uns nit,
Wir han unß Eignen segen mit.
Vnd pfeiffen wir am letzten loch:
der TEuffel nimbt in Gnad vns doch!
Sela!

 << Das Opfer  Überraschung >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.