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Rheinsagen

Ludwig Bechstein: Rheinsagen - Kapitel 40
Quellenangabe
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typelegend
authorLudwig Bechstein
titleRheinsagen
publisherHermann Schaffstein Verlag in Köln
printrun71. bis 110. Tausend
illustratorOtto Ubbelohde
year1945
firstpub1912
correctorfranka.antenne@gmx.de
senderwww.gaga.net
created20090511
projectidfae5112d
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Das heilige Köln

Köln ist eine der ältesten, größten und berühmtesten Städte am Rhein. Es soll, nachdem seine Stätte schon von Urvölkern bewohnt worden, 16 Jahre vor Christi Geburt begründet sein, und zwar von Marcus Agrippa, dem Schwiegersohn des Kaisers Augustus, daher sein lateinischer Name Colonia Agrippina. –

Es hatte die Stadt Köln so viel Kirchen und Kapellen, als das Jahr Tage zählt, und es birgt so viele Heiligen- und Märtyrerleiber, daß der Stadt schon in früher Zeit der Beiname das heilige Köln wurde. Auch ward es häufig das deutsche Rom genannt. Die drei Weisen des Morgenlandes, die das Christkind begabten, ruhen allda, St. Gereon mit seinen Kriegern, St. Ursula mit ihren 11 000 Jungfrauen, St. Georg der Drachentöter und viele andere Heilige. Und nun die langen Reihen heiliger und frommer Bischöfe und Erzbischöfe aus den edelsten und berühmtesten rheinischen Geschlechtern, mit großer Macht begabt; unter ihnen St. Severin, St. Cunibert, St. Anno u. a.

Gar große Rechte und Freiheiten hatte die Stadt und hat sie zum Teil noch immer, und sie stammen aus uralten Zeiten her.

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