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Rheinische Sagen - Kleine Ausgabe

Wilhelm Ruland: Rheinische Sagen - Kleine Ausgabe - Kapitel 19
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authorWilhelm Ruland
titleRheinische Sagen ? Kleine Ausgabe
publisherVerlag von Hoursch & Bechstedt
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Rolandseck

Ritter Roland

I.

Ein Kranz gefeierter Helden umgab den großen Kaiser Karl. Der Paladinen Krone aber war der Neffe des Frankenkönigs, Graf Roland von Angers. Keines Ritters Name glänzte wie der seine in Schlacht und Turnier. Ihn verehrte die wehrlose Unschuld, ihn bewunderten die Freunde und achteten die Feinde. Sein ritterlicher Geist war dem üppigen Wohlleben abhold. In männlichem Stolz den dauernden Aufenthalt an des Kaisers Hoflager verschmähend, trat er vor seinen kaiserlichen Ohm und erbat sich von ihm die Gewähr zu Fahrten in jene Länder des gewaltigen Frankenreiches, die ihm bisher fremd geblieben waren. Sein jugendlicher Tatendrang sehnte sich nach ritterlichen Abenteuern und Gefahren. Wehmutvoll sah der große Karl den jugendlichen Ritter von seinem Hof scheiden; unfroh willfahrte er seiner Bitte.

Und so verließ denn im grauenden Tag der ritterliche Held den Kaiserpalast an der Seine und ritt, nur von seinem treuen Knappen begleitet, nach Sonnenaufgang; dem Wasgau galt sein nächstes Ziel. Auf der Burg Niedeck bei Haslach hielt er Einkehr und ebenso bei Attich, dem Herzog im Elsaß.

Weiter zog Roland, und als er eines Abends den Wasgenwald hinunterritt, begrüßte ihn aus der Ferne des Rheines schimmernde Flut. Breit wälzten die fessellosen Wogen sich über das Bett des Stromes und bespülten schonungslos zur Linken und Rechten die Ebene. Kargen Reiz bot der Fluß hier in seiner schrankenlosen Wildheit. Aber dem Ritter war bekannt, daß bald das Bild sich ändern werde. Rheinabwärts zog er, wo den gebändigten Strom gewaltige Bergriesen in festgefügte Grenzen engen. In seinen Fluten steht siegend ihr Fuß; nur manchmal treten sie willig zurück und lassen dem Knappen und Kaufherrn einen Saum Landes, oft kaum so breit, daß ein Gefährt vorbei kann. Auf ihrer Höhe schauen stolze Burgen in die Gaue und künden dem Wanderer drunten den Ruhm und Reichtum alter Geschlechter. So machte Roland manche Tagereise auf seiner fröhlichen Rheinfahrt. Er begrüßte manche sagen- und erinnerungsreiche Stätte, den steilen Lurleifelsen, wo in milden Vollmondnächten die Wassernixe sang, das freundliche Örtchen, wo St. Goar gelebt und gewirkt zu Childeberts, des Merovingers Zeit (jener wunderliche Heilige, der jüngst Rolands kaiserlichem Ohm einen dichten Nebel nachschickte, ihn nötigend, auf freiem Feld zu übernachten, sintemal des Carolus Magnus Majestät unterlassen hatte, auf der Fahrt von Ingelheim nach Koblenz vor des Heiligen Kapelle das Knie zu beugen), die Mayenfelder Au bei Andernach, wo Genoveva gelebt, des Pfalzgrafen Siegfried tugendreiche Gemahlin.

Und nun nahte Roland der Stelle, wo den Strom, am Ende des Rheintales angelangt, mit burggekrönten Häuptern sieben gewaltige Trachytriesen umstehen, gleich jenen sieben gekrönten Paladinen, die in späterer Zeit des deutschen Kaisers heilige Person huldigend umstanden. Ein waldiges Eiland lugt dort grüßend aus der dämmergrünen Flut. Rotgoldiger Abendsonnenglanz hinter den sieben Bergen. Auf den Bergrücken zahllose Rebengelände, links leuchtende Buchenhaine, aufsteigend bis zur Höhe der schroffen Kuppe, rechts des Stromes murmelnder Wellenschlag, drüben, weit sichtbar auf dem sagenumwobenen Fels, wo voreinst ein scheußlicher Lindwurm gehaust, die Mauerkronen eines Ritterschlosses. Hoch über allem, auf dunklen Flügeln niederschwebend, die Nacht im Sternengoldgewand!

Schweigend hält der Ritter. Sein Blick ruht bewundernd auf der reichen Schönheit, die das Rheintal hier bietet. Unruhig stampft des Rosses Huf, besorgt schaut der treue Knappe zum dunkelnden Himmel. Schüchtern mahnt er den Herrn, daß es Zeit sei, ein Nachtlager zu suchen.

»Drüben auf jener erleuchteten Burg möchte ich es erbitten«, sprach Roland, den mit einem Male eine niegekannte Weichheit des Gemütes erfaßte. Dem Knappen gebot er, nach des Schlosses Namen den Fergen zu fragen, der drunten seinen Nachen löste zum nächtlichen Fang.

Die Feste gehöre den Drachenburgern, Traf Heribert hause dort zur Stunde. Also lautete die Antwort, und Freude blitzte aus Rolands Augen. Vieledlige Grüße und Botschaft waren ihm aufgetragen wurden an den alten Grafen auf der Drachenburg von ritterlichen Freunden am Oberrhein und in Rheinfranken. Roland säumte nicht länger mit seinem Entschluß. Bald durchfurchte ein Boot die dunkle Flut.

II.

Nacht war's mittlerweile geworden. Durch des Waldwegs Dunkel zeigte ihnen der schimmernde Vollmond den Weg zur Höhe. Gar freundlich bot Graf Heribert, eine würdige Rittergestalt in der Fülle der Jahre, dem Neffen seines kaiserlichen Herrn auf seiner Burg Willkommen. Bis zur zwölften Stundenwende pflegten die beiden in dem Gemach des Schloßherrn unterhaltende Rede.

Am andern Morgen stellte Graf Heribert dem Ritter sein Töchterlein Hildegund vor. Voll geheimer Bewunderung hing Rolands Auge an der lieblichen Jungfrau. Nie hatte bisher Frauenanmut tiefere Gefühle in seiner Seele geweckt. Nach Waffenruhm und Heldenwagnis, nach Kampfspiel und Fehde hatte sie stets gedürstet, nun aber berührte über Nacht den kühnen Kämpen der Zauberschlag der Liebe. Er, der gefürchteten Gegnern blitzend ins Auge geschaut, beugte das Haupt in mädchenhafter Verwirrung vor dem holden Zauber Hildegundis. Doch auch sie stand in zarter Scheu vor dem Helden, dessen Namen gar einen guten Klang besaß in den Landen auf und ab am Rhein.

Der alte Ritter löste der Szene unmerkliche Benommenheit. Mit heiterm Scherzwort schloß er die zage Zwiesprache des jugendschönen Paares und geleitete den Gast durch des Schlosses prunkvolle Räume.

Länger weilte Roland auf der gastlichen Drachenburg, als er jemals auf einem andern Schloß gerastet in den Gauen des Rheines. Mit unlöslichen Banden hielt es ihn auf der paradiesischen Höhe. Strahlend hob in seinem Herzen die Liebe ihr Haupt, und auch in Hildegundis reine Seele warf sie den lohenden Flammenbrand, und eines Tages –, um die lindenbeschattete Steinbank im Burggarten spann die Dämmerung silbergraue Fäden –, senkte sie Hand in Hand, Auge in Auge, Mund auf Mund und schwebte jauchzend über denen, die sie verbunden, eine allsiegende Königin.

Willig vertraute Graf Heribert dem gefeierten Paladin sein holdseliges Töchterlein an.

Mit fröhlichen Hoffnungen schmückte er den Liebeslenz seines einzigen Kindes. Eine Burg sollte sich erheben auf der Felsenhöhe drüben am Rhein, der Drachenburg gegenüber. Als stolze Warte sollte sie von jenem schroffen Felseneck hineinschauen in das wunderherrliche Siebengebirge, die künftige Rolandsburg. Schon wuchsen ihre Mauern empor, und täglich standen die Verlobten auf dem Söller der Drachenburg und blickten hinüber, wo fleißige Werkleute zimmerten und Steinmetzen hämmerten, und Schön-Hildegund rankte goldene Zukunftsträume um das neue Heim, worin sie mit treuer Liebe fesseln wollte den abenteuergewohnten Helden.

Da erschien eines Tages ein Bote auf schäumendem Roß in der Drachenburg. Von der Kaiserstadt Worms kam der Abgesandte des kaiserlichen Ohms und brachte Kunde von dem Kreuzzug, den der Kaiser beschlossen gegen die Ungläubigen hinter den Pyrenäen. Karl wünscht den erprobten Ritter unter seinen Heerführern. Schweigend nahm Roland die Botschaft des hohen Gebieters entgegen. Er sah auf Hildegund, die mit totenbleichem Antlitz neben ihm stand, und grausam wühlte der Harm in seinem Herzen. Doch die Stimme der Pflicht weist seinem heldischen Geist den Weg. Den Königsboten heischt er, seine Ankunft im kaiserlichen Heerlager zu melden für den drittfolgenden Tag. Mit umdüsterten Brauen wendet er sich ab. An seiner Brust liegt schluchzend Hildegunde.

III.

Heiß stritten im Lande der Iberer Kreuz und Halbmond um die Herrschaft. Heftige Schlachten wurden geschlagen, und viel Blut floß von Christen und Ungläubigen. Herrliche Siege erfochten des Frankenkönigs tapfere Paladine, allen voran Roland. Sein Schwert bahnte dem Kaiser die Triumphwege, es deckte des Kaisers Heer, als es siegreich in unbekanntem Feindesland einherzog. Zu Ronceval war's, in jenem Tal, von dem seither gar viele Dichter gesungen haben in deutschen und welschen Landen.

Vom Hauptheer getrennt, zieht Rolands Nachhut ihre Straße auf dämmerndem Waldweg. Da ertönt plötzlich verworrenes Geschrei zur Linken und Rechten von den Höhen, verderbendrohend dringen feige Mauren auf das Häuflein der Franken ein. Löwenmutig kämpfen diese. Wie ein Königsaar fliegt Rolands Schlachtroß Brilliador bald hierin, bald dorthin, und manchen Sarazenenschädel spaltet sein mächtiges Schwert Durando. Aber die Übermacht siegt über die Tapferkeit. Immer lichter wird die Schar der Franken, und nun sinkt auch Roland, von dem Lanzenstich eines riesigen Mauren getroffen. Über ihn weg wogt der wütende Kampf. Als die Nacht trauernd ihren dunklen Mantel über die Walstatt breitete, hatten die Ungläubigen ihr scheußliches Werk vollbracht. Erschlagen lagen die Franken. Nur etliche waren dem Verderben entronnen.

Wo ist Roland? klang die bange Frage. Er war nicht unter den Geretteten. Wo ist Roland? fragte bestürzt der große Karl die müden Boten. Im ganzen Reich hallte ihre Antwort wider: Roland, der Held, fiel im Kampf gegen die Sarazenen. Wo man die bange Mär hörte, weckte sie wehe Gefühle.

Auch am Rhein ward sie vernommen. Eines Tages erschienen auf der Drachenburg die Königsboten und überbrachten mit des Kaisers innigem Beileid die schmerzliche Post. Tiefauf seufzte der alte Heribert und bedeckte mit der Hand die Augen. Einen schrillen Aufschrei tat Hildegund. Herzbrechend war ihr Jammer. Vor dem Bild der Schmerzenreichen lag sie schluchzend auf den Knien und flehte um Trost in tiefstem Leid. Tagelang schloß sie sich ein in ihr Kämmerlein, und selbst des Vaters sanfter Tröstung gelang es nicht, ihren milden Jammer zu lindern.

Wochen schwanden. Dann trat eines Tages die vergrämte Maid in des Ritters Gemach, gefaßter als sonst. Verklärt schien ihr Schmerz. Und wie er die Kniende an sich zog, enthüllte sie dem Vater den Entschluß, der in ihrer leiderprobten Seele gereift war. Schmerzlich haben die Augen des Grafen Heribert gezuckt. Dann hat er einen Kuß auf ihre reine Stirn gedrückt.

Dann ist ein Tag gekommen, wo auf dem Eiland Nonnenwerth dort unten die Klosterglocken feierlich läuteten. Vor dem Altar kniete verschleiert eine neue Novizin, des Grafen Heribert holdselige Tochter. In des Klosters weltentrückter Stille suchte sie den Frieden, den sie in der väterlichen Burg nicht fand. Mit einem letzten Aufweinen hatte sie des Geliebten teuren Namen aus dem tiefwunden Herzen gerissen, die Flammen trauernder Liebe gelöscht, und nun sollte es für immer erfüllt sein mit dem heiligen Feuer reiner Gottesminne. Vergeblich hoffte der gebeugte Vater, die ungewohnte Einsamkeit der strengen Klausur werde den Entschluß der geliebten Tochter wankend machen und sie am Ende des Probejahres zurückführen in seine Arme. Im Gegenteil; inständigst bat die gottliebende Jungfrau den Bischof, dem Geschlecht des Vaters verwandt, er möge ihr das Probejahr erlassen und ihr schon nach kürzerer Zeit gestatten, das unwiderrufliche Gelübde vor dem abzulegen, dem sie sich auf immer angelobt habe. Ihr sehnsüchtiger Wunsch ward erfüllt. Drei Monate waren verflossen, da fiel das goldene Haargelock von Hildegundis Haupt, und des Drachenburgers holde Tochter weihte sich durch feierlichen Schwur auf Lebenszeit dem Herrn des Himmels.

IV.

Monde waren seitdem vergangen. Es starb der Lenz, und die Garben reiften auf den Feldern. An der Stelle, wo den Strom, am Ende des Rheintales angelangt, mit burggekrönten Häuptern sieben gewaltige Trachytriesen umstehen, hält rastend mit seinem Troß ein Ritter. Noch ist's nicht allzu lange, da hat er fern im Süden, wo die Sonne Iberiens das Tal von Ronceval bestrahlt, in einer elenden Hirtenhütte gelegen. Dorthin hatte der treue Knappe den Gebieter geschleppt, dem eine maurische Lanze sich in die Brust gebohrt. Hier hatte der kühne Held und Heerführer wochen- und mondenlang auf dem Siechbett gelegen und mit dem Tod gerungen, bis seine kraftgestählte Natur jenen bezwang. Roland erholte sich unter liebevoller Pflege, während man im Frankenlande ihn als Toten betrauerte. Nun war er zurückgeeilt zu der Stätte, wohin es ihn drängte mit unbezwingbarer Gewalt.

Ein waldiges Eiland lugt grüßend aus der dämmergrünen Flut. Rotgoldiger Abendsonnenglanz über den sieben Bergen. Auf den Bergrücken zahllose Rebgelände, links leuchtende Buchenhaine, aufsteigend bis zur Höhe der schroffen Kuppe, rechts des Stromes murmelnder Wellenschlag, drüben weit sichtbar auf dem sagenumwobenen Fels, wo voreinst ein scheußlicher Lindwurm gehaust, die Mauerkronen eines Ritterschlosses. Hoch über allem die Nacht im Sternengoldgewand.

Schweigend hält der Ritter. Sein Blick ruht bewundernd auf der reichen Schönheit: wie vor Monden faßt den Träumenden eine seltsame Weichheit des Gemütes.

»Hildegund!« murmelt Roland und blickt hinauf zum sternbesäten Himmel.

Wieder durchfurcht wie dazumal ein Fahrzeug die dunkle Flut. Auf dem Waldweg, der zur Drachenburg führt, schreitet Roland, begleitet von seinem Knappen.

Erblassend starrt der alte Burgwart auf die späten Gäste. Er bekreuzt sich und stürzt hinauf in des Herrn Gemach. Da wankt eine Männergestalt herfür, von Alter und Gram gebeugt. Ihm eilt der Ritter entgegen. »Roland!« klingt es aus des ergrauten Burgherrn Munde. Schweigend hält der späte Gast den schluchzenden Alten umfangen. Als Roland wegzog vor Monden, fand sein Harm keine Tränen, nun flossen sie reichlich über seine faltigen Wangen.

Aus des andern Arm reißt sich der Ritter.

»Wo ist sie?« Gellend hallt die Frage. »Tot?«

Unsagbar traurig blickt Graf Heribert ihn an.

»Hildegund, die Braut des totgesagten Roland, ward eine Braut des Himmels.«

Da stöhnt der Held auf und verhüllt das Haupt.

Hat dann im Frühlicht die Drachenburg verlassen, eine Königseiche, vom Blitz berührt. In der Burg auf dem Felseneck drüben, die im Lenz seine hoffende Liebe sich erbaut hatte, ist er eingekehrt und hat dort die Kriegerrüstung abgelegt für immer. Erloschen waren die Sterne in seiner Brust, erstorben im Erdenleid sein Tatendurst. Tag um Tag ist er dort oben gesessen und hat unverwandt hinuntergeschaut auf das grüne Eiland im Rhein, wo jeden Morgen im Klostergarten die Nonne Hildegund einherwandelte zwischen den Büschen und blühenden Blumen. Bisweilen war es, als ob sie grüßend sich neige, und dann verklärte des Ritters Angesicht das Abendrot eines versunkenen Glückes.

Dann ward ihm auch dies genommen. Eines Tages blieb die Holde aus, und dann tönte klagend das Sterbeglöcklein auf dem stillen Eiland. Er sieht einen Sarg, den sie drunten hinaustragen zur Begräbnisstätte und hört der Nonnen Trauergesänge und -Gebete. Alle sieht er vorüberwallen, nur eine nicht. Und der Held verbirgt das Antlitz. Er weiß, wen sie zu Grabe tragen.

Der Herbst kam und wehte welkes Laub auf das Grab der Nonne Hildegund. Noch immer saß Roland droben und schaute regungslos allmorgens nach des Eilands Kirchhof. Und so fand ihn eines Tages der Knappe entseelt, die gebrochenen Augen nach der Stätte gerichtet, wo die Geliebte schlief, die verlorene.

Noch manch ein Jahrhundert krönte den Berg, den sie noch heute Rolandseck heißen, die Rolandsfeste. Dann sank auch sie in Trümmer, gleich der Drachenburg, deren Turm noch jetzt emporragt. Vor einem halben Jahrhundert ist in einer stürmischen Winternacht ihr letzter Torbogen eingestürzt. Man hat ihn wieder aufgebaut, und noch immer ragt von dem steilen Felseneck am Glanzpunkt des Rheintals der Rolandsbogen, die jetzigen Geschlechter erinnernd an ritterlicher Vorzeit treue Minne –, und zugleich an die schönste Sage des Rheinlandes.

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