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Quickborn II

Klaus Groth: Quickborn II - Kapitel 164
Quellenangabe
typepoem
booktitleQuickborn II
authorKlaus Groth
year1898
firstpub1853
publisherLipsius & Tischer
addressKiel / Leipzig
titleQuickborn II
pages350
created20170207
sendergerd.bouillon@t-online.de
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An Chalybäus,

Professor der Philosophie,
mit den endlich passierten Schwefelhölzern.
† Sept. 1862 zu Dresden.

        Prometheus (bi de olen Griken
En Art vun Herrgott un desliken),
Neem vun sin Vatters Swȩwelsticken
Zeus patent phosphor
Und wull darmit de Welt beglücken,
De noch keen Gas harr.

Accisen gev't noch nich un Toll,
So kunn man mitnehm' wat man wull,
Un war ol Zeus ok splitterndull:
He kunn't nich möten,
Dat man mit Taback, Kæl un Smull
Fung an to böten.

Dat is nu anners inne Tid:
De Welt is bang vær Licht un Hitt,
Hier anne Grenz steit man un süht
Na Für un Licht:
»Hebbt Se ok Swȩwelsticken mit?
»Passieren nicht!«

Philosophi? . . . geit nich, min Fründ!
Fehlt inne Tax, hett keen Patent,
En Waar, de in sik sengt un brennt,
As Phosphorsticken,
De, as Zeus' Himmelselement,
Nich to ersticken.

Doch, vær de Pip? . . . Wat fangt man an?
Un »Swȩwelhölzli muß man han«,
(Man hört je so noch dann un wann) 339
Vær Heerd un Lamp – . . ?
Man schafft en Tunderbüß sik an
Mit Slött un Kramp! –

Un doch! dat hillige Element,
Wat hoch heraf vun baben brennt,
Un ob't de halwe Welt nich kennt –
De Lichtgedanken,
Ob man se »Dichtung« – »Wahrheit« nennt,
Se brȩkt de Schranken.

1862.

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