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Quickborn II

Klaus Groth: Quickborn II - Kapitel 161
Quellenangabe
typepoem
booktitleQuickborn II
authorKlaus Groth
year1898
firstpub1853
publisherLipsius & Tischer
addressKiel / Leipzig
titleQuickborn II
pages350
created20170207
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Ol Voß un sin Fru.

(Auf Bitte eines alten Arbeitsmannes gedichtet zum Geburtstage seiner Frau.)

        As ik tum eersten Mal di seeg,
Wa lang is't un al hȩr?
As ik as lewe Fru di kreeg,
Weest du dat noch, wanehr?

Wi drogen unse Glück tosam
Un drogen unse Last;
So sünd wi fort in't Lȩben kam,
Bet an de Sæbndig fast.

Wenn't Glück in Geld un Gut bestunn,
So is uns minn' beschȩrt!
Doch hebbt wi Moth to'n Lȩben funn,
Un wat to'n Lȩben hört.

Wi harrn uns Deel Tofredenheit
Un weern mit Gott vergnögt,
Un wat de Rik væræwer geit,
Dat hett uns hægt un plȩgt.

Weern uns de Dalers ok to grot,
De Schillings weern doch dar,
Uns smeck uns dägli Roggenbrot,
En Koken mal int Jahr. 334

De fehlt ok hüt nich to din Fest,
Mit Blöm um, as du sühst,
Un vær uns Beiden, as dat Best:
Dat du der sülbn noch büst!

So gȩv di Gott noch menni Dag,
Un will he endlich kam,
So , dat em't gefallen mag,
Un nȩhm uns Beid tosam.

Bet darhin noch en frischen Moth,
Un, as de Schrift uns lehrt:
De gude Globen, dat uns Gott
Inn Himmel bȩden hört.


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