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Quickborn II

Klaus Groth: Quickborn II - Kapitel 153
Quellenangabe
typepoem
booktitleQuickborn II
authorKlaus Groth
year1898
firstpub1853
publisherLipsius & Tischer
addressKiel / Leipzig
titleQuickborn II
pages350
created20170207
sendergerd.bouillon@t-online.de
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An Hermine Spies

(als sie die Rhapsodie von Johannes Brahms gesungen).

Ist auf deinem Psalter, Vater der Liebe,
Ein Ton, seinem Ohre vernehmbar,
O, so erquicke sein Herz.
                                                Goethe.

        Dat weer in olen Tiden,
Denn keem mitünner mal
En Baden ut den Himmel,
En Engel keem hendal.

Harr Flünken an de Schullern,
En Palmblatt in de Hand,
Un gung un broch den Sȩgen
Un Frȩden æwer't Land. 317

De Tiden sünd væræwer,
Wi Minschen blivt alleen,
Keen Tröster ut den Hȩben,
Keen Engel ward noch sehn.

Man kunn mit to verzagen,
Wenn recht bedrückt dat Hart,
Wenn allens dump un düster,
Wenn't Winter wedder ward.

Doch süh, denn kumt – wohȩr denn? –
Un wenn't keen Engel is –
Vunn Himmel doch – en Sänger,
As du, Hermine, büst.

De hett op ȩren Psalter
Vær jede Ohr den Lut,
De lös't int Hart de Thran'n,
De makt dat Elend gut.

De wandert as en Baden –
En Notenblatt in Hand –
Un singt de himmlischen Leeder
Hin æwer dat dütsche Land.

Un wenn se geit – dat Echo
Is lang noch nich verstummt,
Dat klingt uns jümmer tröstlich,
Bet dat se wedder kumt. 318


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