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Prinz Kuckuck

Otto Julius Bierbaum: Prinz Kuckuck - Kapitel 98
Quellenangabe
typefiction
booktitlePrinz Kuckuck
authorOtto Julius Bierbaum
year1980
publisherLangen Müller Verlag
addressMünchen - Wien
isbn3-7844-1806-6
titlePrinz Kuckuck
pages3-8
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1906
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– Wie angenehm weit weg war hier die Welt, dachte sich Henry. Wie erfreulich, daß man dieses gräßliche, schmutzige, laute, geile Neapel nicht sah, diese Stadt des kreischenden Lebens und der gefräßigen Begierde.

Es hätte ihm vielleicht unter anderen Umständen mehr gefallen, als irgendeine Stadt der Welt, denn keine Stadt ist so bunt, wild, wüst, herrlich, grausam, wollüstig, schamlos, majestätisch, gemein und erhaben. Ein wundervoller, antik schöner Frauenkopf mit wirren, wilden Locken, die von Öl triefen, und in denen es an Läusen nicht fehlt. Breite schwere Goldringe in den Ohren, Korallen um einen statuenhaft mächtigen Hals, aber dessen Bronzefarbe hat eine Patina von Schmutz. Augen von afrikanischer Dunkelheit, und Schatten darunter aus Nächten voller Lust und unersättlicher Begierde. Aber Sonne, Sonne, Sonne über allem, heiß und gleißend, ein rasendes Gewitter des Lichtes. Oh, nicht die Sonne des Nordens, kein liebenswürdiges, gutes, zuweilen phlegmatisches Weib, sondern Er, Er: Helios, der wild heraufdonnernde auf dem Wagen, dessen Speichen glühen und Blitze schleudern: Luzifer, der Lichtbringer, der alle Keime aufquellen läßt in geiler Wonne, auch die Keime des Gewürms und kriechenden Übels, das im Mittage goldene Flügel bekommt, schwirrt, tanzt und sticht.

Aber nein, dies war sein Fall jetzt nicht. Bianca, die weiße, kühle; Luna über Klostermauern, die keusche, mit Flören über dem Busen, auf dem der silberne Kruzifixus schwebt. Kühle, gerade Zypressengänge, weiße Nischen dazwischen mit dem Kreuztragenden, dem Sinkenden, Gegeißelten, um den die Magdalenerin geschlossenen Mundes klagt, indessen die Sonne sich verbirgt wie ein verweintes, von Tränen entzündetes Auge.

– »Mein Jesus, Barmherzigkeit!«

 

Mittlerweile war Karl nach Capri hinübergefahren und hatte Tiberios Bekanntschaft gemacht.

Eine rasende Leidenschaft ergriff ihn für den jungen Burschen.

Alles Vorhergegangene, fühlte er, war nur Spiel gewesen, Vorspiel. Jetzt hatte er den Menschen kennen gelernt, der sein ganzes Sein wonnevoll erfüllte. Nun, endlich, hatte das Leben lebendigen Sinn für ihn. Er hatte ein lebendiges Ideal, er wußte einen Menschen neben sich, der seine Ergänzung war, in dem alles das leibhaft lebte, wonach seine Sinne, seine Sehnsucht drängten. Das, o gnadenvoller, großer Zeus, war der Kräftige, Kühne, Schöne und doch auch der Ergebene, Hingebende, Liebreiche: ein Halbgott, der Sklave sein konnte.

Jede Bewegung Tiberios beglückte ihn, jede Berührung von ihm machte ihn selig bis zur Verzückung. Gerade seine Derbheiten, seine bäuerische Natur, sein brausendes Lachen, seine ungestüme Art von Zärtlichkeit tat ihm wohl. Das war nicht der dressierte Lustknabe, das war der natürliche, in sich ganz und gar ungebrochene, selbstsichere, zur Männerliebe geborene Jüngling ohne Weichlichkeit, ohne alle Flauheit und Halbheit Fühlens und Denkens. Es fehlte ihm jede Empfindung dafür, daß es etwas Peinliches, Fatales um seine Veranlagung sei. Er machte gegen niemand ein Hehl daraus, auch nicht gegen die Weiber, die er übrigens keineswegs abstieß, oder von denen er abgestoßen wurde. Die hübschesten Mädchen im Hafen waren sogar verliebt in ihn, und er konnte sie ganz gemütlich bei den Schultern packen und mit ihnen scherzen. Wenn sie aber zärtlich werden wollten, lachte er und rief aus: »Laßt mich zufrieden! Das führt zu nichts. Ich habe kein Gusto für euch Weibsleute. Ihr seid ja ein ganz nettes Volk, und man braucht euch zum Kindermachen. Aber, per Bacco, ich hab kein Talent dazu. Ihr seid mir zu rundlich, zu zart, zu... ich weiß nicht. Wirklich: Ich weiß nicht, was es ist. Mir wird nicht wohl bei euch. Alles das, was ihr so an euch habt und womit ihr euch spreizt und was ihr so gewissermaßen auslegt, wie wir Fischer den Köder – das ist mir furchtbar gleichgültig, ja manchmal direkt unangenehm. Ich bin ein verflucht lüsterner Gesell, das muß wahr sein, aber Gott weiß, daß Weiberfleisch für mich etwas Qualliges hat. Ich bitte um Bewahrung eures gütigen Wohlwollens – aber es geht beim besten Willen nicht.«

Dann nannten sie ihn wohl ein Schwein und ein Monstrum und eine Mißgeburt und hatten tausend Ausdrücke des Ekels für ihn. Aber er lachte bloß und meinte: »Wollt ihr wohl das Maul halten, ihr dicken, quabbeligen Tintenfische? Wollt ihr euch wohl nicht unterstehen, von Dingen zu reden, von denen ihr keine Ahnung habt? Legt euch ins Bett mit euren Kerls, die nichts weiter können, als Kinder machen, und laßt mich ungeschoren. Ich schimpfe euch ja auch nicht, außer wenn ihr mich schimpft, und spotte euch nicht aus, wenn ihr mit dicken Bäuchen herumlauft, daß man heulen könnte vor Grausen, und ich habe mich noch über keine lustig gemacht, wenn sie verliebt mit dem Hintern wackelt und die Brust vorstreckt, wie eine Kropftaube, obwohl mir eure Art Verliebttun verflucht unappetitlich vorkommt. Ihr seid sehr unchristlich, ihr glucksenden Hennen ihr, daß ihr jemand schimpft, den der liebe Gott nicht zu euerm Vergnügen erschaffen hat. Denn ich habe mich wahrhaftig nicht so gemacht, wie ich bin, obwohl ich mich durchaus nicht darüber beklage, daß ich anders gebacken bin, als die Dutzendware.«

So sprach er zu den Mädchen. Die Burschen und Männer aber, die sich über ihn mokierten, prügelte er schweigend auf eine gewaltige Art durch.

Und so kam es denn, daß er keineswegs spöttisch oder abschätzig behandelt wurde, wie es den anderen seiner Art geschah, die aber freilich auch nicht gleich ihm gute Fischer und normal umgängliche Menschen waren, sondern meist etwas weibisch Affektiertes an sich hatten.

Er gab sich auch, obwohl er Vater Silens Filiale auf Bestellung besuchte, keineswegs mit jedem ab, obwohl er für ein gutes Stück Geld nicht unempfindlich war.

Auch Karl hatte kein leichtes Spiel mit ihm gehabt. Tiberio fand ihn weibisch und schleimig, – was für ihn ungefähr das gleiche bedeutete. Aber die Leidenschaftlichkeit des jungen Deutschen und Karls Geist, der sich ihm gegenüber frisch aufmunterte, hatten ihn am Ende überwunden, und er war ihm schließlich mit Leib und Seele zugetan.

So sehr, daß Karl eines Tages die Frage wagte, ob er wohl imstande wäre, für ihn etwas Großes, Starkes auszuführen, ihn von einem Menschen zu befreien, der seinem Glücke im Wege stände.

Tiberio sagte: »Warum tust dus denn nicht selber, Carlo? Es ist doch ein Genuß, einen Feind persönlich um die Ecke zu bringen. Natürlich mit Klugheit. Denn eingesperrt werden ist häßlich.«

»Ich kann nicht,« antwortete Karl. »Er ist stärker als ich.«

Tiberio pfiff durch die Zähne: »Ja, dann... Das muß sehr unangenehm sein. Ich kann mir etwas Gräßlicheres kaum denken, außer mit einem Weibe im Bette zu liegen, natürlich. – Hm. – Er ist dir gefährlich?«

– »Er zerstört mich langsam Tag für Tag. Es ist unmöglich, daß wir beide zusammen am Leben bleiben können. Er oder ich – es ist keine Wahl.«

– »Schick ihn mir. Ich kenne eine Grotte, die außer mir niemand weiß. – Ist er sehr stark?«

– »Du bist stärker.«

– »Va bene. Schick ihn.«

*

Schon am nächsten Tage überredete Karl Henry, nach Capri hinüberzufahren und sich von Tiberio, der ihn am Hafen erwarten werde, in die blaue Grotte rudern zu lassen. Auch kenne dieser Tiberio eine noch unbekannte, viel schönere Grotte, deren Eingang zwar gefährlich sei, die aber die blaue an Schönheit noch übertreffen solle. Henry könne sich einen Namen machen, wenn er sie, wie Kopisch früher die blaue, gewissermaßen entdeckte.

»Ich werde sie nach Berta nennen,« erklärte Henry, dessen Eitelkeit schnell reagierte. »Hoffentlich ersäuft man nicht dabei.«

»Dafür wird schon Tiberio sorgen,« antwortete Karl und rieb sich im Geiste die Hände.

 

Henry fuhr ab und kam nicht, wie er versprochen hatte, am Abend zurück.

Karl strahlte. Er ließ sich ein auserlesenes Abendessen auf die Terrasse bringen, labte sich an ein paar Flaschen Lacrimae Christi und verfolgte mit inniger Rührung die Farbenspiele am abendlichen Himmel.

– Purpur und Gold! Die Farben seines endlichen Triumphes.

Nie in seinem Leben hatte er sich so zufrieden ins Bett gelegt. Er schrieb noch ein Gedicht und schlummerte dann angenehm ermüdet ein.

 

Kein Gespenst hätte ihn so entsetzen können, wie am nächsten Mittag das Erscheinen Henrys vor seinem Bette.

»Du?!!?« schrie er auf und richtete sich totenbleich im Bette empor.

»Du scheinst nicht angenehm geträumt zu haben,« antwortete lächelnd Henry. »Wärest du ein Mädchen, so würde ich sagen, daß du wie eine Meduse aussiehst. Es fehlen bloß die Schlangen im Haar.«

– »Ja... bist du denn nicht...?«

– »Freilich bin ich. Und es war entzückend. Viel entzückender, als ich gedacht habe. Ich habe Dinge erlebt... Aber das muß ich dir ausführlicher erzählen. Es wird dich verblüffen... Mach, daß du aus dem Bett kommst! Ich habe schon anspannen lassen. Iß schnell eine Kleinigkeit! Dann fahren wir die Straße nach Emmelfei hinauf, wie unsere britischen Vettern so schön sagen.«

Für eine Wasserleiche war Henry erstaunlich munter, ja er war überhaupt so munter, wie seit Wochen nicht. Er sang und pfiff funiculi – funicula, ritt auf der Terrassenmauer und rief ein Mal über das andere aus, es gebe nichts Komischeres und Amüsanteres, als neue Grotten auf der Insel Capri zu entdecken.

Karls Gemüt verdüsterte sich schwer. – Hatte der Elende statt Tiberios einen anderen Schiffer genommen? Hatte Tiberio die Courage verloren? Was war geschehen?

Aber Henry wich allen Fragen aus.

– »Auf der Landstraße, Karl! Das muß ich dir an einem Orte erzählen, wo nicht hinter jedem Apfelsinenbaume eine neugierige Miß steht. – Mach! Iß! Diese Geschichte wird dich interessieren!

– Funiculi, funicula, funiculi!«

Er war in strahlend guter Stimmung und lachte in einem fort vor sich hin.

Auch während des Kutschierens sagte er noch kein Wort über die Sache, sondern jubelte nur immerzu die Landschaft an, was doch sonst gar nicht seine Art war: »Ist das herrlich hier! Was für eine Straße! Sieh mal, die Felsen da links hinauf! Und diese Ortschaften in den Schluchten! Was für merkwürdige Häuser! Wie kleine Tempelchen, mit Kuppeln. Das muß doch schon griechische Architektur sein. Nicht? Und das Meer! Unglaublich, wie schön das ist! Ich habe das Blau auf den Bildern immer für Schwindel gehalten. Aber es ist wahrhaftig genau so in der Natur, nur noch lebhafter, noch leuchtender! – Sieh mal, da unten den alten Turm auf dem Felsvorsprung! Der muß aus einer kriegerischen Zeit stammen. Haben die Sarazenen nicht Beutezüge bis hierher gemacht? Sicher war es eine Art Wachtturm. Und dort der andere, der ganz zerborsten ist. Gottvoll! Da haben sie einen Friedhof drauf angelegt. Das sind doch Kreuze? Nicht? Komische Idee. – Aber es ist gut, daß die Brüstung nach dem Abhang zu so hoch und dick ist. Der Fels fällt beinahe senkrecht ab. Das müssen gut hundert Meter oder mehr sein. Man hört die Brandung der Wellen kaum, und sie lecken doch recht wild an dem alten Felsgemäuer. – Eine heroische Landschaft! Entschieden das Schönste, was wir bisher gesehen haben. – Brr, Nero, sei vernünftig! Man rennt doch nicht den Berg hinauf. Diese italienischen Pferde haben den Satan im Leibe. Langsam traben können sie überhaupt nicht. Alles, was hier Leben hat, rast. Sogar die Pflanzen sind verrückt. Gibt es etwas Geileres, als den Schaft einer Aloe, den man beinahe wachsen sieht, bis er ein paar Meter hoch ist, Blüten herausstreckt, Phallus an Phallus, und patsch: aus ists; tot das Ganze. Aber er hat sein Vergnügen gehabt. – Ah, das ist ein herrliches Land! Heidnisch und katholisch. Aber eigentlich ist das ein und dasselbe. Wenigstens hier. Unsere deutschen Katholiken sind bloß Protestanten, die in die Messe gehen. – Gestern hab ichs erst richtig erfahren, was für ein wunderbares Heidentum dieser Katholizismus ist, und dabei was für ein süßes, entzückendes Christentum. Dieser prächtige Junge, der Tiberio, schwört bei Bacchus und bei Jupiter, schlägt aber auch das Kreuz, daß es nur so eine Art hat. Ein antiker Mensch und ein Christ. Köstlich!«

– »Du – bist also mit ihm zur Grotte gefahren?«

– »Natürlich bin ich. Tief, tief hinein. – Ah, Mensch! An diese Grottenpartie denke ich mein Leben lang! Aber wart, hier wollen wir halten. Hier will ich dirs erzählen. Dieser Ort ist wie dazu geschaffen. Es ist ein wahrer Beichtwinkel für wollüstige Dinge. – Keine Menschenseele sieht uns hier. Wir sind allen Menschen fern. Nur Fels und Meer. – Steh doch, Nero, du wahnsinniges Luder! Freu dich, daß du Ruhe hast! – Wart, ich binde ihn drüben an der Olive an, und wir setzen uns auf die Mauer. – Du bist doch nicht schwindlig? Es geht hier kerzengerade hinunter. Ich hab schon manchmal hier gesessen, Es ist der einzige Winkel der Straße, von wo aus man keine menschliche Behausung sieht. Die Leute heißen ihn den toten Winkel. Der Tunnel dort durch den Felsen ist hundert Meter lang, also noch länger, als der Tunnel, durch den wir eben gefahren sind. Man könnte hier bequem ein Weib auf die Mauer legen und sich am hellichten Tage en plein air alle ihre Geheimnisse offenbaren lassen. Und hinterher könnte man sie ins Meer schmeißen, ohne daß ein Mensch was merkte. Ein entzückender Ort. – Komm, setz dich! Du wirst gleich die Ohren spitzen!«

Karl, auf etwas Entsetzliches gefaßt, dessen Ahnung er sich nicht einmal eingestehen wollte, setzte sich auf die Mauer, die die Straße von dem Absturze zum Meere trennte.

Da er doch etwas schwindlig war, setzte er sich mit dem Rücken zum Abhang. Henry aber, der keinen Schwindel kannte, setzte sich rittlings auf die Mauer. Er sah den Vetter groß an und lachte plötzlich laut auf.

– »Dein Gesicht verrät die nötige Spannung. Aber so ernsthaft brauchst gerade du nicht auszusehen, denn für dich hat das, was ich dir erzählen will, eigentlich nicht den Reiz der Neuheit. Mir dagegen war es eine durchaus neue Sensation, und ich hätte nie geglaubt, daß ich Gefallen daran finden könnte. Aber ich sehe es nun ein: Der Mensch soll nichts verschwören, und man sollte nie in den Fehler des Bauern verfallen, der das nicht essen mag, was er nicht kennt.«

–»So rede doch endlich deutlich!« keuchte Karl, aufs schmerzhafteste gespannt und ahnend, daß er etwas Furchtbares erfahren würde.

»Oh, solche Dinge kostet man in der Erinnerung aus,« entgegnete Henry und lehnte sich zurück, indem er sich auf beide Hände stützte. – »Du kennst ja diesen süßen Jungen, den Tiberio. – Nun, anfangs spielte er den Langweiligen, Geschäftsmäßigen. Ja, er kam mir sogar etwas düster vor. Wie er mich am Strande hinruderte, sah er mich sogar bedrohlich an. Die Italiener habens manchmal so an sich, wenn sie nicht ganz sicher sind, ob die Manica reichlich genug ausfallen wird. Aber der Bengel gefiel mir. Ich schob ihm zehn Fünflirescheine in die Hemdöffnung und sagte ihm, daß er ein Apollo sei. Da blinzelte er mit den Augen und maß mich von oben bis unten. – ›Haben Sie denn Geschmack für Menschen ohne so was,‹ sagte er, und machte eine Bewegung vor der Brust, die sehr deutlich war. – ›Du bist der erste Junge, der mir gefällt,‹ sagte ich. ›Mit so einem Brustkasten, wie du ihn hast, braucht man kein Vorgebirge.‹ Er lachte vergnügt und geschmeichelt und riß das Hemd auseinander. Teufel nochmal, Karl, das gefiel mir, und ich fing schon an, zu begreifen, daß es Leute gibt, die ohne das Kap der guten Hoffnung auskommen. Aber, du kennst mich ja, einen tieferen Eindruck machte er nicht auf mich, doch auch keinen abstoßenden, wie z. B. dein Londoner Freund, der mich geradezu anwiderte.«

»Schweig!« stieß Karl hervor.

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