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Portugiesische Sonette

Elizabeth Barrett-Browning: Portugiesische Sonette - Kapitel 40
Quellenangabe
typepoem
authorElizabeth Barrett-Browning
titlePortugiesische Sonette
publisherGeorg D. W. Callwey
printrunZweite Auflage
year1912
translatorHans Böhm
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150627
projectid535789c6
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38.

Mit seinem ersten Kuß berührt' er nur
Die Finger dieser Hand, mit der ich schreibe.
Seitdem ward immer weißer sie und reiner,
Langsam, die Welt zu grüßen, aber rasch
Mit ihrem »Lausche!«, wenn die Engel sprechen.
Kein Amethystring könnt' mir auf der Hand
Sichtbarer sein als dieser erste Kuß.

Der zweite überflog ihn hoch und suchte
Die Stirn, und halb sein Ziel verfehlend sank
Er halb aufs Haar. O Gabe aller Gaben!
Das war der Liebe Salböl, das so süß
Die Stätte weihte für der Liebe Krone.

Auf meine Lippen aber ward entfaltet
Der dritte Kuß in voller Purpurpracht.
Da ward ich stolz und sprach: »Mein Lieb, mein Eigen.«

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