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Portugiesische Sonette

Elizabeth Barrett-Browning: Portugiesische Sonette - Kapitel 28
Quellenangabe
typepoem
authorElizabeth Barrett-Browning
titlePortugiesische Sonette
publisherGeorg D. W. Callwey
printrunZweite Auflage
year1912
translatorHans Böhm
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150627
projectid535789c6
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26.

Mit Traumgestalten hab' ich einst gelebt
Anstatt mit Menschen. Liebliche Gefährten
Fand ich an ihnen, süßere Musik
Dacht' niemals ich zu hören als ihr Spiel.

Bald aber lag auf ihren Purpurschleppen
Der Staub der Welt, stumm wurden ihre Lauten,
Und ich, wie ihre Augen mir entschwanden,
Ward Selber blind und schwach.

Da kamest du,
Um das zu sein, Geliebter, was sie schienen.
Ihr Glanz und Singen, ihre Strahlenstirnen
Flossen in dich – dasselbe und doch besser:
Wie Flußwasser geweiht wird in dem Taufstein –
Und aus dir haben sie nun meine Seele
Mit der Erfüllung jeglichen Bedürfens
Ganz überwältigt; ... denn die Gaben Gottes
Beschämen noch des Menschen besten Traum.

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