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Portugiesische Sonette

Elizabeth Barrett-Browning: Portugiesische Sonette - Kapitel 12
Quellenangabe
typepoem
authorElizabeth Barrett-Browning
titlePortugiesische Sonette
publisherGeorg D. W. Callwey
printrunZweite Auflage
year1912
translatorHans Böhm
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20150627
projectid535789c6
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10.

Doch Liebe, einfach Liebe, ist schon köstlich,
Ist wohl des Nehmens wert. Das Feuer leuchtet,
Gleichviel ob Tempel brennen oder Werg,
Unkraut und Zedern glühn mit gleichem Licht.

Und Lieb' ist Feuer. Wenn ich sagen muß:
»Ich liebe dich!« – gib acht –»ich liebe dich!«
Steh ich verklärt vor dir, verherrlicht da
Und fühl mein Antlitz leuchten wider dich.

Nichts ist gering in des Geringsten Liebe.
Wer Gott liebt, sei's ein Wurm, Gott nimmt ihn an.
Und was ich fühle, überstrahlt wie Blitz
Die matten Züge dessen, was ich bin:
So wächst Natur durchs große Werk der Liebe.

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