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Plisch und Plum

Wilhelm Busch: Plisch und Plum - Kapitel 24
Quellenangabe
typecomics
booktitleHans Huckebein / Fipps der Affe / Plisch und Plum
authorWilhelm Busch
year1974
publisherDiogenes Verlag
addressZürich
isbn3 257 20111 7
titlePlisch und Plum
pages125-191
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Siebentes Kapitel

Seht, da sitzen Plisch und Plum
Voll Verdruß und machen brumm!

Denn zwei Ketten, gar nicht lang,
Hemmen ihren Tatendrang.

Und auch Fittig hat Beschwerden.
»Dies« – denkt er – »muß anders werden!
Tugend will ermuntert sein,
Bosheit kann man schon allein!«

Daher sitzen Paul und Peter
Jetzt vor Bokelmanns Katheder;
Und Magister Bokelmann
Hub, wie folgt, zu reden an:

»Geliebte Knaben, ich bin erfreut,
Daß ihr nunmehro gekommen seid,
Um, wie ich hoffe, mit allen Kräften
Augen und Ohren auf mich zu heften. –
Zum ersten: Lasset uns fleißig betreiben
Lesen, Kopf-, Tafelrechnen und Schreiben,
Alldieweil der Mensch durch sotane Künste
Zu Ehren gelanget und Brotgewinnste.
Zum zweiten: Was würde das aber besagen
Ohne ein höfliches Wohlbetragen;
Denn wer nicht höflich nach allen Seiten,
Hat doch nur lauter Verdrießlichkeiten.
Darum zum Schlusse – denn sehet, so bin ich –,
Bitt ich euch dringend, inständigst und innig,

Habt ihr beschlossen in eurem Gemüte,
Meiner Lehre zu folgen in aller Güte,
So reichet die Hände und blicket mich an
Und sprechet: Jawohl, Herr Bokelmann!«
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