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Pater Filucius

Wilhelm Busch: Pater Filucius - Kapitel 2
Quellenangabe
typecomics
booktitlePater Filucius
authorWilhelm Busch
yearca. 1900
publisherVerlag von Fr. Bassermann
addressMünchen
titlePater Filucius
pages1-40
created20040218
sendergerd.bouillon
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                      Höchst erfreulich und belehrend
Ist es doch für Jedermann,
Wenn er allerlei Geschichten
Lesen oder hören kann.

So zum Beispiel die Geschichte
Von dem Gottlieb Michael,

Der bis dato sich beholfen
So la la als Junggesell.

Zwo bejahrte fromme Tanten
Lenken seinen Hausbestand

Und Petrine und Pauline
Werden diese zwo benannt.
Außerdem, muß ich bemerken,
Ist noch eine Base da,
Hübsch gestaltet, kluggelehrig,
Nämlich die Angelika.

Wo viel zarte Hände walten –
Na, das ist so, wie es ist!

Kellerschlüssel, Bodenschlüssel
Führen leicht zu Zank und Zwist.

Ebenso in Kochgeschichten
Einigt man sich öfters schwer.
Gottlieb könnte lange warten,

Wenn Angelika nicht wär.

Sie besorgt die Abendsuppe
Still und sorgsam und geschwind;

Gottlieb zwickt sie in die Backe:
»Danke sehr, mein gutes Kind!«
Grimmig schauen itzt die Tanten
Dieses liebe Mädchen an:
»Ei was muß man da bemerken?
Das thut ja wie Frau und Mann!«

Dennoch und trotz allediesem
Geht die Wirtschaft doch so so. –
Aber aber, aber aber

Jetzt kommt der Filuzio.
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