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Onkel Toms Hütte

Harriett Beecher Stowe: Onkel Toms Hütte - Kapitel 20
Quellenangabe
typenarrative
authorHarriett Beecher Stowe
titleOnkel Toms Hütte
isbn3-88379-823-1
translatorW. E. Drugulin
firstpub1852
senderwww.gaga.net
created20050810
projectid63f1e1b7
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19. Kapitel

Vorboten

Zwei Tage später schieden Alfred St. Clare und Augustin voneinander; und Eva, welche sich durch die Gesellschaft ihres jungen Vetters zu Anstrengungen hatte fortreißen lassen, die über ihre Kräfte waren, wurde mit jedem Tage merklich kränker. St. Clare entschloß sich endlich, ärztliche Hilfe herbeizurufen, was er bisher immer vermieden hatte, weil es das Eingeständnis einer unwillkommenen Wahrheit war. Aber ein oder zwei Tage lang war Eva so unwohl, daß sie nicht ausgehen durfte, und der Arzt wurde gerufen.

Marie St. Clare hatte auf die allmählich abnehmende Gesundheit und Kraft des Kindes nicht acht gehabt, weil sie gerade ganz in das Studium von zwei oder drei neuen Krankheitsformen, deren Opfer sie zu sein glaubte, vertieft war. Es war Mariens erster Glaubenssatz, daß niemand so sehr als sie selbst leiden könnte; und deshalb wies sie stets mit wahrer Entrüstung jede Andeutung zurück, daß eine Person ihrer Umgebung krank sei. In einem solchen Falle war sie stets überzeugt, daß es nichts als Trägheit oder Mangel an Energie sei und daß die Leute bald den Unterschied sehen würden, wenn sie so viel gelitten hätten wie sie.

Miß Ophelia hatte mehrere Male versucht, ihre mütterlichen Besorgnisse über Eva zu erregen, aber vergebens.

»Ich sehe nicht, daß dem Kinde etwas fehlte«, sagte sie dann wohl, »sie springt herum und spielt.«

»Aber sie hat den Husten.«

»Den Husten! Sie brauchen mir nicht von einem Husten zu sprechen. Ich habe von Jugend auf den Husten gehabt. Als ich so alt wie Eva war. glaubten sie, ich hätte die Auszehrung. Eine Nacht nach der andern mußte Mammy bei mir wachen. Ach, Evas Husten hat nichts zu bedeuten!«

»Aber sie wird schwach und hat einen kurzen Atem.«

»Mein Gott, den habe ich schon seit Jahren, es ist nur ein Nervenleiden.«

»Aber sie schwitzt so des Nachts!«

»Das tue ich schon seit zehn Jahren. Sehr oft sind des Nachts meine Sachen zum Auswringen naß. An meinem Nachtanzug ist kein trockner Faden, und die Bettücher muß Mammy zum Trocknen aufhängen! So arg schwitzt doch Eva gewiß nicht!«

Miß Ophelia schwieg für jetzt. Aber nun, wo Eva wirklich und sichtbar krank war und ein Arzt gerufen wurde, machte Marie plötzlich eine neue Wendung.

Sie wisse es, sagte sie, sie habe es immer gefühlt, daß sie bestimmt sei, die unglücklichste aller Mütter zu sein. Hier liege sie in ihrem Siechtum und müsse ihr einziges, geliebtes Kind vor ihren Augen ins Grab sinken sehen! Und Marie hielt auf dieses neue Unglück gestützt, Mammy jede Nacht wach und lärmte und schalt den ganzen Tag lang mit mehr Energie als je.

»Liebe Marie, sprich doch nicht so!« sagte St. Clare. »Du mußt nicht gleich so ganz und gar verzweifeln.«

»Du kennst ein Mutterherz nicht, St. Clare! Du hast mich nie verstehen können! – Und verstehst mich auch jetzt nicht.«

»Aber sprich nur nicht, als ob gar keine Hoffnung mehr vorhanden wäre!«

»Ich kann dabei nicht so gleichgültig bleiben wie du, St. Clare. Wenn du nichts fühlst, wenn dein einziges Kind in einem so beunruhigenden Zustande ist, so ist es bei mir freilich anders. Der Schlag ist zu schwer für mich, da ich ohnehin schon zu viel zu tragen habe.«

»Es ist wahr«, sagte St. Clare, »daß Eva sehr angegriffen ist, das wußte ich immer, und daß sie über ihre Kräfte gewachsen und daß ihr Zustand kritisch ist. Aber jetzt gerade ist sie nur ermattet von dem warmen Wetter und der Aufregung des Besuchs und den Anstrengungen, die sie während der Zeit gemacht hat. Der Arzt sagt, wir könnten noch hoffen.«

»Wenn du dich freilich an der Lichtseite erfreuen kannst, so will ich dir das gern lassen; es ist eine wahre Gnade des Himmels, wenn Leute auf dieser Welt nicht zu empfindlich sind. Ich wenigstens wünschte, ich wäre es nicht – man wird dadurch so gänzlich unglücklich! Ich wollte, ich könnte so ruhig sein wie ihr übrigen.«

Und »die übrigen« hatten guten Grund, denselben Wunsch zu hegen, denn Marie machte ihr neues Leiden als Ursache und Entschuldigungsgrund aller möglichen Quälereien geltend, die sie ihrer Umgebung zufügte. Jedes einzelne Wort, das gesprochen, und jedes Ding, was getan und unterlassen wurde, war nur ein neuer Beweis, daß nur hartherzige, gefühllose Wesen sie umgaben, welche ihre besonderen Leiden nicht beachteten. Die arme Eva hörte einige von diesen Äußerungen und weinte sich ihre kleinen Äuglein fast aus vor Mitleid mit ihrer Mama und aus Schmerz, daß sie ihr soviel Beschwerde verursachte.

Nach Verlauf von ein oder zwei Wochen zeigte sich eine große Besserung in den Symptomen, und es trat eine von den verräterischen Pausen ein, mit welchen diese unerbittliche Krankheit noch am Rande des Grabes das besorgte Herz täuscht. Eva lief wieder im Garten und auf dem Balkon herum; sie spielte und lachte von neuem, und ihr Vater erklärte in seinem Entzücken, daß sie bald wieder so kräftig sein würde wie früher. Bloß Miß Ophelia und dem Arzt flößte dieser scheinbare Waffenstillstand keine Ermutigung ein. Auch noch ein anderes Herz fühlte dieselbe Gewißheit, und das war das kleine Herz Evas. Was ist das, was manchmal in der Seele so ruhig und klar spricht, daß ihre Frist auf Erden nur noch kurz sein wird? Ist es der geheime Instinkt hinsiechender Natur oder das ahnende Erzittern der Seele, wie die Unsterblichkeit nähertritt? Mag es dieses oder jenes sein, im Herzen Evas blieb das Gefühl als eine ruhige, wohltuende, prophetische Gewißheit, daß der Himmel nahe sei; so ruhig wie das Licht des Sonnenuntergangs, so wohltuend wie die glänzende Stille des Herbstes schlummerte ihr kleines Herz, nur gequält von Schmerz um diejenigen, die sie so zärtlich liebten.

Denn obgleich sie zärtlich gepflegt wurde und obgleich das Leben sich vor ihr mit jedem Reize entfaltete, den Liebe und Reichtum verschaffen können, tat es dem Kinde doch nicht leid zu sterben.

In dem Buch, welches sie und ihr einfacher alter Freund so viel zusammen lasen, hatte sie das Bild dessen, der die Kindlein zu sich kommen ließ, gesehen und in ihr junges Herz geschlossen, und wie sie es anblickte und darüber nachsann, hatte es aufgehört, ein Bild der fernen Vergangenheit zu sein und wurde zu einer lebendigen, alles umgebenden Wirklichkeit. Seine Liebe umfing ihr kindliches Herz mit mehr als sterblicher Zärtlichkeit; und zu ihm, sagte sie, ginge sie in seine neue Heimat.

Aber ihr Herz schlug mit liebender Treue für alle, welche sie zurücklassen mußte – für ihren Vater am meisten, denn Eva, obgleich sie es nie klar gedacht hatte, fühlte doch heraus, daß er mehr an ihr hing als alle anderen. Sie liebte ihre Mutter, weil sie ein so liebebedürftiges Herz hatte, und all die Sehnsucht, die sie an ihr bemerkte, hatte sie nur betrübt und in Verwunderung gesetzt, denn sie hatte das unbedingte Vertrauen eines Kindes, daß ihre Mutter nicht unrecht tun könne. Sie hatte etwas, was Eva sich nie erklären konnte, und sie glitt immer darüber auf dem Gedanken hinweg, daß sie am Ende doch Mama sei, und liebte sie auf das zärtlichste.

Sie fühlte auch für die armen getreuen Dienstboten, denen sie wie Tageslicht und Sonnenschein war. Kinder abstrahieren in der Regel nicht; aber Eva war ein ungewöhnlich frühreifes Kind, und alles, was sie von den Übeln des Systems, unter dem sie lebte, gesehen hatte, war nach und nach tief in ihr gedankenvolles, grübelndes Herz gesunken. Sie fühlte eine unbestimmte Sehnsucht, etwas für sie zu tun – nicht nur sie zu segnen und zu retten, sondern auch alle, die mit ihnen in gleicher Lage waren – eine Sehnsucht, die in einem trauervollen Gegensatz zu der Schwäche der kindlichen Hülle stand.

»Onkel Tom«, sagte sie eines Tages, als sie mit ihrem Freunde las, »ich verstehe jetzt, warum Jesus für uns sterben wollte.«

»Warum, Miß Eva?«

»Weil ich auch den Wunsch gefühlt habe.«

»Wie ist das, Miß Eva? – Ich verstehe es nicht.«

»Ich kann es dir nicht sagen; aber als ich die armen Geschöpfe auf dem Boote sah, du weißt ja, wie wir hierher fuhren, von denen einige ihre Mütter und andere ihre Gatten verloren hatten und andere um ihre Kinder weinten und als ich die Geschichte von der armen Prue hörte – ach war das nicht schrecklich? – und viele andere zu anderen Zeiten, da fühlte ich, daß ich gern sterben würde, wenn ich durch meinen Tod all diesem Elend ein Ende machen könnte. Ich würde für sie sterben, Tom, wenn ich könnte«, sagte das Kind mit innigem Ernste, indem sie ihre kleine, schmale Hand auf die seine legte.

Tom betrachtete das Kind mit Ehrfurcht, und als sie auf den Ruf ihres Vaters hinausglitt, wischte er sich die Augen viele Male, wie er ihr nachsah.

»Es nutzt nichts, wenn wir uns Mühe geben, Miß Eva hier zu behalten«, sagte er zu Mammy, der er eine Weile darauf begegnete. »Sie hat das Zeichen des Herrn auf der Stirn.«

»Ach ja, ja«, sagte Mammy und erhob die Hände, »ich habe es immer gesagt. Sie war nie wie ein Kind, das leben soll – es war immer was Tiefes in ihren Augen. Ich habe es Missis viele, viele Male gesagt; jetzt wird es wahr – wir sehen es alle – das liebe, kleine gesegnete Lamm!«

Eva kam die Verandastufen herauf zu ihrem Vater gesprungen. Es war spätnachmittags, und die Strahlen der Sonne bildeten eine Art Glorie hinter ihr, wie sie in dem weißen Kleide, mit dem goldenen Haar und den glühenden Wangen und den von der Glut des schleichenden Fiebers unnatürlich glänzenden Augen näher kam.

St. Clare hatte sie gerufen, um ihr eine Statuette zu zeigen, die er für sie gekauft hatte; aber ihre Erscheinung, wie sie ihm entgegenkam, machte auf ihn einen plötzlichen und schmerzlichen Eindruck. Es gibt eine Art Schönheit, die groß, aber zugleich so hinfällig ist, daß wir nicht einmal den Anblick derselben ertragen können. Ihr Vater schloß sie plötzlich in die Arme und vergaß fast, was er ihr hatte sagen wollen.

»Liebe Eva, du befindest dich heute besser, nicht wahr?«

»Papa«, sagte Eva mit plötzlicher Festigkeit, »ich habe seit langer Zeit dir manches zu sagen. Ich will es dir jetzt sagen, ehe ich schwächer werde.«

St. Clare zitterte, als Eva sich ihm auf den Schoß setzte, sie legte den Kopf an seine Brust und sagte:

»Es nützt nichts, Papa, es noch länger für mich behalten zu wollen. Die Zeit ist nahe, wo ich dich verlassen muß. Ich muß dich verlassen und kann nie wiederkommen!« und Eva schluchzte.

»Ach, ich bitte dich, liebes Evchen«, sagte St. Clare mit zitternder, obgleich gezwungen heiterer Stimme. »Deine Nerven sind angegriffen, und du bist in gedrückter Stimmung; du mußt dich nicht solchen düsteren Gedanken hingeben. Sieh her, ich habe dir eine Statuette gekauft!«

»Nein, Papa«, sagte Eva und schob sie sanft weg, »ich täusche dich nicht! Ich befinde mich nicht besser – ich weiß das recht gut, und ich muß euch bald verlassen. Meine Nerven sind nicht angegriffen – meine Stimmung ist nicht gedrückt. Wenn es nicht deinetwegen wäre, Papa, und wegen meiner Freunde, so würde ich mich vollkommen glücklich fühlen. Ich wünsche zu scheiden – ich sehne mich danach!«

»Aber liebes Kind, was hat dein armes Herzchen so traurig gemacht. Hat man dir nicht alles gegeben, was dich glücklich machen konnte?«

»Ich wäre aber doch lieber im Himmel – nur um meiner Freunde willen möchte ich leben. Es geschehen so viele, viele Dinge, die mich traurig machen und die mir schrecklich erscheinen. Ich möchte lieber dort sein! Aber dich möchte ich nicht verlassen, es bricht mir fast das Herz!«

»Was macht dich so traurig und was scheint dir so schrecklich, Eva?«

»Ach, Dinge, welche geschehen und beständig geschehen. Unsere armen Leute tun mir leid, sie lieben mich sehr, und sie sind alle gut und freundlich gegen mich. Ich wollte, Papa, sie wären alle frei!«

»Meinst du denn nicht, Kind, daß sie sich alle ziemlich wohl befinden?«

»Aber ach, Papa, wenn dir etwas zustoßen sollte, was würde dann aus ihnen werden? Nur sehr wenige Leute sind wie du, Papa. Onkel Alfred ist nicht wie du und Mama auch nicht; und dann denke dir nur, der Eigentümer der armen Prue! Was für gräßliche Dinge die Leute tun und tun könnten!« Und Eva schauderte.

»Liebes Kind, du bist zu gefühlvoll. Ich bedauere, daß ich dich jemals habe solche Geschichten anhören lassen.«

»Ach, das macht mir eben Unruhe, Papa. Ich soll immer ganz glücklich leben und nie einen Schmerz haben oder etwas leiden, nicht einmal eine traurige Geschichte hören, während manche arme Geschöpfe ihr ganzes Leben in Schmerz und Kummer verbringen. Das kommt mir selbstsüchtig vor. Ich sollte diese Dinge kennen – ich sollte für sie empfinden. Diese Sachen sinken mir immer tief ins Herz, und ich habe immer wieder darüber nachgedacht. Papa, läßt es sich gar nicht machen, alle Sklaven freizugeben?«

»Das ist eine verwickelte Frage, liebstes Kind. Es läßt sich gar nicht bezweifeln, daß das gegenwärtige Verhältnis ein sehr schlimmes ist, und viele Leute denken so; ich bin selbst der Meinung. Ich wünsche aufrichtig, daß kein einziger Sklave im ganzen Lande wäre, aber ich weiß nicht, wie sich das bewerkstelligen ließe.«

»Papa, du bist ein so guter Mensch und so edel und liebreich, und du hast immer eine Art, die Sachen vorzustellen, die so gut klingt; könntest du nicht bei den Leuten herumgehen und den Versuch machen, sie zu überreden, hierin zu tun, was recht ist? Wenn ich tot bin, Papa, wirst du an mich denken und es meinetwillen tun. Ich täte es, wenn ich könnte.«

»Wenn du tot bist, Eva!« sagte St. Clare leidenschaftlich. »O Kind, sprich nicht so! Du bist mein alles auf Erden.«

»Der armen, alten Prue Kind war auch ihr alles; und doch mußte sie es weinen hören und konnte ihm nicht helfen! Papa, diese armen Geschöpfe lieben ihre Kinder ebenso, wie du mich liebst. Ach, tue etwas für sie! Die arme Mammy liebt ihre Kinder; ich habe sie weinen sehen, wenn sie von ihnen sprach. Und Tom liebt seine Kinder; und es ist schrecklich, daß solche Dinge beständig geschehen!«

»Mein liebes, liebes Kind«, sagte St. Clare besänftigend, »weine nur nicht und sprich nicht vom Sterben, und ich will alles tun, was du wünschest.«

»Und versprich mir, lieber Vater, daß du Tom freilassen willst, sobald ich –« und sie hielt inne, und setzte dann zögernd hinzu – »nicht mehr bin.«

»Ja, liebes Kind, ich will alles tun – alles, was du nur von mir verlangen kannst.«

»Lieber Papa«, sagte das Kind und legte seine brennende Wange an die seine, »wie sehr ich wünsche, wir könnten zusammen gehen.«

»Wohin, liebes Kind?«

»Zu unserem Erlöser; es ist so selig und friedlich bei ihm – alles voller Liebe!« Das Kind sprach nachdenklich, wie von einem Orte, wo es schon oft gewesen. »Willst du nicht mit, Papa?« sagte Eva.

St. Clare zog sie näher an sich, aber schwieg.

»Du wirst zu mir kommen«, sagte das Kind mit einem Tone ruhiger Gewißheit, den es oft unbewußt anwendete.

»Ich werde dir folgen. Ich werde dich nicht vergessen.«

Der feierliche Abend umhüllte sie tiefer und tiefer, während St. Clare schweigend dasaß und die kleine hinfällige Gestalt an seine Brust drückte. Er sah nicht mehr die tiefen Augen, aber die Stimme tönte ihm, wie eine Geisterstimme; und wie in einer Vision des Jüngsten Gerichts stieg sein ganzes vergangenes Leben in einem Augenblick vor ihm empor – die Gebete und Hymnen seiner Mutter – sein eigenes früheres Sehnen und Streben nach dem Guten; und zwischen diesem und der gegenwärtigen Stunde Jahre von Weltsinn und Zweifelsucht und was die Leute anständiges Leben nennen.

St. Clare sah und fühlte vielerlei, aber sprach nichts aus; und wie es dunkler wurde, trug er Eva in ihr Schlafzimmer; und als sie ausgekleidet war, schickte er die Dienstboten fort und wiegte sie in seinen Armen und sang sie in den Schlaf.

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