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Oberst Hannes

Daniel Defoe: Oberst Hannes - Kapitel 2
Quellenangabe
typefiction
authorDaniel Defoe
titleOberst Hannes
publisherGeorg Müller Verlag
printrun1. - 3. Tausend
editorJoseph Grabisch
year1919
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20070701
projectid2bae34fd
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Des Autors Vorrede.

Es ist allgemeine Sitte geworden, in Büchern von der Art des gegenwärtigen, um ihnen bei seinen Lesern eine günstigere Aufnahme zu verschaffen, eine Vorrede vorauszuschicken, so daß ich mich nicht erwehren kann, ein gleiches zu tun, obschon das nachfolgende Buch einer Vorrede so wenig bedarf wie manches andere auch. Denn der unterhaltsame Teil spricht für sich selbst, der nützliche und belehrende ist weitreichend genug und gibt Anlaß zu Nutzanwendungen in mancherlei Betracht.

Die verschiedenen Wechselfälle des Glücks bieten im gegenwärtigen Buche dem Leser einen vergnüglichen Garten, in dem er sich ergehen kann, und wo er nur heilkräftige Arzeneikräuter, keineswegs aber Giftpflanzen findet; wo er die Tugend und Klugheit in hohen Ehren sieht, jedoch zugleich wahrnimmt, wie Laster und Unehre Arm in Arm gehen müssen. Solche und ähnliche Grundsätze sind die Richtschnur dieses Buches, und ich brauche kein Wort zur Rechtfertigung, weder eines Abschnittes noch des Ganzen, hinzuzufügen.

Es kann wohl nichts wider einen Autor gesagt werden, der es sich angelegen sein läßt, das Laster zu entmutigen und die Tugend zu ermuntern. Wenn aber schon etwas Erdachtes geeignet ist Gutes zu wirken, so muß es die Schilderung wirklicher Begebenheiten noch viel mehr sein.

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