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Laurids Bruun: Oanda - Kapitel 24
Quellenangabe
typefiction
authorLaurids Bruun
titleOanda
publisherGyldendal'scher Verlag
translatorJulia Koppel
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorGerd Bouillon
senderwww.gaga.net
created20080110
projectid3adcebb3
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VI.

»Wie bin ich froh, daß Sie da sind,« sagte sie, streckte ihre Hand nach Ralph aus und zog ihn mit sich durch die offene Tür.

»Einen Augenblick.« Er lächelte, zog seinen Mantel aus und gab ihn mitsamt Hut und Stock an Jim, der in der Tür stand mit einem verdutzten Gesicht und der Karte in der Hand.

»Denken Sie sich!« Oanda hatte die Tür geschlossen und sich wieder aufs Sofa gesetzt, »Advokat Tillny hat schon für Pat und Nelly gesorgt.«

»Ich dachte, ich hätte es getan.« Ralph setzte sich so, daß er sie vor sich im vollen Licht hatte, »ich habe doch gestern Nomura hingeschickt.«

Oanda betrachtete seinen steifen Kragen, seinen hübschen dunkelgrünen Schlips und den langen Rock; er sah ganz anders aus als in dem Sportanzug gestern; das dichte, hochgestrichene dunkle Haar, die hohe, eckige Stirn, die von den ernsten Brauen herabgezogen wurde, die grauen weitgeöffneten Augen, energisch und gleichzeitig etwas melancholisch, der glattrasierte Mund, der so scharf geschnitten und fest war und doch erzittern konnte, als ob eine ganze Reihe winzig kleiner Lächeln an einer Schnur gezogen würden – das alles fand sie nach und nach wieder.

»Aber Sie sind nicht selbst dagewesen,« sagte sie ernst. »Der Advokat aber war da und hat ihnen ein eigenes Haus verschafft.«

»Sieh mal einer an!«

Der Ausdruck in seinem Gesicht verursachte ihr Kummer.

»Ach,« sagte sie und beugte sich näher zu ihm. »Wenn Sie ein einziges Mal in diesem dunklen, stinkenden Haus gewesen wären, hätten Sie ihnen schon längst geholfen, denn im Grunde Ihres Herzens sind Sie doch gut, nicht wahr?«

»Warum glauben Sie das?«

»Das fühle ich.«

»Ich habe doch Pat entlassen, obgleich er mir so viele Jahre gedient und eine kranke Frau hat.«

»Das war ja wegen der neuen Maschinen.«

»Und was wollte ich damit?« fuhr er scherzend fort. »Ich hätte mich ja mit den alten begnügen können.«

Sie begriff, daß er scherzte, in seinem Gesicht aber war kein Lächeln. Darauf fragte sie:

»Sie wollen den andern nur voran sein, nicht wahr?«

Ihre Hände lagen offen vor ihm in ihrem Schoß. Er spürte ein heftiges Verlangen, sie zu ergreifen und gegen seine Lippen zu pressen. Es kam so plötzlich über ihn, daß das Blut ihm in die Wangen stieg.

»Ja,« sagte er, »und lasse die Arbeiter die Kosten tragen – die Arbeiter, die trinken müssen, damit sie lachen und singen können, obgleich die Trunksucht sie noch unglücklicher macht.«

Oanda verstand, auf was er anspielte und sagte ernst:

»Tonny sagt, daß Sie am liebsten lauter Dagos nehmen, weil sie mit ihnen schalten und walten können, wie Sie wollen.«

Er sah, daß sie einen Widerspruch von ihm erwartete, daß sie danach verlangte, um ihn freizusprechen. Ihre Worte aber hatten ihn verletzt; mag sie glauben, was sie will, dachte er und fragte:

»Finden Sie, daß das auf ein gutes Herz schließen läßt?«

Oanda ließ sich in ihrem Glauben nicht beirren. Sie beugte sich vor und sagte eifrig:

»Sie haben selbst noch nicht gearbeitet, Sie sind nur in Ihrem großen Haus herumgegangen und haben auf die andern achtgegeben. Warum haben Sie es selbst nie versucht?«

»Meinen Sie, daß ich selbst nie gearbeitet habe?« fragte er und dachte bei sich: wie kommt es, daß ich auf diesen Unsinn antworte?

»Doch,« sagte sie, »aber nicht mit Ihren Händen und nicht für Lohn, wie die andern. Darum können Sie auch nicht wissen, wie es für die andern ist.«

Und mit plötzlicher Heftigkeit fügte sie hinzu: »Ach, wenn Sie gesehen hätten, wie Nellys große Augen durch all den dunklen Schmutz leuchteten, würden Sie es nie übers Herz gebracht haben, die andern leiden zu lassen, um selbst zu siegen.«

Er lehnte sich in seinen Stuhl zurück und sagte mit schneidendem Ernst:

»Sie vergessen, daß ich die Menschen nicht liebe.«

»Ach nein,« sagte sie bittend, »so sind Sie ja gar nicht. Sie, der Sie den Namen meines Vaters tragen, sind im Grunde Ihres Herzens gar nicht so. Sagen Sie mir, was Sie vorhaben.«

Er betrachtete sie lange schweigend, als ob er sich nicht entschließen könnte, zu antworten. Schließlich sagte er:

»Es gibt so vieles, was Sie nicht verstehen, weil Sie nicht Bescheid wissen; aber es gibt auch etwas« – er suchte nach Worten, während er ihr tief in die Augen sah – »etwas, was Sie verstehen, etwas, was Sie sehen – was wir andern nicht sehen, weil es von der Welt, in der wir leben, beschattet wird. Und dennoch tun Sie uns unrecht.«

Er hielt inne und überlegte, während sein Blick noch immer in dem ihren ruhte.

»Kommt es drüben auf Ihrer Insel nicht auch vor,« begann er von neuem, »daß der, der die Verantwortung trägt, den Eingeborenen eine verhaßte Arbeit gibt, weil dadurch etwas gewonnen wird, das für die ganze Insel wichtig, ja, notwendig ist?«

»Ich verstehe Sie nicht.«

»Ich will versuchen, es Ihnen durch ein Beispiel zu erklären: Gibt es keine tiefliegenden Felder, die gegen die Brandung geschützt werden müssen?«

Sie überlegte.

»Es war einmal eine Meerflut, die die halbe Insel überschwemmte und großes Unglück anrichtete – damals war ich noch ganz klein.«

»Schön, und mußten hinterher die Eingeborenen nicht einen Deich bauen, um die Insel gegen das Meer zu schützen?«

»Nein. Pieter veranlaßte sie, ihre Hütten an einen höheren Ort zu bauen und ließ sie Kanäle graben, damit das Wasser wieder ablaufen konnte.«

»Gut. Wenn er sie nun aber gezwungen hätte, mühsam Steine zu hauen und zu einem Damm herbeizuschleppen, damit das Meer ihre Wohnungen nicht vernichten konnte, – wäre das eine schlechte Handlung von ihm gewesen?«

»Nein – aber es hätte auch nichts genützt.«

»Gut – Sie fragten, was ich vorhätte. Ich will gegen eine Macht kämpfen, die wie eine Meerflut ihre Fangarme nach den Wohnungen und Hütten hier im Lande ausstreckt, eine Macht, die nicht duldet, daß ein geringer Mann sein eigener Herr ist – eine Macht, die uns alle in ihren Dienst nehmen will, damit wir zu ihrem Wachstum und Fortschritt beitragen und nicht zu unserm eigenen.«

»Was ist das für eine Macht?«

»Das sind die Trusts. Ich habe den Stahltrust gegen mich. Er vernichtete den Betrieb meines Vaters; als ich mündig geworden war, nahm ich den Kampf auf. Um in diesem Kampf zu bestehen, muß ich meine ganze Kraft und alle meine Hilfsquellen gebrauchen.«

Er sah sie eindringlich an, damit sie die Bedeutung seiner Worte richtig erfasse.

»Ralph Cunnings Vermögen hat mir geholfen; ohnedem wäre der Kampf hoffnungslos gewesen. Der Präsident, ein Freund meines Vaters, ist mein Kampfgenosse, früher im geheimen, jetzt öffentlich, und dennoch – um in diesem Kampf zu siegen, muß ich mit jedem Vorteil rechnen und jeden Verlust vermeiden. Sehen Sie, darum muß ich ohne Barmherzigkeit jeden verabschieden, der seinen Platz nicht voll und ganz ausfüllt, ja, mehr als das, ich muß mich beständig nach Leuten umsehen, die dieselbe Arbeit gegen noch billigeren Lohn verrichten. Darum gebrauche ich Dagos, und darum unterbiete ich sie, wo ich nur kann, weil davon der Sieg vielleicht abhängt.«

»Ich will Ihnen noch eins sagen,« fuhr er fort und dachte im selben Augenblick: Warum vertraue ich ihr, die kaum etwas davon versteht, dies alles an? – »Wenn der Präsident wiedergewählt wird, gibt er mir einen Platz im Senat, und dann wollen wir zusammen nicht nur gegen den Stahltrust, sondern gegen alle Truste vorgehen, dann wollen wir ein für alle Mal die niederschlagen, die den Versorgern ihre Selbständigkeit und Freiheit rauben.«

Er richtete sich höher auf und atmete tief.

»Sehen Sie, das habe ich vor.«

Als er es aber sagte, war es ihm, als ob die tiefe Aufrichtigkeit in ihrem Blick, ihn Aug in Aug einer Frage in seinem Innern gegenüber stellte: verhält es sich auch wirklich so? Und wenn es so ist, wird es dann zum Guten ausfallen?

Der Eindruck war so stark und lebendig, daß er wie ein Ruck durch sein Gehirn ging, der ihm alles Blut in die Schläfen jagte und die Dinge in einem neuen Licht zeigte.

»Das meinte ich jedenfalls vorzuhaben,« verbesserte er sich und fügte unwillkürlich hinzu:

»Doch fürchte ich, daß die Aufgabe geringer ist, als ich geglaubt hatte.«

»Warum?« fragte sie, von dem ergriffen, was in ihm vorging, ohne daß sie ahnte, was es war.

»Ich liebe die Menschen ja nicht,« sagte er mit einem Lächeln, das so tief von innen heraus kam, daß es ihr ins Herz schnitt.

Kurz darauf fuhr er fort:

»Wenn ich die Menschen liebte, würde ich dann die Arbeiter leiden lassen, nur um selbst zu siegen?«

Sie überlegte.

»Ist es nicht auch zum Vorteil der Arbeiter?« fragte sie.

Jetzt versucht sie mich zu verteidigen, dachte er. Der Frager in seinem Innern aber ließ ihm keine Ruhe.

»Wer nur seine Arbeitskraft zu verkaufen hat, wird niemals selbständig. Sein Lohn reicht nur für seine leiblichen Bedürfnisse aus. Das einzige, was er erreichen kann, sind bessere Lebensbedingungen.«

Sie ergriff diesen Gedanken mit Freuden.

»Sie haben doch eine Bibliothek eingerichtet,« beeilte sie sich zu sagen, »und einen Sportplatz und ein Krankenhaus.«

Ihre Freude machte auch ihn froh; der Frager in ihm aber wollte sie nicht gelten lassen.

»Das ist nur ein Manöver gegen den Trust, der für seine Arbeiter gar nichts tut, nur ein Glied in meiner Rache.«

»Rache?« fragte sie ängstlich.

Und der Frager antwortete für ihn:

»Sie glaubten, daß ich glücklich sein müsse, weil mein Reich so groß ist. Wenn ich es nicht bin, so liegt es daran, weil ich nicht weiß, ob die Sache für die ich wirke, an sich und für alle gut ist, oder ob sie nur meiner Rache dient, weil ich das Unrecht nicht vergessen kann, das man meinem Vater tat, und auch nicht vergessen will, wenn auch andere darunter leiden müssen.«

Der Frager zögerte einen Augenblick, doch nur so lange, bis Ralph sich ihr Gespräch von gestern ins Gedächtnis zurückgerufen hatte.

»Vielleicht aber kann man überhaupt nicht glücklich werden, wenn man die Menschen nicht liebt.«

Oanda hatte sich vorgebeugt, ganz ergriffen von dem Geheimnis, das er ihr offenbarte, während sein Gemüt es ihm selbst erst im selben Augenblick enthüllte. Jetzt wollte sie alles wissen, sie wollte bis auf den Grund seines Herzens sehen und flüsterte:

»Was haben Sie mit Eleanor vor?«

»Mit Eleanor?« Er sah sie erstaunt an und war wieder ganz er selbst.

»Die Hübsche und Strahlende,« sagte sie so leise, daß ihre Stimme bebte, »was haben Sie mit ihr vor?«

Er wich ihrem Blick aus und sagte lächelnd:

»Wenn Goodwill Sie jetzt hörte, würde er sagen: Mischen Sie sich nicht in etwas, was Sie nichts angeht.«

»Sagen Sie das auch?«

Die Angst in ihrem Blick, die Innigkeit in ihrer Stimme rührten ihn.

»Nein,« sagte er, »ich sage es nicht.«

Sie atmete erleichtert.

»Wollen Sie sie glücklich machen?« fragte sie, »oder wollen Sie sie nur gebrauchen – wie Sie Ihre Arbeiter gebrauchen?«

Er blickte erstaunt auf, er hatte das Gefühl, als ob er in einen Hinterhalt gelockt sei. Darauf erhob er sich und sagte gereizt:

»Ich verstehe, wo Sie hinaus wollen! Sie sind klug, Prinzessin, aber es wird Ihnen nicht glücken!«

»Was wird mir nicht glücken?« fragte sie erstaunt.

»Ich setze den Weg fort, den ich begonnen habe!« Im selben Augenblick dachte er bei sich: Vielleicht ist sie wirklich hergekommen, um den Versuch zu machen, mir mein Vermögen zu entreißen. Und er fuhr fort: »Ich bediene mich der Mittel, die mir das Schicksal bietet. Ich gebe nicht her, was ich einmal bekommen habe, ob es zu Recht oder zu Unrecht geschah. Vergessen Sie nicht, Prinzessin, daß ich rücksichtslos bin und alles niedertrete, was mir in den Weg kommt.«

Sie verstand nicht, worauf er anspielte. Dann sagte sie ernst:

»Vielleicht liegt ihr auch gar nicht so viel daran.«

»Wem?«

»Eleanor.«

»Woran liegt ihr nichts?«

»Daß Sie sie glücklich machen.«

»Hab' ich das gesagt?« Er sah sie unsicher an.

Sie meinte bestimmt, es aus seinen Worten herausgehört zu haben; darum setzte sie ihren Gedankengang fort:

»Uebrigens glaube ich auch nicht, daß Herr Schultz Sie glücklich machen kann.«

»Wer hat Ihnen erzählt –?« fragte er verdutzt. »Ich bewundere Ihren Scharfsinn, Prinzessin.«

Sie lächelte.

»Ich habe Augen für zwei. Denn ich habe ja auch Augen für Mutter gehabt, solange ich zurückdenken kann.«

Sie strich sich das Haar von der Stirn und lehnte sich zurück.

»Ich bin müde,« sagte sie mutlos, »ich habe gestern und heute so viel gesehen, wie in meinem ganzen Leben nicht. Und es drückt hier drinnen.« Sie preßte ihre Hände gegen die Schläfen, während sie ihn mit einem müden Lächeln ansah und die Lider über ihre Augen senkte, die nicht mehr dunkel und leuchtend waren, sondern nur sanft und blau. »Es arbeitet und arbeitet hier drinnen.«

»Arme Prinzessin,« sagte er und setzte sich wieder. »Was wollen Sie in dieser verworrenen, verdüsterten Welt?«

»Ja, verdüstert,« sagte sie hitzig und war von neuem angeregt. Sie beugte sich ihm zu. »Wissen Sie, was mich am meisten wundert? Darüber habe ich den ganzen Vormittag nachdenken müssen.«

»Nun, Prinzessin?«

»Daß die arme kranke Nelly, die wir allesamt bedauern, die einzige ist in eurer Welt, die glückliche Augen hat. Wenn sie ihr kleines, welkes Kind an ihre magere Brust drückt und ihm zulächelt, dann hat sie glückliche Augen, wie die Frauen auf meiner Insel, wenn sie mit ihren Kindern spielen.«

Er faßte ihre Hand und sagte mit einem tiefernsten Blick:

»Sie wollten mich ja die Kunst, glücklich zu sein, lehren.«

Sie sah ihn an und lächelte, halb nachsichtig, wie eine Mutter ihrem Knaben zulächelt, wenn er ihr mit bekümmerten Augen eine Schwierigkeit anvertraut, deren Lösung doch so nahe liegt.

»Sie können nur das Licht in Ihrem eigenen Herzen nicht sehen.«

»Und wenn ich es sehen könnte, was dann?«

»Dann würden Sie ihm folgen.«

Er ließ ihre Hand fallen und richtete sich auf.

»Was würde ich dann tun?«

»Dann würden Sie die elenden, stinkenden Häuser niederreißen. Sie würden Ihren herrlichen Garten und Ihre grünen Wiesen allen öffnen, zu allererst würden Sie zu Pat gehen und sagen: Ich habe mich geirrt, komm wieder zu mir, du und die anderen. Ich habe mich entschlossen, daß ich mit euch zusammen arbeiten und nicht nur zwischen den großen Häusern hin und her gehen will. Ihr sollt nicht unter meinem Kampf mit dem Trust leiden, der vielleicht nur eine Rache ist.«

Das alles sagte sie ganz ruhig und geradezu, und dennoch fühlte er es wie einen Schlag, ja, als ob er aus einem Hinterhalt in seinem eigenen Innern gegen ihn geführt worden sei.

Er erhob sich, knöpfte seinen Rock zu und sagte kalt:

»Ich muß jetzt gehen, leben Sie wohl!«

Er neigte den Kopf, drehte sich um und ging zur Tür.

Sie erhob sich und blickte ihm überrumpelt und betrübt nach. Sie wollte ihn zurückhalten, wußte aber nicht, was sie sagen sollte. Als er schon bei der Tür war, ging sie ihm nach und sagte, nur um seine Stimme noch einmal zu hören und seine Augen noch einmal zu sehen:

»Wollten Sie nicht mit dem Advokaten sprechen?«

»Das hat Zeit,« sagte er, machte eine Verbeugung und wandte sich zur Tür, ohne sie anzusehen.

»Ralph Cunning,« sagte sie schnell, »Sie sind mir doch nicht böse?«

Sie streckte ihm die Hand hin. Er drehte sich zögernd zu ihr um und sah, daß sie Tränen in den Augen hätte; gegen seinen Willen wurde er bewegt.

»Nein,« sagte er, und nach kurzem Bedenken fügte er hinzu: »Bei Ihrer Ausnahmestellung kann man Sie für Ihre Worte nicht verantwortlich machen. Leben Sie wohl.«

Er nahm ihre Hand. Und gleich darauf war er gegangen.

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