Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Hans Christian Andersen: O. Z. - Kapitel 32
Quellenangabe
typefiction
authorHans Christian Andersen
titleO. Z.
publisherVerlag von Philipp Reclam jun.
translatorH. Denhardt
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorGerd Bouillon
senderwww.gaga.net
created20071128
projectidb68dc3dc
Schließen

Navigation:

31.

Noch immer heißt das Kloster Andersskov,
Zur Mahnung an des frommen Anders Wohnung. – –
Der Hügel dort, wo er
Vom Schlaf gestärkt, erwachte, heißt noch jetzt
Der Ruhehügel. Sieh, ein Kreuz steht oben
Mit einer Inschrift in latein'scher Sprache
Die halb verloschen ist.
J. L. Heiberg

Es war Frühling, frischer, Leben erweckender Frühling. Nur einen Tag und eine Nacht noch, und die Zugvögel waren zurückgekehrt, die Wälder standen mit grünen duftenden Blättern wie verjüngt da, und der Sund trug ein schwimmendes Venedig von reich beladenen Schiffen. Nur einen Tag und eine Nacht noch, und Sophie war von Otto getrennt, das salzige Meer schied sie von einander. Frühling war es aber trotzdem in seinem Herzen, von ihm aus flogen seine Gedanken den Zugvögeln gleich nach Fühnen hinüber und zwitscherten von den Freuden des Sommers. Die Hoffnung brachte ihm, wie es im Liede heißt, »Gold und grüne Wälder,« brachte ihm mehr, als die Schiffe durch den Sund führten, mehr, als ihm Seelands Buchen zu zeigen vermochten. Sophie hatte ihm beim Abschied die Hand gedrückt. In ihren Augen lag, was das Herz hoffen und träumen durfte.

Er vergaß leider, daß Hoffnung und Traum gerade das Gegentheil der Wirklichkeit ist.

Vetter Joachim war nach Stockholm übersiedelt und kam weder im Frühling noch im Sommer nach Fühnen. Dagegen gedachte Otto einige Wochen daselbst auf dem Gute der ihm befreundeten Familie zuzubringen, wollte jedoch erst in der letzten Hälfte des August mit Wilhelm dorthin reisen. Einen glücklichen Augenblick mußte ihm der dortige Aufenthalt doch wol bringen, und viele fast eben so glückliche. In seinem Zimmer stand ein Rosenstrauch; die ersten Knospen desselben bildeten sich und öffneten den rothen Purpurmund. So rein und zart wie diese Blätter, waren auch Sophiens Wangen. Er beugte sich über die Blume, lächelte dabei und las aus ihr liebliche Gedanken heraus, die mit seiner Liebe verwandt waren. Eine Rosenknospe ist ein süßes Mysterium.

»Der Blätter reiche Menge
Schafft labyrinth'sche Gänge,
Und rings erfüllt die Luft
Der süße Rosenduft.«Ambrosius Stub. Gestorben 1758.

Endlich kam der Tag, an welchem Otto nach glücklich überstandenen Abschiedsvisiten mitten am Tage in Gesellschaft dreier junger Studenten die Reise durch Seeland antrat. Bis Slagelse, von wo aus sie gleich Abrahams und Loths Hirten zur Rechten und zur Linken aus einander gingen, hatten sie gemeinsam einen Wagen genommen. Otto blieb allein, um Nachts mit der Post nach Nyborg weiter zu fahren.

Da es erst vier Uhr Nachmittags war und Otto hier keine Bekannten hatte, blieb ihm nichts Anderes übrig als einen Spaziergang zu machen.

»Es sind ja wol noch einige Trümmer des alten Antvorskov vorhanden?«Kloster Andersskov oder Antvorskov wurde von Waldemar I. 1177 gestiftet. fragte er.

»Allerdings, aber nur sehr unbedeutende!« antwortete der Wirth. »Das Kloster wurde in ein Schloß umgewandelt, welches wieder in die Hände eines Privatmannes überging, und nun ist in den letzten Jahren um der Steine willen ein Theil nach dem andern abgetragen worden. Nur wenige Trümmer einer rothen Mauer, die hier und da im Garten hervortreten, rühren noch aus älterer Zeit her. Aber die Lage ist überaus schön! Verfolgen Sie nur immer den Weg nach dem großen Dorfe dort, Landsgrav heißt es, dann sind Sie auf der Straße nach Korsör und dicht bei dem Kreuze des heiligen Anders. Es ist ein sehr hübscher Spaziergang!«

»Klosterruinen und Heiligenkreuz!« versetzte Otto. »Das klingt ja wirklich ganz romantisch!« und er begann seine Wanderung.

Ein Paar Gymnasiasten, die ihre Bücher in einem Riemen trugen, und später ein vierschrötiger Ulan, der eine ältliche, hinter Geranien und Goldlackstöcken halb versteckte Jungfrau militärisch grüßte, waren die Einzigen, welchen er auf seinem Wege begegnete. Dagegen fiel es Otto auf, daß sich überall, wo er erschien, die Fenster öffneten; man war neugierig, wer wol der Fremde sein könnte, der die Straße hinabging.

Eine lange Allee führte von der Stadt gerade auf das Schloß zu. Auf beiden Seiten bildeten ausgebaute Häuser mit kleinen Blumengärten vor den Thüren eine Art Vorstadt. Bald erreichte Otto die letzten Trümmer des alten Antvorskov. Von den umhergeworfenen und zerfahrenen Mauersteinen sah der Weg ganz roth aus. Mächtige Trümmerhaufen, deren einzelne Steine mit dem Mörtel eine einzige untrennbaren Masse bildeten, lagen zwischen hohen Brennnesseln fast verborgen. In einiger Entfernung stand ein allein liegendes zweistöckiges Haus; es war schmal und weiß angestrichen; ein dicker Pfeiler, wie man ihn in den Kirchen findet, trug die starke Mauer. Es war die Hälfte des letzten Schloßflügels, ein Zwischending von altertümlicher und moderner Bauart, von Ruine und Wohnung.

Otto ging in den Garten, der auf dem Hügel und dessen Terrassen angelegt war. Nur junge Bäume befanden sich in demselben, aber die Gänge und der größte Theil, der einst die alten Anlagen enthalten hatte, waren zugewachsen und bildeten eine förmliche Wildniß. Eine weite Aussicht über die Ebene fort bis an den Belt, und sogar noch nach Fühnen hinüber bot sich seinen Blicken dar. Von der Terrasse stieg er zu der untersten Mauer hinab; in dieser befand sich noch aus der Klosterzeit her ein Stück von einem Grabsteine eingemauert, auf welcher sich die Umrisse einer weiblichen Gestalt und neben derselben ein von einer Schlange umwundenes Knochengerippe erkennen ließen. Otto stand im Anschauen versunken da, als ein alter Mann mit zwei Eimern an einer über die Schultern gelegten Trage zu dem nahegelegenen Brunnen kam.

Der Alte ging mit großer Bereitwilligkeit auf ein von Otto angeknüpftes Gespräch ein und erzählte von Ausgrabungen und von einem geheimen unterirdischen Gange, der zwar noch nicht aufgefunden, dessen Existenz jedoch seiner Versicherung nach unläugbar wäre. Bis jetzt hätte man nur einige kleine Gewölbe gefunden, die vermutlich als Gefängnisse gedient hätten, da von der Mauer eines derselben eine eiserne Kette herabhinge. Die richtige Stelle, an der sich der geheime Gang befände, hätte man jedoch noch immer nicht getroffen, denn finden müßte er sich lassen. Er ginge von hier tief unter dem See und dem Walde fort, gerade nach Sorö. Große eiserne Thüren wären dort unten; zu Weihnachten könnte man deutlich hören, wie sie auf- und zugeschlagen würden. »Wer das hätte, was dort unten versteckt ist,« sagte der Alte, »der wäre ein reicher Mann und brauchte sich nicht mehr so zu schinden und zu plagen!«

Otto betrachtete den einsam stehenden Flügel, der sich aus der Terrasse erhob. Wie prächtig mußte es nicht hier in früheren Zeiten gewesen sein!

Unmittelbar an dem großen meilenlangen Walde, der sich jenseits Sorö bis an die Ufer des Königsbaches erstreckt, lag das reiche Kloster, in dem Hans Tausen, dieser große Reformator, predigte, was ihm der Geist eingab. Die Zeiten wechseln. Das Kloster verschwand.

»Stattlich ragt an gleicher Stelle,
Wo einst stand die enge Zelle,
Jetzt ein Schloß mit goldnen Sälen.«Andersskov von Oehlenschläger.

Wo die Mönche Bußspalmen sangen, tanzten Ritter und Frauen zu klingendem Spiel; aber auch diese Töne verstummten, die blühenden Wangen wurden Staub. Da herrschte wiederum Stille. Manch liebes Mal ritt da Holberg von Sorö durch den grünen Wald hierher und erfreute den Schloßverwalter von Antvorskov mit seinem Besuche. Otto erinnerte sich, was eine Tochter desselben als alte Frau einem seiner Freunde erzählt hatte. Sie war ein Kind und lag noch in der Wiege, als der alte Holberg mit seinem Weißbrödchen und einem Glase voller eingemachter Früchte, seinem gewöhnlichen Proviant auf solchen kleinen Ausflügen, angeritten kam. Die junge Frau des Schloßverwalters saß vor ihrem Spinnrade. Holberg ging mit dem Hausherrn im Zimmer auf und ab; ihre Unterhaltung drehte sich um Politik. Die junge Frau, welche sich für Politik ungemein interessirte, mischte sich in das Gespräch. Da drehte sich Holberg zu ihr um und sagte: »Ich glaube, der Spinnrocken will mitsprechen.«Die bereits verstorbene Frau Jürgensen, Mutter des berühmten dänischen Uhrmachers Urban Jürgensen, hat obige Anekdote erzählt. Sie passirte bei ihren Eltern, als sie noch in der Wiege lag. Uebrigens hat das Wort »Nokkehoved,« Spinnrocken, im Dänischen auch noch die Nebenbedeutung: Flachshaar.

Otto lächelte bei der Erinnerung an den eben so witzigen als ungalanten Dichter und verließ den Garten, indem er einen vielfach gekrümmten Hohlweg verfolgte, an dessen steilen Abhängen üppige Dornbüsche in so reicher Fülle wucherten, daß das Strauchwerk über die steinerne Umfriedigung weit hinausging. Slagelse nahm sich von hier aus mit hohen Hügeln im Hintergrunde recht malerisch aus. Bald erreichte er Landsgrav. Als er das Feld betrat, auf welchem das hölzerne Kreuz mit dem Bilde des Erlösers zur Erinnerung an den heiligen Anders stand, ging eben die Sonne unter.

Neben dem Kreuze gewahrte Otto einen Mann, der zu knien schien. Die eine Hand ruhte fest auf dem Holze, während die andere ein spitzes Messer führte, mit welchem er wahrscheinlich seinen Namen einschnitt. Er bemerkte Otto nicht. Neben dem Manne stand ein mit Wachstuch überzogener Kasten und in einiger Entfernung lagen ein paar Stiefel, ein Ränzel und ein Knotenstock. Es mußte ein Handwerksbursche oder ein Hausirer sein.

Eben wollte Otto wieder umkehren, als sich der Fremde emporrichtete und ihn gewahr wurde. Wie festgenagelt blieb Otto stehen; es war der deutsche Heinrich, den er vor sich sah.

»Ist das nicht Otto Zostrup?« begann der Mann, und das häßliche gleißnerische Lächeln spielte ihm wieder um den Mund. »Nein, das hätte ich doch nie erwartet!«

»Es geht Ihm gut, Heinrich?« fragte Otto.

»Es läßt sich noch halten!« versetzte Heinrich. »Ihm geht es besser! Du lieber Gott, wer hätte damals, als Er auf meinen Knieen ritt und ich Ihm den Arm tättowirte, denken können, daß Er ein so vornehmer Herr werden würde! Ja, es geht sonderbar in der Welt zu! Hat Er wieder von seiner Schwester etwas gehört? Sie wurde freilich nicht so vorgezogen wie Er, obgleich sie ein gar schönes Kind war.«

»Seitdem ich erwachsen bin, habe ich sie nicht wieder gesehen!« erwiderte Otto mit einem Beben, das er vergebens zu bekämpfen suchte. »Weiß Er, wo sie sich aufhält?«

»Ich bin beständig auf Reisen,« entgegnete Heinrich, »allein so viel ich weiß, befindet sie sich noch immer auf Fühnen. Sie wird wol einen unsers Gleichen, einen einfachen Mann nehmen müssen, während Er sich ein feines Fräulein wählen kann. Ja, ja, wer das Glück hat, führt die Braut heim. Er kann sich jetzt zu den Großen zählen. Da erhält der alte Heinrich doch gewiß Erlaubniß, sich auf Seinem Gute produciren zu dürfen? Aber Niemand von uns würde wol Lust haben, von der Vergangenheit zu plaudern, von dem rothen Hause an dem Bache in Odense!« Das Letzte flüsterte er ganz leise. »Er schenkt mir wol eine Mark?« fragte er.

»Er soll sogar mehr bekommen!« sagte Otto und gab ihm ein nicht unbedeutendes Geldgeschenk. »Allein ich wünsche, daß wir einander fremd bleiben, wie wir es in der That sind!«

»Ei gewiß, gewiß!« versetzte Heinrich und nickte bejahend mit dem Kopfe, während er sein Auge auf dem Geschenke, welches ihm Otto reichte, ruhen ließ. »Der gnädige Herr zürnt mir also nicht mehr wegen meines Scherzes drüben in Jütland?« fragte er mit gleißnerischem Lächeln und küßte Otto die Hand. »Ich hätte Ihn damals nicht erkannt. Hätte Er mir seine Schulter nicht gezeigt, und hätte ich auf ihr nicht jenes O und Z erblickt, die ich selbst eingeätzt hatte, so wäre es mir nie in den Sinn gekommen, daß wir einander kennten. Aber da fiel es mir wie Schuppen von den Augen! »Otto Zostrup« hätte ich sagen sollen. Statt dessen sagte ich »Odenseer Zuchthaus.« Das war wirklich nicht hübsch von mir, da Er ein so guter Herr ist!

»So ist es! Doch nun lebt wohl!« sagte Otto und reichte ihm unwillig die Hand.

»Dort schaut unser Erlöser auf uns herab!« entgegnete Heinrich und blickte nach dem Bilde am Kreuze. »So wahr der Herr lebt, so gewiß kann Er, Herr Zostrup, sich auf die Verschwiegenheit meines Mundes verlassen. Dort hängt mein Heiland am Kreuze, wie er auf meiner eigenen Haut eingeätzt ist, und wie in meinem Vaterlande sein Bild an allen Landstraßen steht. Hier ist die einzige Stelle im Lande, auf der das Kreuzeszeichen unter freiem Himmel aufgerichtet ist, und hier halte ich meine Andacht; denn, wie Er weiß, Herr Zostrup, gehöre ich nicht Seinem Glauben an, sondern dem der Jungfrau Maria. Hier habe ich das heilige Zeichen, welches über jeder Thür in meinem Vaterlande steht, in das hölzerne Kreuz eingeschnitten. Schau Er her! Ein I, ein H und dieses S.I.H.S. d.h. Jesus hominum salvator (Jesus, der Menschen Heiland). Darin liegt zugleich mein eigener Name, denn H bezeichnet Heinrich, I heißt ich, und S bedeutet Sünder. Es sagt also: Ich, Heinrich, bin ein Sünder. Nun habe ich meine Andacht verrichtet, habe von Ihm obendrein ein gutes Trinkgeld erhalten und kann heut' Abend im Kruge ein Bett bezahlen. Ist die Magd daselbst nur hübsch und läßt sie sich beschwatzen, dann fühle ich mich noch immer jung und will mir einbilden, ich sei Herr Zostrup und habe das schönste zarte Fräulein erobert. Juchhei! das ist Comödiantenleben, das wir führen!«

Noch lange, nachdem ihn Otto verlassen hatte, hörte ihn dieser singen:

»Tra ri ro.
Der Sommer, der ist do!
Zum Biere, zum Biere,
Der Winter liegt gefangen,
Und wer nicht dazu kommt,
Den schlagen wir mit Stangen.
Jo, jo!
Der Sommer, der ist do!«Büschings Volkslieder.

Wie an einem hellen sonnigen Tage sich plötzlich ein Nebel herabsenken, das warme Sonnenlicht verhüllen, die grüne Küste verbergen und über alles seinen düstern Schleier breiten kann, so ging es Otto, der sich eben erst noch so glücklich und jugendfroh gefühlt hatte.

»Sie können sich ruhig schlafen legen!« sagte der Wirth zu Otto nach seiner Rückkunft. »Sie sollen zeitig geweckt werden, um die Post nicht zu versäumen.«

Allein seine Ruhe glich der eines Fieberkranken.

Das Posthorn schmetterte in der menschenleeren Straße. Sie rollten davon; der Tag begann zu grauen.

»Liegt dort drüben der Richtplatz?« fragte einer der Reisenden und zeigte nach der Anhöhe, auf der sich das Kreuz bei der weiten Entfernung nur wie ein einfacher Pfahl ausnahm.

»Es ist das Kreuz des heiligen Anders!« erwiderte Otto, und lebendig regte sich in ihm die Erinnerung an den vorhergehenden Abend.

»So existirt es also wirklich noch?« bemerkte der Fremde. »Ich habe in den Geisterbriefen von demselben gelesen.«

Es war ein schöner Morgen; die Sonne brannte heiß, die See war spiegelglatt, das Dampfschiff glitt desto schneller dahin. Die Fähre, welche bereits zwei Stunden früher abgesegelt war, lag noch kaum eine halbe Stunde vom Lande. Schlaff hingen die Segel herab, nicht ein Lüftchen rührte sich.

Das Dampfschiff fuhr dicht vorüber. Die Passagiere auf der Fähre, die zum größten Theile Kutscher, Handwerksburschen oder Bauern waren, standen neugierig auf dem Verdecke umher, um es zu beobachten; sie grüßten. Einer der Vordersten stützte sich auf seinen Knotenstock, lüftete den Hut ein wenig und rief: »Guten Morgen, meine hohen Herrschaften!« Es war der deutsche Heinrich. Er wollte also auch nach Fühnen!

Otto's Herz klopfte stärker; er starrte in den brausenden Strudel, der sich um das Rad bildete und betrachtete schweigend den Regenbogen, der sich über demselben zeigte.

»Das ist ein schöner Anblick!« sagte dicht neben ihm einer der Fremden. »Ein sehr schöner!« entgegnete Otto und unterdrückte den Seufzer, der sich unwillkürlich aus seiner Brust hervordrängen wollte.

Kaum zwei Stunden hatte die Fahrt gedauert, als schon die Taue auf die Schiffsbrücke von Nyborg geworfen wurden, und das Schiff an der Insel Fühnen vor Anker ging.

 << Kapitel 31  Kapitel 33 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.