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Hans Christian Andersen: O. Z. - Kapitel 3
Quellenangabe
typefiction
authorHans Christian Andersen
titleO. Z.
publisherVerlag von Philipp Reclam jun.
translatorH. Denhardt
correctorreuters@abc.de
secondcorrectorGerd Bouillon
senderwww.gaga.net
created20071128
projectidb68dc3dc
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2.

Wenn unsre Pfade nun sich scheiden.
Uns trennet bald das weite Meer,
Wird die Erinn'rung uns vereinen.
So froh wird uns kein Tag mehr lachen,
Als unsrer Jugend schöne Zeit!
Carl Bagger.

Es war im October des Jahres 1829. Das Examen artium, die sogenannte Maturitätsprüfung, war beendet. Einige junge Studenten waren Abends bei einem ihrer Commilitonen, einem achtzehnjährigen Kopenhagener versammelt, dessen Eltern ihm und seinen neuen Freunden zu Ehren des Tages eine kleine Festlichkeit veranstaltet hatten. Mutter und Schwester hatten alle Einrichtungen auf das Niedlichste getroffen, der Vater einen ausgezeichneten Wein aus seinem Keller geliefert, und der Student selbst, der hier in der Rolle des regis convivii auftrat, für Tabak, ächten Oronoco-Knaster gesorgt. Was jedoch die Pfeifen anlangte, so hieß es in der Einladung, die selbstverständlich in lateinischer Sprache abgefaßt war, daß ein Jeder seine eigene mitbringen müsse.

Die Gesellschaft, zu der nur die intimsten Freunde eine Einladung erhalten hatten, bestand aus einundzwanzig Personen. Alle hatten sich pünktlich eingefunden. Ungefähr der dritte Theil der Anwesenden stammte aus den Provinzen, die übrigen dagegen waren Kopenhagener.

»Der alte Vater Homer muß mitten auf dem Tische stehen!« sagte einer der Lebhaftesten, indem er eine Gipsbüste vom Ofen herabnahm und sie auf den gedeckten Tisch setzte.

»Warum nicht? Er hat im Trinken gewiß eben so viel geleistet, wie die übrigen Dichter!« sagte ein Aelterer. »Gib mir eines deiner Exercitienbücher, Ludwig, damit ich ihm einen Kranz von Weinblättern ausschneiden kann, da wir ja doch keine Rosen haben und ich mich auf das Ausschneiden derselben nicht verstehe.«

»Ich will mit der Libation beginnen!« rief ein Dritter. »Favete liguis!« Nach diesen Worten streute er eine Messerspitze voll Salz über die Büste, während er gleichzeitig sein Glas erhob, um die Libation mit einigen Tropfen Wein zu vollenden.

»Behandle meinen Homer nicht wie einen Ochsen!« rief der Wirth. »Homer soll den Ehrenplatz zwischen der Bowle und der Makronentorte einnehmen! Er ist mein Lieblingsdichter! Ihm habe ich das »laudabilis et quidem egregie« im Griechischen zu verdanken. Nun wollen wir gegenseitig auf unser Specielles trinken! Jörgen soll magister bibendi sein, und darauf singen wir, »gaudeamus igitur« und »integer vitae.««

»Der Küster mit dem Cardinalhute muß Vorsänger sein!« rief einer der Provinzialen, indem er auf einen jungen Mann mit auffallend rothen Backen hinwies.

»O, jetzt ist es mit der Küsterei vorbei!« erwiderte dieser lachend. »Kannst du deine Sticheleien noch immer nicht lassen, so erhältst du deinen alten Spitznamen »Rauchfang« auch wieder.«

»Meinetwegen! Diesem Namen liegt doch wenigstens eine prächtige Geschichte zu Grunde!« versetzte jener. »Ihn nannten wir nach dem Amte seines Vaters Küster. Darin liegt nun gerade nicht viel Witz. Aber in Bezug auf den Hut hatten wir den Nagel auf den Kopf getroffen, denn der glich vollkommen einem Cardinalhute. Meinen Namen erhielt ich jedoch auf lustigere Weise.«

»Er wohnte unmittelbar neben der Schule,« fuhr der Andere fort. »So oft wir unsere Freiviertelstunde hatten, konnte er sich nach Hause schleichen. Eines Tages hatte er den Mund voll Tabaksrauch genommen, um uns denselben ins Gesicht zu blasen. Als er aber mit hochaufgetriebenen Backen in den Schulgang kam, war die Viertelstunde bereits verstrichen, und wir befanden uns schon wieder in der Klasse. Da der Rector noch in der Thüre stand, konnte er den Rauch nicht entweichen lassen und machte deshalb den Versuch, sich hineinzuschleichen. »Was hat Er da im Munde?« fragte der Rector. Philipp konnte natürlich nicht antworten, ohne zugleich den Rauch herausqualmen zu lassen. »Nun, was glotzt Er mich so sprachlos an?« sagte der Rector und gab ihm eine Ohrfeige, daß ihm der Rauch gleich aus Nase und Mund hervordampfte. Es war ein prächtiger Anblick! Der Rector selbst gerieth in so heitere Laune, daß er ihm das Notabene erließ!«

»Integer vitae!« intonirte hier plötzlich der Vorsänger, und in voller Harmonie stimmten die Andern in den Gesang ein. Darauf zeigte ein junger Kopenhagener sein dramatisches Talent, indem er die Vortragsweise der akademischen Professoren mit Hervorhebung aller ihrer Eigenthümlichkeiten auf das täuschendste nachahmte, indeß auf eine so gutmüthige Weise, daß es selbst die ehrwürdigen Zielscheiben seines Witzes belustigt haben würde. Jetzt folgten Toaste: »Vivant omnes hi et hae!«

»Auf das Wohl des besten Mädchens!« rief keck einer der lustigen Brüder.

»Das beste Mädchen soll leben!« wiederholten einige der Jüngern und stießen mit den Gläsern an, während sie über ihre eigene Keckheit errötheten, da sie noch nie an ein geliebtes Wesen gedacht hatten, aber das sollte ihnen ein gewisses Ansehen unter den Andern verleihen. Der Rundgesang begann, bei welchem Jeder den Vornamen seiner Geliebten nennen mußte. Obgleich sicherlich die Hälfte einen aus der Luft griff, nannten Einzelne auch einen richtigen Namen mit einigem Herzklopfen. Das Gespräch wurde lebhafter. Die bevorstehenden militärischen Uebungen, an welchen sich die Studenten als besonderes Corps zu betheiligen hatten, die hübsche Uniform, die Aufnahme in die akademischen Verbindungen, das Vergnügen, welches man sich von ihnen versprach, alles war von großem Interesse. Auch von dem künftigen philologicum und philosophicum war die Rede, bei welchen es galt, sich im Lateinischen zu zeigen.

»Was meinen Sie dazu,« sagte einer von ihnen, »wenn wir einmal die Woche abwechselnd bei einander Zusammenkünfte hielten und uns im Disputiren übten? Dabei dürfte dann kein einziges Wort in der Muttersprache geredet werden. Das könnte ganz vortrefflich werden.«

»Ich bin dabei!« riefen Mehrere durcheinander.

»Es müssen dann aber auch bestimmte Verhaltungsregeln gegeben werden!«

»Ja, aber unsern besten Lateiner, den Kronjütländer Otto Zostrup, müssen wir auch zur Theilnahme auffordern! Er schrieb sein exercitium in Hexametern.«

»Er hat zu heut' Abend, wie es scheint, keine Einladung erhalten!« äußerte der Nachbar des letzten Redners, der junge Baron Wilhelm aus Fünen, der einzige Edelmann in der ganzen Gesellschaft.

»Otto Zostrup!« erwiderte der Wirth. »Er ist allerdings ein sehr begabter junger Mann, aber er hat ein sehr hochmüthiges Benehmen. Er hat etwas in seinem Wesen, was mir durchaus nicht gefällt. Weil er neunmal prae ceteris erhielt, brauchen wir Andern doch auch noch keine Dummköpfe zu sein!«

»Aergerlich war es doch,« versetzte ein Anderer, »daß er in der Mathematik das einzige non bekommen mußte. Er hätte sonst eine öffentliche Belobigung erhalten! Nun kann er sich über die vielen brillanten Prädikate nur ärgern!«

»Ja, und dabei ist er gerade ein ausgezeichneter Mathematiker!« fügte Wilhelm hinzu. »Beim Schriftlichen war irgend ein Versehen vorgefallen, an welchem der Aufseher allein die Schuld trug! Wie die Sache zusammenhängt, weiß ich übrigens nicht. Allein Zostrup ist unendlich heftig und kennt in seiner leidenschaftlichen Hitze keine Rücksichten. Wüthend stand er auf und ging fort. Auf seinem Platze fand sich nur ein Stück unbeschriebenes Papier, und dafür erhielt er eine Null, die das Mündliche nicht höher als auf non zu bringen vermochte. Zostrup ist jedenfalls ein herrlicher junger Mann. Wir haben auf dem Dampfschiffe zusammen die Reise von Helsingör nach Kopenhagen gemacht und saßen beim Schriftlichen neben einander; nur an dem Tage, an welchem wir die mathematischen Aufgaben zu lösen hatten, saß ich weiter unten. Von seinem Stolze abgesehen, den man ihm abgewöhnen muß, gefällt er mir sehr gut.«

»Herr Baron,« sagte sein Nachbar, »ich theile Ihre Ansicht. Wollen wir uns nicht du nennen?«

»Wir wollen heut' Abend Alle Brüderschaft trinken!« rief der Wirth, »es ist nicht hübsch, wenn sich Commilitonen und gute Freunde Sie anreden.«

»Evoe Bacchus!« jubelten die Lustigen. Die Gläser wurden geleert, die Nachbarn kreuzten die Arme und man leerte die Gläser, während Einzelne das »dulce cum sodalibus« anstimmten.

»Sage mir, wie du heißest?« fragte einer der Jüngeren seinen neuen Duzbruder.

»Wie ich heiße?« erwiderte dieser. »Bis auf einen Buchstaben führe ich denselben Namen wie der Baron.«

»Der Baron!« rief ein Dritter. »Ja, wo ist denn der geblieben?«

»Da steht er und plaudert an der Thüre. Das Glas genommen, Baron! Wir Andern haben schon sämmtlich Brüderschaft gemacht!«

Die Gläser wurden emporgehoben, der junge Baron lachte, stieß an und rief den jungen Leuten rings im Kreise umher zu: »du, du!« In der ganzen Art und Weise lag indeß etwas Gezwungenes, was jedoch den jungen Gemüthern entging. Noch vielweniger stieg in einem der lustigen Studenten der Gedanke auf, daß sein plötzliches Zurücktreten während des ersten Smollirens vielleicht einzig und allein deshalb geschah, um demselben aus dem Wege zu gehen. Bald war er jedoch wieder einer der Ausgelassensten, versprach jedem angehenden Theologen eine Pfarre auf seinem Gute, wenn er erst frei auf demselben schalten könnte, und schlug darauf vor, daß am kommenden Freitage bei ihm der Anfang mit den lateinischen Disputations-Uebungen gemacht werden sollte. Otto Zostrup müßte aber an denselben Theil nehmen – selbstverständlich, wenn er Lust hätte – er wäre ein tüchtiger Student und sein Freund, wären sie ja doch zusammen gereist und am grünen Tische Nachbarn gewesen!

Zu denen, welche am frühesten ihr »valete, amici« sprachen, gehörte der Baron, einige wollten den lustigen Kreis jedoch noch nicht verlassen. Draußen auf der Straße, die im hellen Mondschein dalag, war bereits die tiefste Stille eingetreten. In den meisten Häusern hatte sich alles zur Ruhe begeben, nur hier und da war noch ein Lichtschimmer zu entdecken. Die meisten Leute schliefen, selbst solche, die die Pflicht hätte wach erhalten sollen. So saß ein unglückseliger Miethkutscher hoch oben auf dem Kutschenbocke und genoß, die Zügel um die Hände geschlungen, vor dem Hause, von welchem er seine Herrschaft abholen sollte, die erwünschte Ruhe. Wilhelm (wir wollen künftig den jungen Baron nur bei seinem Vornamen nennen), wanderte allein durch die Straße. Der Wein hatte sein nordisches Blut erwärmt, das ohnehin nie allzulangsam floß; bei seinem jugendlichen Sinn, seiner ausgelassenen Laune und in der fröhlichen Stimmung, die er aus der lustigen Gesellschaft mitgebracht hatte, vermochte er an diesem schlafenden Endymion nicht still vorüberzugehen. Er gerieth mit einem Male auf den Einfall, den Kutschenschlag zu öffnen und in den Wagen hineinzuspringen. Darauf ließ er das Fenster nieder und rief mit kräftiger Stimme: »Fahr zu!« Der Kutscher fuhr aus seinem gesegneten Schlafe empor und fragte ganz verdutzt: »Wohin?« Ohne sich zu bedenken, rief Wilhelm: »Nach dem Wirthshaus zum Schiff in der Weststraße!« Der Kutscher fuhr zu. Auf halbem Wege öffnete Wilhelm jedoch den Kutschenschlag, wagte einen kühnen Sprung, und der Wagen rollte weiter. Vor dem Wirthshaus zum Schiff machte er Halt. Der Kutscher stieg ab und öffnete den Schlag. Niemand befand sich im Wagen. Um sich recht zu überzeugen, steckte der Kutscher den Kopf hinein, aber nein, er war und blieb leer! »Sonderbar!« sagte der Mann, »sollte ich das geträumt haben? Ich hörte doch ganz deutlich die Worte: Fahr' nach dem Schiffe! Wie werden sie jetzt auf mich warten!« und hastig kletterte er auf seinen Bock und jagte wieder zurück.

Inzwischen hatte Wilhelm seine Wohnung in der Weinberggasse erreicht; bei der schönen Nacht hatte er das Fenster geöffnet und schaute nun auf den einsamen von Buden eingeschlossenen Platz neben dem Kirchhofe hinaus. Zum Schlafen hatte er keine Lust, obgleich sich alles in der Straße, bis auf den Wächter hinab, dieser Gottesgabe zu erfreuen schien. Wilhelm dachte an die lustige Abendgesellschaft, an sein Abenteuer mit dem armen Miethkutscher, nahm darauf seine Violine von der Wand und begann einige Variationen zu spielen.

Die Nachzügler von dem ruhmvollen Zechgelage kamen jetzt in einem noch heiterern Zustande als bei Wilhelms Abschiede die Straße einhergewandert. Einer von ihnen versuchte sich im Jodeln, und kein Wächter zeigte sich als störendes Princip. Sie hörten Wilhelms Violine und erkannten den Musikfreund.

»Höre, du da oben!« riefen sie, »spiele uns eine Française.«

»Aber der Wächter – –?« fragte einer der weniger Beherzten.

»Potztausend, da sitzt er!« rief ein Dritter, und zeigte auf einen schlafenden Gegenstand, dessen Kopf gegen eine große hölzerne Kiste vor einer verflossenen Bude gelehnt war.

»Der ist selig!« sagte der Erste. »Hätten wir nur den starken Isländer hier, der würde ihn bald an seinem Bandelier an einen der eisernen Haken aufgehängt haben. Dieses Meisterstück hat er schon früher ausgeführt! Er besitzt Pferdekräfte. Er faßte einen solchen Burschen ganz säuberlich mitten um den Leib und hängte ihn am Gürtel auf einen der Haken an der Wage. Das war ein reizender Anblick! Da hing der Wächter und pfiff, damit ihm die andern zu Hilfe kommen sollten. Der erste, welcher herbeistürzte, wurde sofort neben ihn gehängt, und jetzt erst ergriff der Isländer die Flucht, während die Beiden Duette bliesen.«

»Hört, faßt mit an!« rief einer der lustigen Brüder, indem er schnell den hölzernen Kasten öffnete, dessen Deckel nur durch einen Pflock geschlossen war. »Laßt uns den Wächter, der ja in einem wahren Bärenschlafe liegt, hineinsperren!«

Augenblicklich hatten vier den Schläfer ergriffen, der allerdings erwachte, aber sich schon, ehe er noch ganz zur Besinnung kam, im Kasten befand. Der Deckel flog zu, und ein Paar der Freunde sprangen hinauf, während der Pflock vorgesteckt wurde. Der Wächter im Kasten griff sofort nach seiner treuen Pfeife und entlockte ihr die herzzerschneidensten Töne. Schnell verschwanden die Plagegeister, gingen aber nur so weit zurück, daß sie die Pfeife noch hören und Zeuge des nun folgenden Auftrittes sein konnten.

Da erschienen die Nachbarwächter.

»Was ist los? Wo steckst du denn?« riefen sie und fanden endlich die Stelle.

»Ach, Gott helfe mir!« schrie der Aermste in seinem Kasten. »Laßt mich heraus, laßt mich heraus! Ich muß ja die Stunde abrufen!«

»Du hast wieder einmal über den Durst getrunken, Kamerad!« entgegneten die Andern. »Bist du in den Kasten gefallen, so bleib nur darin liegen, du Lump!« und lachend gingen sie von dannen.

»O, die Spitzbuben!« seufzte er und arbeitete sich vergebens ab, den Deckel zu heben. Der Kasten stürzte in Folge dieser gewaltsamen Anstrengungen um. Nun traten die jungen Menschen hervor, und nachdem sie sich über die Geschichte, die er ihnen ausführlich erzählen mußte, höchst erstaunt gestellt hatten, ließen sie sich bewegen, den Kasten zu öffnen, freilich nur unter der ausdrücklichen Bedingung, daß er die Straße von der Einmischung der andern Wächter frei erhalten sollte, während sie nach Wilhelms Violine eine Française tanzten.

Der arme Mann wurde aus seinem Gefängnisse erlöst und mußte nun hübsch Schildwache stehen, während jene zur Française antraten. Wilhelm wurde gebeten, zu spielen, und der Tanz begann. Leider fehlte ein Tänzer. In diesem Augenblicke ging ein biederer Bürger vorüber. Der Herr, welcher noch ohne Dame war, näherte sich ihm mit komischer Ehrerbietung und bat ihn, die Rolle seiner Tänzerin übernehmen zu wollen.

»Ich tanze nie!« sagte der Mann lachend, und wollte weiter.

»O,« erwiderte der Cavalier, »Sie müssen mir trotzdem das Vergnügen schenken, sonst habe ich ja das leidige Zusehen!« Mit diesen Worten schlang er den Arm um seinen Leib, und der Tanz begann. Der gute Mann mochte wollen oder nicht.

»Der Wächter muß von Jedem eine Mark Trinkgeld erhalten!« sagten sie nach Beendigung der Française. »Er ist ein braver Mann, der in seiner Straße Ordnung hält, daß man ungestört ein Tänzchen machen kann!«

»Das sind achtbarer Leute Kinder!« dachte der Wächter bei sich selbst, während er vergnügt das Geld in seinen Lederbeutel steckte.

Alles war wieder auf der Straße still, auch die Violine schwieg.

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