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Noch funfzig Fabeln für Kinder

Wilhelm Hey: Noch funfzig Fabeln für Kinder - Kapitel 85
Quellenangabe
typefable
booktitleNoch funfzig Fabeln für Kinder
authorWilhelm Hey
yearca. 1850
firstpub1837
publisherFriedrich Andreas Perthes
addressGotha
titleNoch funfzig Fabeln für Kinder
pages96
created20101014
sendergerd.bouillon@t-online.de
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               Frühlingszeit, schönste Zeit!
Die uns Gott der Herr verleiht,
Weckt die Blümlein aus der Erde,
Gras und Kräuter für die Heerde,
Läßt die jungen Lämmer springen,
Läßt die lieben Vögel singen.
Menschen, eures Gottes denkt,
Der euch so den Frühling schenkt.

   Sommerzeit, heiße Zeit!
Sonne brennt wohl weit und breit;
Aber Gott schickt milden Regen,
Schüttet alles Feld voll Segen,
Schenkt dem Schnitter volle Aehren,
Brods genug, uns all' zu nähren.
Menschen, merkt es, Gott ist gut,
Daß er so am Sommer thut.

   Herbsteszeit, reiche Zeit!
Gott hat Segen ausgestreut,
Daß sich alle Bäume neigen
Von den fruchtbeladnen Zweigen;
Schaut nun her mit Vaterblicken,
Wie sich alle dran erquicken.
Menschen, nehmt die Gaben gern,
Aber ehret auch den Herrn.

   Winterzeit, kalte Zeit,
Aber Gott schenkt warmes Kleid,
Dichten Schnee der kahlen Erde,
Warmes Wollenfell der Heerde,
Federn weich den Vogelschaaren,
Daß sie keine Noth erfahren,
Menschen, Haus und Herd auch euch.
Lobt ihn, der so gnadenreich.

 


 

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