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Nikomachische Ethik

Aristoteles: Nikomachische Ethik - Kapitel 32
Quellenangabe
typetractate
booktitleNikomachische Ethik
authorAristoteles
translatorEugen Rolfes
year1911
publisherFelix Meiner Verlag
addressLeipzig
titleNikomachische Ethik
pagesIII-XII
created20030327
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Achtes Kapitel.

Wir haben also bisher von den Tugenden im allgemeinen gehandelt und sie sowohl der Gattung nach im Umriß dahin bestimmt, daß sie eine Mitte und ein Habitus sind, wie auch angegeben, wodurch sie entstehen, und erklärt, daß sie in eben diesem sich auch wieder betätigen. Desgleichen haben wir ausgeführt, daß sie in unserer Gewalt, freiwillig und so beschaffen sind, wie es die rechte Vernunft vorschreibt; daß aber die Handlungen in höherem Grade freiwillig sind als der Habitus, indem wir über die Handlungen, die Kenntnis der Umstände vorausgesetzt, von Anfang bis zu Ende Herr sind; bei einem Habitus aber (1115a) sind wir es nur über den Anfang, seine Zunahme jedoch durch die einzelnen Akte bleibt uns unbemerkt, wie es bei Krankheiten geschieht. Weil es aber bei uns stand, so zu handeln oder nicht so, darum ist der Habitus freiwillig.

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