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Nikomachische Ethik

Aristoteles: Nikomachische Ethik - Kapitel 2
Quellenangabe
typetractate
booktitleNikomachische Ethik
authorAristoteles
translatorEugen Rolfes
year1911
publisherFelix Meiner Verlag
addressLeipzig
titleNikomachische Ethik
pagesIII-XII
created20030327
sendergerd.bouillon@t-online.de
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Inhaltsverzeichnis zur Nikomachischen Ethik.

Erstes Buch.

Kapitel 1.

Proömium. Die Ethik, als Wissenschaft vom Endziel des Menschen, ein Teil der Politik

Kapitel 2.

Das menschliche Endziel die Eudämonie. Die Methode der Ethik analytisch

Kapitel 3.

Verschiedene Ansichten über die Eudämonie

Kapitel 4.

Die Ansicht Platos und die Idee des Guten

Kapitel 5.

Die eigene Ansicht des Aristoteles. Die Eudämonie als Ziel alles Handelns ist etwas Vollkommenes und sich selbst Genügendes

Kapitel 6.

Sie besteht in tugendgemäßer Tätigkeit

Kapitel 7.

Methodologische Bemerkungen. Der ethische Ausgangspunkt ist der Wert der Tugend und der Glückseligkeit

Kapitel 8.

Bestätigung des Satzes in Kap. 6 aus der allgemeinen Meinung über die menschlichen Güter

Kapitel 9.

Weitere Bestätigung aus der Ansicht der Alten und der Weisen über die Glückseligkeit

Kapitel 10.

Die Glückseligkeit ist des Menschen eigene Tat

Kapitel 11.

Darf man den Menschen erst nach seinem Tode glücklich preisen?

Kapitel 12.

Die Glückseligkeit gehört nicht zu den blos löblichen, sondern zu den verehrungswürdigen und vollkommenen Dingen

Kapitel 13.

Übergang zur Tugend. Sittliche und Verstandestugenden

Zweites Buch.

Kapitel 1.

Die sittliche Tugend entspringt aus guter Gewöhnung, wie die Verstandestugend aus Lehre

Kapitel 2.

Die Erscheinung der sittlichen Tugend ist die Handlung, die aber auch selbst wieder die Tugend hervorbringt und mehrt. Die Handlung muß die richtige Mitte treffen und mit Lust oder Freude verbunden sein, wenn sie ein Kennzeichen wahrer Tugend sein soll.

Kapitel 3.

Wie kann es vor der Tugend eine tugendhafte Handlung geben?

Kapitel 4.

Bestimmung des Wesens der Tugend im Allgemeinen: sie ist ein Habitus des Wählens und Handelns

Kapitel 5.

Bestimmung des Wesens der Tugend im Besondern: sie ist ein Habitus, durch den wir die vernünftige Mitte treffen

Kapitel 6.

Nähere Bestimmungen über die Mitte

Kapitel 7.

Erläuterung des Begriffs der Mitte an den einzelnen Tugenden

Kapitel 8.

Zur Tugend als Mitte bildet bald das Zuviel bald das Zuwenig den größeren Gegensatz

Kapitel 9.

Die Mitte zu treffen ist schwer. Eine besondere Regel, die uns das erleichtert

Drittes Buch.

Kapitel 1.

Zur Tugend und zum Verdienst gehört als subjektive Voraussetzung die Freiwilligkeit von Affekt und Handlung. Das Unfreiwillige ist solches entweder wegen Zwang oder wegen Unwissenheit. Was geschieht aus Zwang?

Kapitel 2.

Was geschieht aus Unwissenheit?

Kapitel 3.

Was geschieht freiwillig?

Kapitel 4.

Was geschieht nicht blos freiwillig oder spontan, sondern auch aus freier Wahl, und was ist die freie Wahl?

Kapitel 5.

Von der Überlegung, die der Willensentscheidung vorhergeht und von den Mitteln zum Zwecke als ihrem Gegenstand

Kapitel 6.

Von dem Guten, das als Ziel und Zweck Gegenstand des Willensaktes ist

Kapitel 7.

Von der Willensfreiheit. Beweise für dieselbe. Tugend und Laster sind freiwillig wie die moralischen und unmoralischen Handlungen, doch nicht in gleichem Grade wie die letzteren

Kapitel 8.

Zusammenfassung des bisher über die Tugend Gesagten

Kapitel 9.

Übergang zu den einzelnen Tugenden. Der Mut und sein besonderer Gegenstand, die Todesschrecken

Kapitel 10.

Was und wie man fürchten soll. Der Tollkühne und der Feige

Kapitel 11.

Selbstmord. Von fünf Arten des Mutes, die nicht die eigentliche Tugend des Mutes sind

Kapitel 12.

Der Mut hat es mehr mit der Unlust als mit der Lust, mehr mit dem Furchterregenden als mit dem Muterregenden zu tun

Kapitel 13.

Die Mäßigkeit. Sie ist mit dem Mute die andere Tugend des unvernünftigen Seelenteils oder des sinnlichen Strebevermögens und hält sich mit ihm auf dem Empfindungsgebiet, das wir mit den Tieren teilen. Sie hat es besonders mit der Lust des Gefühls zu tun. Die Unmäßigkeit und ihre verschiedenen Arten

Kapitel 14.

Die Empfindungslosigkeit gegenüber dem Lustgefühl. Charakterzüge des Mäßigen

Kapitel 15.

Die Unmäßigkeit in höherem Grade freiwillig als die Feigheit. Sie hat eine Ähnlichkeit mit der Ungezogenheit

Viertes Buch.

Kapitel 1.

Die Freigebigkeit und ihre Gegensätze, Verschwendung und Geiz

Kapitel 2.

Charakter des Freigebigen

Kapitel 3.

Charakter des Verschwenders und des Geizigen

Kapitel 4.

Die Hochherzigkeit. Ihr Begriff. Ihre Gegensätze. Sie erheischt Takt

Kapitel 5.

Ihre Betätigung. Ihre Vorbedingungen. Sie verläugnet sich auch nicht im kleinen

Kapitel 6.

Der Protzer und der Engherzige als Gegensätze des Hochherzigen

Kapitel 7.

Der Hochsinn oder die Seelengröße. Begriff, Gegenstand und Gegensätze

Kapitel 8.

Charakter des Hochsinnigen

Kapitel 9.

Der Mann niederen Sinnes und der Aufgeblasene als Gegensätze des Hochsinnigen

Kapitel 10.

Der Sinn für Ehre als Vorstufe des Hochsinns

Kapitel 11.

Die Sanftmut nebst deren Mangel und Übermaß

Kapitel 12.

Die Tugenden des Verkehrs. Der Gefallsüchtige, der Unliebsame und der Mann der Mitte

Kapitel 13.

Die Wahrhaftigkeit und deren Gegensätze, Prahlerei und Selbstverkleinerung

Kapitel 14.

Witz und Gewandtheit und deren Gegensätze, Possenreisserei und Steifheit

Kapitel 15.

Scham und Scheu, keine eigentliche Tugend, sondern an der rechten Stelle ein löblicher Affekt

Fünftes Buch.

Kapitel 1.

Die Gerechtigkeit. Bei ihr kommt vor allem die Handlung in betracht, nicht der Affekt; sie hat ihren Sitz im Willen, nicht im Gemüt. Andere vorläufige Bemerkungen

Kapitel 2.

Es gibt eine doppelte Gerechtigkeit, die allgemeine oder die Legalität, die auf andere und auf die Gesamtheit Bezug hat, und die besondere oder die Beobachtung der Gleichheit andern gegenüber

Kapitel 3.

Die allgemeine Gerechtigkeit

Kapitel 4.

Die besondere Gerechtigkeit. Beweis, daß es eine solche neben den anderen sittlichen Tugenden gibt

Kapitel 5.

Sie ist teils distributive, teils kommutative Gerechtigkeit, und diese findet sich wieder teils im freiwilligen, teils im unfreiwilligen Verkehr

Kapitel 6.

Die distributive Gerechtigkeit. Sie teilt jedem nach Verhältnis der Würdigkeit zu, und so ist die hier geltende Gleichheit eine proportionale

Kapitel 7.

Die Proportionalität der distributiven Gerechtigkeit ist geometrisch. Bei der kommutativen Gerechtigkeit liegt die Gleichheit in der arithmetischen Proportion. Hiernach bestimmt sich auch das richterliche Verfahren zur Wiederherstellung des verletzten kommutativen Rechts

Kapitel 8.

Die Wiedervergeltung deckt sich nicht mit der Gerechtigkeit. Das Verfahren, um der kommutativen Gerechtigkeit praktisch zu entsprechen, läßt sich an dem Schema eines Quadrats und seiner Diagonalen veranschaulichen. Als einheitliches Maß, um im Verkehr die Ansprüche beider Teile zu bemessen, dient das Geld

Kapitel 9.

Die Gerechtigkeit ist eine Mitte zwischen einer zweifachen Ungerechtigkeit, dem Zuwenig der Leistung und dem Zuviel der Forderung

Kapitel 10.

Besondere Arten von Recht: staatliches oder politisches Recht, Herrenrecht, väterliches, ökonomisches Recht. Ungerechte Handlung und Unrecht. Ungerechte Handlung und Ungerechtigkeit

Kapitel 11.

Kann man freiwillig Unrecht leiden?

Kapitel 12.

Wer tut Unrecht, der zuviel austeilt, oder der zuviel erhält?

Kapitel 13.

Ist es schwer, gerecht zu sein, und warum ? Beschränkung der Rechtssphäre auf den Menschen

Kapitel 14.

Von der Epikie

Kapitel 15.

Von der Gerechtigkeit im übertragenen Sinne. In diesem Sinne kann man auch sich selber Unrecht tun

Sechstes Buch.

Kapitel 1.

Die Verstandestugenden. Sie lassen uns die rechte Mitte finden und ergänzen so die sittlichen Tugenden

Kapitel 2.

Spekulative und praktische Vernunft als Subjekt der Verstandestugenden

Kapitel 3.

Fünf Vermögen der Seele, die immer das Wahre umfassen: Kunst, Wissenschaft, Klugheit, Weisheit und Verstand. Von der Wissenschaft insbesondere

Kapitel 4.

Die Kunst

Kapitel 5.

Die Klugheit

Kapitel 6.

Der Verstand

Kapitel 7.

Die Weisheit. In ihr ruht die menschliche Bestimmung. Ihre Erhabenheit über die Staatskunst und alle praktische Klugheit

Kapitel 8.

Nochmals von der Klugheit und den verschiedenen Sphären ihrer Betätigung

Kapitel 9.

Die kluge Pflege des privaten und des öffentlichen Wohls gehört zusammen. Verhältnis der Klugheit zur Wissenschaft und zum Verstande (hieher gehört auch noch der 1. Absatz von K. 10)

Kapitel 10.

Drei zur Klugheit gehörige Tugenden: die Wohlberatenheit als erste dieser drei

Kapitel 11.

Die Verständigkeit und die Diskretion als zweite und dritte

Kapitel 12.

Diese drei sind mit der Klugheit und dem praktischen Verstande in ihrem Gegenstand und Ziel eins. Der praktische Verstand reicht tief in die Sinnlichkeit hinein, insofern er dem Einzelnen und Konkreten zugekehrt ist, um das sich alles Handeln bewegt

Kapitel 13.

Von der praktischen Bedeutung der Klugheit und der Weisheit, welches die eigentlichen Verstandestugenden sind. Nochmals die Erhabenheit der Weisheit

Siebentes Buch.

Kapitel 1.

Drei Dinge sind zu meiden, Schlechtigkeit, Unenthaltsamkeit und tierische Rohheit. Es soll besonders von der Unenthaltsamkeit und der Enthaltsamkeit gehandelt werden

Kapitel 2.

Die gangbaren Ansichten über Enthaltsamkeit und Abgehärtetheit und ihr Gegenteil. Enthaltsamkeit und Mäßigkeit

Kapitel 3.

Aporien betreffs der Enthaltsamkeit

Kapitel 4.

Die Ordnung, in der die Lösung der Aporien erfolgen soll. Die Enthaltsamkeit bewegt sich um dasselbe wie die Mäßigkeit

Kapitel 5.

Wie man wissentlich unenthaltsam sein kann

Kapitel 6.

Schlechthinnige und beziehungsweise Unenthaltsamkeit

Kapitel 7.

Unenthaltsamkeit in bezug auf Lust und in bezug auf Zorn. Drei Arten der Lüsternheit. Schlechtigkeit und Vertiertheit

Kapitel 8.

Der Unmäßige schlimmer als der Unenthaltsame. Unterarten der Unenthaltsamkeit

Kapitel 9.

Der Unmäßige reuelos und unheilbar, der Unenthaltsame reuig und heilbar

Kapitel 10.

Feste Haltung gegenüber der Lust und festes Halten an der eigenen Meinung

Kapitel 11.

Die Enthaltsamkeit als Mitte. Nochmals Enthaltsamkeit und Mäßigkeit. Unenthaltsamkeit unvereinbar mit Klugheit, nicht aber mit Geschicklichkeit. Welche Arten der Unenthaltsamkeit leichter zu heilen sind

Kapitel 12.

Die Lust. Warum der Staats- und Morallehrer es mit ihr zu tun hat. Die Ansichten über sie. Sie soll nicht gut oder nicht immer gut oder nicht das höchste Gut sein. Die Gründe für diese Ansichten

Kapitel 13.

Daß diese Gründe nicht dartun können, die Lust sei nicht gut oder nicht das höchste Gut, ergibt sich aus verschiedenen Erklärungen und Unterscheidungen

Kapitel 14.

Auch daraus ergibt es sich, daß das Gegenteil der Lust, die Unlust, ein Übel, daß ungehemmte Tätigkeit gemäß der Tugend das Endziel ist und solche ungehemmte Tätigkeit naturgemäß mit Lust verpaart sein muß, daß endlich alles was Odem hat nach ihr begehrt. – Insbesondere Erörterung der leiblichen Lust. Auch sie ist an sich und mit Maß genossen gut

Kapitel 15.

Die gegenteilige Ansicht bezüglich der körperlichen Lust hat ihren Grund darin, daß man sie so oft im Übermaß oder daß man sie unter Voraussetzung eines Mangels, dem sie wie eine Medizin abhelfen soll, begehrt. Die Lust und Freude an der Wahrheit hat kein Übermaß. In dieser absolut wechsellosen Lust besteht die Seligkeit Gottes

Achtes Buch.

Kapitel 1.

Die Freundschaft. Sie gehört in die Ethik und Politik a) als verwandt mit der Tugend, als deren Kennzeichen und Frucht, b) als unentbehrlich zum Wohle des Einzelnen, der Familie und des Staats, c) als Milderung des strengen Rechts

Kapitel 2.

Aporien über sie. Fordert sie Gleichheit oder Ungleichheit? Fordert sie Tugend? Hat sie verschiedene Arten? Lösung auf Grund des Begriffes liebenswert. Drei Arten der Freundschaft, gegründet auf Tugend, Lust und Nutzen. Begriff der Freundschaft

Kapitel 3.

Vergleich der drei Arten der Freundschaft. Nur die erste beruht auf eigentlicher Liebe. Die beiden anderen sind nicht von Dauer

Kapitel 4.

Die Freundschaft unter Tugendhaften. Ihre Vollkommenheit und Beständigkeit. Sie kommt selten vor

Kapitel 5.

Die beiden anderen Arten der Freundschaft sind Freundschaft auf Grund ihrer Ähnlichkeit mit ihr und haben um so mehr von ihren Vorzügen, je mehr sie ihr ähnlich sind. Freundschaft, die wirklich der Person gilt, ist nur unter Tugendhaften. Auch eine solche, wo Lust und Nutzen zusammentreffen, ist abgesehen von der Freundschaft unter Tugendhaften selten

Kapitel 6.

Die Freundschaft kann gleich der Tugend als Habitus und als Aktus betrachtet werden. Sie betätigt sich ganz besonders in der Freude am Zusammensein, das freilich als tägliches Zusammensein wohl nur unter solchen, die zusammen aufgewachsen sind, den sogenannten εται̃ροι, möglich ist

Kapitel 7.

Warum die Freundschaft ein Habitus ist. Unter welchen Personen sie schwerer und unter welchen sie leichter geschlossen wird. Ob man vielen Freund sein kann. Die Freunde der Hochgestellten

Kapitel 8.

Freundschaften mit gleichen oder äquivalenten Leistungen beiderseits und Freundschaften mit ungleichen Leistungen. Dieselben beruhen a) auf einem Verhältnisse der Überlegenheit wie die Freundschaft des Vaters mit dem Sohne. Sie werden dadurch erhalten, daß jeder Teil nach Gebühr liebt und geliebt wird

Kapitel 9.

Fortsetzung: einige gelegentliche Bemerkungen, daß z. B. auch bei Überlegenheit der einen Seite immer noch eine gewisse Gleichheit der Personen bestehen bleiben muß, und eine Freundschaft zwischen Menschen und Göttern nicht sein kann. Es folgt die Erklärung, daß die Freundschaft mehr im Lieben als im Geliebtwerden besteht

Kapitel 10.

Nachweis wie solche Freundschaft dadurch beständig bleibt, daß man nach Würde oder Verhältnis liebt. Die Freundschaften mit ungleichen Leistungen beruhen b) auf Gegensätzen wie reich und arm, gelehrt und ungelehrt, schön und häßlich. In wiefern die Gegensätze nach Freundschaft verlangen

Kapitel 11.

Die Freundschaften mit ungleichen Leistungen und das Recht. Beide ruhen auf der gleichen Grundlage der κοινωνία, der Gemeinschaft. Die Arten der genannten Freundschaften gleichen den verschiedenen Staatsformen und können nach ihnen unterschieden und charakterisiert werden

Kapitel 12.

Die Staatsformen: Monarchie, Aristokratie und Republik, und deren Ausartungen: Tyrannis, Oligarchie und Demokratie. Das Verhältnis von Vater und Kind als Abbild der Monarchie, das eheliche Verhältnis als Abbild der Aristokratie und das Verhältnis unter Brüdern als Abbild der Republik. Die Ausartungen dieser Verhältnisse

Kapitel 13.

Durchführung des aufgestellten Vergleiches und Nachweisung der beiderseitigen Leistungen hier und dort, in Staat und Familie. Bei den Ausartungen kommen sie vielfach in Wegfall und bleibt von Freundschaft und Recht wenig übrig

Kapitel 14.

Unterarten der Freundschaft je nach der Gemeinschaft, auf der sie beruht. Genaueres über Leistung und Gegenleistung in der verwandschaftlichen und in der ehelichen Freundschaft: Elternliebe, Kindesliebe, Geschwisterliebe, Liebe unter entfernteren Verwandten, Gattenliebe

Kapitel 15.

Rechtsbeschwerden in der Freundschaft. Sie kommen besonders in der auf dem Nutzen beruhenden Freundschaft vor, und hier wieder besonders, wenn Leistung und Gegenleistung nicht vorher kontraktlich bestimmt worden sind, und der Empfänger an ein Geschenk, der Geber an ein Geschäft gedacht hat. Verhaltungsmaßregeln. – Ist die Leistung nach ihrem Werte für den Empfänger oder nach ihrem Werte für den Geber zu bemessen? – In der Freundschaft der Guten bemißt sich der Wert der Leistung nach der Absicht

Kapitel 16.

Differenzen in den auf Überlegenheit beruhenden Freundschaften. Sie sind so zu begleichen, daß dem Überlegenen mehr Ehre, dem Anderen mehr Gewinn zufällt. Eine besondere Regel bezüglich des Verhältnisses zwischen Vater und Sohn: Der Vater kann sich von jeder Verpflichtung gegen seinen Sohn lossagen, nicht aber umgekehrt

Neuntes Buch.

Kapitel 1.

Erhaltung der Freundschaft. Entstehung von Differenzen in der Freundschaft und Verhütung und Begleichung derselben

Kapitel 2.

Erhaltung der Freundschaft, Fortsetzung. Die verschiedenen Rücksichten bei den Leistungen in der Freundschaft und die verschiedenen Personen, denen solche Leistungen gebühren

Kapitel 3.

Aufhebung der Freundschaft. Sie darf bei den auf Lust oder Nutzen beruhenden Freundschaften mit dem Wegfall dieser Dinge erfolgen, bei den auf der Tugend beruhenden entweder, wenn ein Teil von der Tugend abfällt, oder wenn der Andere mit der Zeit eine erheblich höhere Stufe der Tugend gewinnt

Kapitel 4.

Betätigung der Freundschaft. Sie leitet sich aus dem Verhalten ab, das der Tugendhafte sich selbst gegenüber beobachtet. Er will und tut sich gutes und lebt im Frieden mit sich selbst. Daraus ergibt sich eine dreifache Betätigung der freundschaftlichen Liebe zu anderen: Wohlwollen, Eintracht, Wohltun

Kapitel 5.

Das Wohlwollen

Kapitel 6.

Die Eintracht

Kapitel 7.

Das Wohltun. Geben ist seliger als Nehmen

Kapitel 8.

Aporien über die Freundschaft und deren Lösung. Ob man sich selbst mehr lieben soll als andere. Die Liebe eines jeden Menschen muß vor allem seinem eigenen besten Teile, dem Geiste, gelten. Aus dieser Liebe geht die Hingebung für die Freunde und das Vaterland naturgemäß hervor

Kapitel 9.

Fortsetzung der Aporien über die Freundschaft. Ob der Glückliche der Freunde bedarf. Der wahrhaft Glückliche, d. i. der Tugendhafte, bedarf ihrer mehr als andere, um sie an seinem Glücke teil nehmen zu lassen und so das eigene Glück zu erhöhen

Kapitel 10.

Fortsetzung. Ob man viele Freunde haben soll. Die wahre und eigentliche Freundschaft läßt keine große Zahl der Freunde zu

Kapitel 11.

Fortsetzung. Ob man der Freunde mehr im Glück oder im Unglück bedarf. Notwendiger ist der Besitz von Freunden im Unglück, sittlich schöner aber im Glück. Regeln, sich im Glück und im Unglück gegenüber den Freunden zu verhalten

Kapitel 12.

Fortsetzung. Ob den Freunden das Liebste das Zusammenleben ist. Es ist für sie die größte Freude und zugleich die größte gegenseitige Förderung in allem Guten

Zehntes Buch.

Kapitel 1.

Von der Lust als dem vorgeblichen Zwecke des menschlichen Daseins. Sie ist das nach den Einen, während die Anderen die Lust für schlecht ausgeben, sei es im Ernst, sei es blos aus pädagogischem Interesse, der Abschreckung wegen

Kapitel 2.

Darlegung und Erörterung der Gründe für die beiden angegebenen Meinungen

Kapitel 3.

Darlegung der eigenen Meinung des Aristoteles über die Lust. Sie ist kein Werden und keine Bewegung, wie manche ihrer Tadler wollen, sondern der Tätigkeit, in deren Geleite sie auftritt, verwandt und darum gleich dieser etwas Fertiges und Ganzes

Kapitel 4.

Die naturgemäße Tätigkeit ist nämlich die natürliche Vollendung jedes Wesens und darum begehrenswert und lustvoll. Die Lust fließt aus der naturgemäßen Tätigkeit und anderseits steigert und vollendet sie dieselbe

Kapitel 5.

Es gibt verschiedene Arten der Lust je nach Verschiedenheit der Wesen, denen sie eigen ist. Nach der verschiedenen Natur der Wesen richtet sich nämlich die Tätigkeit, die sie zur Vollendung bringt, und nach der Tätigkeit die sie begleitende Lust. Um die eigentümlich menschliche Lust zu ermitteln, gilt es darum, die eigentümlich menschliche Tätigkeit zu ermitteln. Beide, diese Tätigkeit und jene Lust, werden das Endziel und die Glückseligkeit des Menschen ausmachen

Kapitel 6.

Von der Glückseligkeit als dem wahren Ziele des Menschen. Auf Grund alles Vorausgegangenen muß sie in Tätigkeit bestehen, die sich selbst genügt und sich selbst Zweck ist

Kapitel 7.

Diese Tätigkeit muß von der höchsten und edelsten Kraft im Menschen ausgehen. Sie kann darum keine andere sein als Denktätigkeit und findet sich in einem Leben, das der Erkenntnis und Betrachtung der Wahrheit geweiht ist. In einem solchen Leben erfüllen sich alle Bedingungen der Glückseligkeit

Kapitel 8.

An zweiter Stelle oder in untergeordneter Weise liegt die Glückseligkeit in der Übung der sittlichen Tugenden. Dieselbe erfordert aber mehr äußere Güter als das Leben der Betrachtung, und somit ist das letztere auch wegen seiner Freiheit und Unabhängigkeit besser. Auch darum ist es das, weil es dem göttlichen Leben am ähnlichsten ist

Kapitel 9.

Jedenfalls ist für die Pflege des Lebens nach dem Geiste auch die Gunst der äußeren Verhältnisse erforderlich. Indessen ist der Mann des Geistes mit wenigem zufrieden. – Ein letzter Grund für den Vorzug eines solchen Lebens

Kapitel 10.

Die Glückseligkeit als Ziel der staatlichen Gemeinschaft, dessen Erreichung durch die Tugend der Bürger bedingt ist. Tugend kommt von Gewöhnung, Gewöhnung von guten Gesetzen, unter denen man erzogen wird. Die Gesetze über Erziehung und Lehre hat der Staat zu geben und in dessen Ermangelung Eltern und Erzieher. Wie lernt man nun Gesetze geben? Von den Staatsmännern und den Sophisten lernt man es nicht, und da auch seine literarischen Vorgänger die Sache nicht genügend behandelt haben, so will Aristoteles über Gesetzgebung und Staatskunst sich im folgenden verbreitenEinen ausführlichen alphabetischen Index zur Ethik findet man in der griech. Textausgabe von Susemihl S. 247–278.

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