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Neues Glockenspiel

Heinrich Seidel: Neues Glockenspiel - Kapitel 115
Quellenangabe
titleNeues Glockenspiel
authorHeinrich Seidel
publisherJ.G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger G.m.b.H.
addressStuttgart
typepoem
sendermagnus.mueller@phys.chemie.uni-giessen.de
firstpub1893
modified20170929
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An den Leser zum Schluss

          Ein Bild giebt der Poet uns in Gedichten
Von seinem Sein und seinem tiefsten Wesen,
Und hast du bis ans Ende nun gelesen,
So hab' ich nur noch Eines zu berichten:

Ich wollte hier auf keinen Zug verzichten,
Auch, dass ich manchmal bin ein Thor gewesen
Und an die Narrheit zahlte meine Spesen,
Verschwiegen hab' ich's und verhehlt mit nichten.

Am Schluss des Dramas liebten schon die Alten
Im Satyrspiel vom Ernst sich zu erholen,
Darum verzeih und sei nicht ungehalten!

Nimm auch die derben Scherze auf mit Milde
Ich gab mich ganz, und somit: Gott befohlen –
Auch dieser Zug gehört zu meinem Bilde!

 


 

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