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Ernst Eckstein: Nero - Kapitel 42
Quellenangabe
typefiction
booktitleNero
authorErnst Eckstein
year1897
publisherVerlag der J. G. Cotta'schen Buchhandlung Nachfolger
addressStuttgart
titleNero
pagesIII-VI
created20030403
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1889
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Zehntes Kapitel.

Wer, wer hatte die Stadt aller Städte so heimgesucht? War dies alles ein Zufall? Schien es denkbar, daß die Verwüstung so kunstgerecht vorschritt? Erst der Hauptbrand drüben am Aventinus, dann an drei verschiedenen Punkten die Hilfsbrände, die dem Hauptbrand die Hände reichten, bis alles ein einziges himmelanloderndes Chaos war: – schien ein so systematischer Untergang der göttlichen ›Arestochter‹ begreiflich, wenn man nicht annahm, ein klarbewußter leitender Wille habe das Ganze ins Werk gesetzt?

Aber wo fand man den Urheber, um ihn zerreißen, zerbrechen, zermalmen zu können? Wo seine giftgeschwollenen, tückischen Mitverbrecher?

Einer mußte es wissen, einer, der allenthalben die tausend und abertausend Augen und Ohren seiner Beamten, seiner Sicherheitswachen, seiner Soldaten und Späher hatte: der Kaiser!

In der That sammelte sich das Volk, da eben die Nacht hereinsank, immer zahlreicher, immer dichter um das mäcenatische Haus, dessen gesicherte Lage ohnehin Schutz bot gegen die unerträgliche Brandhitze. Die Prätorianer hatten die größte Mühe, die verzweifelten Frager zurückzudrängen.

»Claudius Nero soll antworten!« brüllte ein Spendenempfänger. »Er ist der Herr und Gebieter: er muß uns beschützen. Hört man nichts von Verhaftungen? Ist niemand gestäupt, geblendet, gekreuzigt worden? Wir verlangen Gerechtigkeit! Die Buben und Mordbrenner sollen nicht länger straflos umherlaufen! Wo sind die Rutenbündel? Die Beile? Die Henkersknechte?«

»Narr!« flüsterte ein junger Aristokrat, und legte dem volksrednerisch veranlagten Proletarier die Hand auf die Schulter.

»Was soll's?«

»Nun, ich meine, du schwatzest Unsinn. Oder sagtest du nicht: ›Catilina, straf uns den Catilina!‹«

Der Spendenempfänger schaute dem Unbekannten starr ins Gesicht.

»Wer bist du?« fragte er lauernd.

»Einer von denen, die sich nicht täuschen lassen. Zum wenigsten habe ich vortreffliche Augen. Ich sah's mit an, wie die Stadtsoldaten die Wohnung des Dichters Lucanus eigenhändig in Brand setzten . . .«

»Ich auch,« bemerkte ein Ritter mit breitem Goldring. »Alle Bürger sind sich ja vollständig klar darüber: der Kaiser selbst . . .«

»Was? Was?« erklang es im Chore.

»Nun, das alles war doch Komödie –: die Bestürzung bei seiner Ankunft, die Belohnungen, die er aussetzte . . . Er selber und er allein . . .«

»Still! Du redest dich ins Verderben!«

»Besser tot,« sagte der vornehme Jüngling, »als hilflos weiterleben unter der Herrschaft des Bluthunds. Wie haben seine elenden Kreaturen gehaust! Ganze Regionen sind von der prätorianischen Leibwache ausgeraubt worden. Ohne den Brand wäre der Spaß nicht möglich gewesen . . . Ihr sucht den Mordbrenner, um ihn ans Kreuz zu schlagen? Dort hinter den Spießen der Garde, hinter den Mauern dieses verruchten Hauses schwelgt er im Cäcuber, während die herrliche Roma sterbend in Asche sinkt!«

»Nero,« ging es heimlich von Mund zu Mund, »Nero ist der Urheber dieses Verderbens . . .«

»Aber weshalb . . .? Was bezweckte er . . .?«

»Nur die Missethat. Nichts von allem, was er bis jetzt gefrevelt, war ihm riesig genug. Könnte der Erdboden Feuer fangen, er hätte ganz Europa in Brand gesteckt.«

»Und bedenkt seine Eitelkeit! Herostrat zerstörte den Tempel zu Ephesus. Nero warf achthundert Jahre weltgeschichtlichen Ruhms in den Staub. So viel größer ist er als Herostrat.«

»Wißt ihr nicht, daß er im vorigen Herbst schon zu Poppäa gesagt hat: ›Wenn du erst Kaiserin bist, will ich die alte Urbs dir hinwegfegen und eine neue erbauen, stolzer, prächtiger und deiner wonnevollen Umarmungen würdiger!‹«

»Jawohl! Und Neronia sollte sie heißen, die neu zu gründende Stadt, damit der Affe des Romulus auf die Nachwelt käme . . .«

»Ist's jemals erhört worden?« riefen zehn, zwanzig, dreißig Stimmen zugleich. »Ein Mordbrenner auf dem Throne? Fluch dem Weltverderber! Nieder mit dem Verruchten! Er hat den Tod verdient!«

Der jugendliche Aristokrat und der Eques waren bereits im Getümmel wieder verschwunden, um anderwärts das unheilvolle Gerücht von der Urheberschaft Neros im Volke weiter zu tragen. Beide gehörten jener Verschwörung an, die von der Kaiserin Agrippina beinah entdeckt worden wäre, als sie damals durch ihren Vertrauten Pallas das Haus des Sachwalters Lucius Menenius besetzen ließ. Auf jenem Punkt verzweifelter Bitternis angelangt, wo man jedes Mittel der Agitation für erlaubt hält, griffen die Mitglieder jenes Geheimbundes überall die Gelegenheit auf, den Tyrannen und seine Werkzeuge zu verdächtigen. Wirksamer aber als jetzt konnte der Hebel nicht angesetzt werden. In der That hatten die Prätorianer und Stadtsoldaten sich hier und da einer Ausschreitung schuldig gemacht; auch mochte es wahr sein, daß Nero in seiner tollen Verliebtheit geäußert hatte, das Rom des Augustus sei einer Kaiserin wie Poppäa nicht würdig. Alles dies bauschte man auf, gruppierte die Einzelheiten, erfand und erlog, was immer dem Ziel, das man anstrebte, dienlich erschien – und so lief denn allgemach das Gerücht, das ungeachtet seiner greifbaren Absurdität noch jahrhundertelang von der Menschheit geglaubt wurde: der Zerstörer der Weltstadt sei Nero, der da die Absicht gehabt, sich und seiner Poppäa ein riesenhaftes, ein grausig-glänzendes Schauspiel zu leisten.

Nichts ahnend von diesem Gerücht, stand Nero mit Poppäa Sabina auf der Plattform des Turmes und starrte hinaus in das rauschende, rollende, rasende Flammenmeer. Goldrotes Feuer ringsum, – Millionen himmelan zuckender Glutgebilde, endlose Schlangen, die sich in tausendfältigen Windungen prasselnd dahinwälzten, unterweltliche Drachen mit schwellenden Riesenleibern, vulkanische Ausbrüche aus zahllosen unerschöpflichen Kratern.

Die furchtbare Schönheit dieses niemals erlebten Anblicks überwältigte ihn. Heilige Schauer der Inspiration durchrieselten sein bewegtes Gemüt. Er vergaß die bange Beklommenheit, die ihm bis dahin so bleiern das Herz bedrückt. Er vergaß das niedergebrannte Palatium und die trostlose Wüste, die ihn demnächst von allen Hügeln her angrinsen würde. Er vergaß selbst die Nähe seiner Poppäa Sabina, die sich zärtlich an seine Schulter schmiegte.

Sich umkehrend winkte er einem der Leibsklaven und forderte seine Kithara, die ihn auf allen Reisezügen begleitete.

Angesichts des brennenden Rom hing er das scharlachfarbene Band über die Schulter, stimmte, und schlug dann mit kraftvoll gehobenem Plectrum in die Metallsaiten, während sein jugend-blühender Mund ein heroisches Lied begann.

Es waren Strophen im Versmaß der Dichterin Sappho; als vierte Zeile, von machtvoll schwellenden Tönen begleitet, kehrten die Worte wieder: »Lodernde Flammen!«

»Du singst wie ein Gott!« jauchzte Poppäa, als er geendet hatte.

Mit der Koketterie eines Kindes klatschte sie in die Hände.

Er aber hörte nicht. Vor seinen Augen schwebte mit greifbarer Klarheit eine Mädchengestalt, die sich geheimnisvoll aus dem Brandgewühle emporrang, wie die Göttin der Liebe, da sie den Fluten des Meeres entstieg, – Acte, die Süße, die Blonde, die Unvergeßliche.

Ihre tiefblauen Augen, fest auf sein Antlitz gerichtet, schienen zu fragen: ›Hat sie mich völlig verdrängt? Oder fühlst du noch etwas im Grund deines Herzens, was auf mich hinweist, ein dunkles Sehnen, das keine zweite dir je zu stillen vermochte?‹

»Acte!« stöhnte der Kaiser aus tiefster Brust. Die Kithara entsank seinen Händen und glitt langsam über die Falten der Toga zu Boden.

Wo war sie, die goldene, die selige Zeit, da er einst ihr diese Strophen gesungen hatte, zur Abendzeit, wenn die Höhen des fernen Albanergebirges im letzten Sonnenrote entbrannten? Dahin, – für ewig ins Nichts gesunken, wie hier die allgebietende Stadt, die jetzt so qualvoll ihre keuchende Seele aushauchte.

»Ja, brich zusammen!« rief er, beide Hände erhebend. »Stirb, du fürstlich prangende Roma! Versprühe, verhauche! Dich kann ich neu aus deiner Asche erstehen lassen, prunkvoller als zuvor: aber die eine, die Unersetzliche gibt mir kein Gott zurück. Ist Acte gestorben: was hattest du für ein Recht an dieses flüchtige Dasein? Lodernde Flammen! Ja lodert! Und glühtet ihr tausendmal herrlicher, ihr schienet mir dennoch zu gering als ihr Totenopfer. Sie hätte ein größeres verdient. Die uranfängliche Nacht hätte hereinbrechen müssen mit dem Augenblick, da ihr dreifach gebenedeites Leben entfloh!«

Seine Stimme schwoll wie in feierlichem Gebet. Ein Teil seiner ekstatischen Worte drang hinab in die Scharen des Volks, das auch den rätselhaften Gesang und die Klänge der Leier vernommen.

»Hört ihr, wie er sich rühmt?« schrie ein ligurischer Schiffsknecht. »Die Stadt mag brennen: ihn freut's, – und die neun Regionen, die jetzt in Flammen stehen, sind ihm noch nicht genug!«

»Er singt und jauchzt,« brüllte ein Händler vom Argiletum, »während rings die Verzweiflung wütet!«

»Der Fürst soll uns Rede stehen! Platz da, ihr Prätorianer! Das römische Volk will zum Kaiser. Das römische Volk heischt Auskunft, was die Komödie da droben bedeuten soll. Heraus mit den Brandstiftern! Der Imperator muß wissen, wer die heilige Roma in Asche gelegt.«

Ruhig und gelassen stemmten die Prätorianer dem Volkshaufen ihre Lanzen entgegen.

Noch wich man zurück. Die ganze Bewegung indes, einmal in Fluß gebracht, ward immer bedenklicher. Der Militärtribun, der die Krieger befehligte, sandte einen Soldaten hinauf nach dem Turmdach, um den Kaiser von der Schwierigkeit der Situation zu benachrichtigen.

»Die Narren!« lachte der Imperator.

»Nimm sie nicht allzu leicht, diese Narren!« raunte Poppäa. »Sie sind toll geworden, wie Hunde, wenn sich die Sonne dem Zeichen des Löwen nähert.«

Ein furchtbares Wutgeheul nahm dem Cäsar die Erwiderung vom Munde. Fünf oder sechs der Verwegensten waren als erste Opfer der Prätorianer gefallen. Die übrigen drängten mit verdoppeltem Ungestüm nach. Im nächsten Augenblick konnte ein förmlicher Kampf entbrennen.

»Hörst du?« mahnte Poppäa. »Das Volk verlangt um jeden Preis einen Schuldigen. Willst du es selber sein? Was da herauf klingt, scheint mir deutlich genug.«

»Das Werk meiner Todfeinde,« sagte der Cäsar bitter. »Ich kenne sie nicht, denn sie schleichen unter der Maske der Freundschaft. Aber ich weiß eine Schar, die mich schwerer verletzt hat und wildere Qual mir ins Herz geträuft, als die senatorischen Jünglinge, die mich zu stürzen trachten: die Nazarener!«

»Beim Zeus,« rief Poppäa, seine Rechte ergreifend, »dieser Gedanke ist groß! Seit den Edikten, die man dir abgepreßt, hat sich die Sippschaft der Nazarener gründlich verhaßt gemacht. Je mehr ich's erwäge, um so glücklicher und genialer bedünkt mich der Einfall. Ja, ich spüre fast Lust, ihn für wahr zu halten. Du hast das Rätsel gelöst, Imperator. Die Nazarener sind die Verbrecher. Sie haben vollenden wollen, was sie uns längst prophezeit haben.«

»Meinst du?« lächelte Nero ungläubig.

»Ich bin klar davon überzeugt. Hast du niemals gehört, daß einer der Hauptverkünder des Nazarenertums, Paulus mit Namen, dem Pöbel vorschwatzt, der Gott der Christen werde in kurzem die Welt in Asche verwandeln und dann Gericht halten über alle menschlichen Kreaturen? Das ›ewige Feuer‹ ist ein Schlagwort des Christentums: Paulus hat es den Reichen und Mächtigen dieser Erde vielhundertmal prophezeit. Ueberrascht es dich da, wenn die ungeduldige Rotte, die schon längst den Göttern Roms nicht mehr opfert, nun endlich die That begehrt und selber Hand anlegt, sie zu verwirklichen?«

»Weiß man im Volke von diesem Trachten der Nazarener?«

»Unzweifelhaft. Ihre Phrasen, anfangs belacht, dann bekrittelt und als dreiste Ungeheuerlichkeiten verdammt, gehen von Mund zu Mund. Wirf das Wort nur hinaus: die Menge wird's aufgreifen, wie etwas lange Erwartetes!«

»Wohlan denn –« sagte der Kaiser gedankenvoll.

Poppäa schritt ihm voraus, der Treppe zu. Er aber starrte noch immer ins tobende Glutgewoge.

Die Nazarener! Einst war ihm dieser Name vertraut gewesen. Er hatte Ideen damit verknüpft, hochfliegende, weltbewegende Pläne, bis er die Jünger des Zimmermannssohnes hassen gelernt, – nicht nur, weil er erkannte, daß er durch sie und den fanatischen Nicodemus zum Sklaven der Staatsräson und zum Verächter der eigenen Natur geworden, sondern mehr noch, weil Nicodemus in der Verfolgung tollkühner Ziele ihm das Glück seines Lebens geraubt hatte. Acte wäre niemals entwichen, hätte der Wahnwitz des Nicodemus sie nicht zum Werkzeug unerhörter Projekte entwürdigt. Wie anders jedoch würde sich das Leben des Kaisers gestaltet haben ohne die scheue Flucht jenes Mädchens, dessen Angedenken noch jetzt eine so unwiderstehliche Macht über ihn ausübte! Er wäre niemals der Gatte Octavias und somit niemals jener zwiespältige, im tiefsten Innern zerrüttete Mensch geworden! Ja, er haßte die Nazarener! Ihr Urbild war für seine abgemarterte Phantasie der hagere, ewig-unruhige, augenrollende Nicodemus. Diesem einen glichen sie alle, alle, und so litten sie nach Verdienst, wenn er sie jetzt dem Volke preisgab als die Zerstörer der ›großen Königin‹.

Er eilte die Treppe hinab. Die Toga majestätisch um die Schultern geschlagen, trat er in das Vestibulum.

»Was wollt ihr?« fragte er trotzig, da die Menge bei seinem Erscheinen verstummte.

»Rache! Rache an den bübischen Mordbrennern!«

»Kennt ihr sie?« fragte der Kaiser.

»Du sollst sie uns nennen!«

»Wohl, ich nenne sie euch. Sie sollen büßen, wie niemals ein Verbrecher gebüßt hat, seit unser Ahnherr Aeneas die Scholle von Latium betrat. Die Christen sind die Urheber unsres Verderbens. Geht und verhaftet die Christen!«

»Die Christen!« brüllte es tausendstimmig um die brennenden Hügel. »Holt sie aus ihren Winkeln hervor! Dringt in die Steinbrüche, wo sie die Götter und den Thron der Cäsaren lästern! Im dichten Gewimmel sucht sie – hier – da – dort! Das ist Phlegon, der Blumenhändler! Saht ihr nicht in dieser Minute noch Epenätus, den Liebling des kilikischen Paulus, den sie Apostel nennen? Dort der Schlanke ist Artemidorus, der Freigelassene des Flavius Scevinus! Dies Tryphena und ihre Schwester! Schlagt sie zu Boden! Werft sie ins Feuer, blindlings und ohne Wahl, Männer, Weiber und Kinder!«

»Halt!« gebot der Kaiser, die Rechte erhebend. »Keiner thue den Ueberführten ein Leids an! Laßt diesen Brand erst bewältigt sein: dann will ich drüben in meinen Gärten, wo ich jetzt für die Obdachlosen Baracken und Zelte errichten lasse, den Römern ein Fest geben, und Geldes genug verteilen, daß ihr das Niedergestürzte neu wieder aufbauen könnt. Bei diesem Fest nun sollen die Missethäter gezüchtigt werden. Ihr sollt Dinge erleben, wie sie bis jetzt kein Fürst euch geboten hat. Die blutigsten Tierhetzen, die rasendsten Kämpfe der Gladiatoren sind Knabenspiele im Vergleich mit dem, was ich plane. Jetzt verliert nicht den Mut! Hört nicht auf die Stimmen der Schleicher, die den Princeps und sein geliebtes Römervolk ruchlos entzweien möchten! Ringt und schafft, und betet zu Jupiter, daß er endlich den Flammen Stillstand gebiete!«

»Ave Cäsar!« rief die tosende Menge. »Heil dem Göttlichen, der da Segen spendet und Schutz, – und seine Quiriten freundlich zu Gaste lädt!«

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