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Gutenberg > Reinhard Sorge >

Nachgelassene Gedichte

Reinhard Sorge: Nachgelassene Gedichte - Kapitel 59
Quellenangabe
typepoem
authorReinhard Johannes Sorge
titleNachgelassene Gedichte
publisherVier Quellen Verlag
addressLeipzig
year1925
firstpub1925
pages70
senderadlerbird@t-online.de
created20041205
modified20170929
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Zwiesang in Nacht

        Nacht ist's. Die goldne Harfe reicht mir Jesu.
Die goldnen Sterne wachen auf in Jesu.
Die goldne Seele singt in goldnen Wind.

Nacht ist's. Mein Jesu rühret selbst die Saiten.
Ich darf mit meinem Lauschen Ihn begleiten.
Mein Jesu spielt und rühret Stern und Wind.

»Ich bin ein Herz der Welt, Ich suche Liebe.
Erzittert wer in unsagbarer Liebe?
Erzittert wer. Ich nehm ihn Mir zum Kind.«

»Mein Jesu, ich erzittere im Weinen.
Ich bin ganz fassungslos in Deinem Scheinen.
Ich bin ein Sünder, bin ich denn Dein Kind?«

»Du bist Mein Kind. Mein Herz sei deine Wohnung!
Der Liebe Tempel krönt dich mit Verschonung.
Am großen Tag umschwebst Mich harfenlind.

Du bist Mein Kind. Ich ziehe in die Ferne.
Ich steige auf zu unsteigbarem Sterne.
Ich schlug die Harfe, und Ich küßt Mein Kind.«

 


 

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