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Min Modersprak

Klaus Groth: Min Modersprak - Kapitel 20
Quellenangabe
booktitleVom goldnen Überfluss
authorKlaus Groth
year1906
publisherR. Voigtländers Verlag
addressLeipzig
titleMin Modersprak
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170830
typepoem
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Dagdeef.

    Doer Busch un Brok to snekeln,
mi in de Sünn to rekeln,
dat sünd min besten Toeg;
un mank de Blöm to dangeln
un oppen Knüll to rangeln
dat is min gröttste Hoeg.

Inn Krattbusch mank de Böken
in Schatten liggn un smöken
dat is min Husbedrif;
un lingelank bi'n Quellborn
to drüßeln ünnern Sleedorn
dat quickt mi Seel un Lif.

Wa nett dat Water risselt,
wa sach de Bloeder pisselt,
wa rükt dat Holt so grön!
De Drossel fleit so nüdli,
ick reck mi so gemütli:
Wa is dat wunnerschön!

Un ward mi oppe Duer
dat Utraun gar so suer,
un geit de Sünn to Beer:
So stopp ik noch en Broesel
un schumpel na min Koesel
un denn – na denn ni mehr.

 


 

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