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Min Modersprak

Klaus Groth: Min Modersprak - Kapitel 19
Quellenangabe
booktitleVom goldnen Überfluss
authorKlaus Groth
year1906
publisherR. Voigtländers Verlag
addressLeipzig
titleMin Modersprak
sendergerd.bouillon@t-online.de
modified20170830
typepoem
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Na 'n buten.

            Kind: De Sünn is schön, de Gras is grön,
och, schall ik nich na'n Garn?
Moder: Kind, Kind! Dar sitt de Mann inn Sot,
de kriggt di bi de Haar!
Kind: De kriggt mi bi de Haar to fat?
Moder: Un treckt di in den Sot!
Kind: Un ik kann gar ni ruter kam?
Moder: Un du büst musedot!
Kind: Denn kam ik in en smuck lütt Sark!
Moder: Un inne kole Eer,
ganz wit vun hier, günt anne Kark!
Kind: Denn lop ik wedder her!
Moder: Denn löppst du nich, denn büst du dot!
Kind: Denn neih ik awer ut!
Moder: Denn büst du ünner in de Eer!
Kind: Denn kam ik wedder rut.
Denn plück ik eerst de smucken Blöm,
denn kam ik antofahrn,
denn schint de warme Sünn so schön –
Ach, lat mi na den Garn!
Moder: Hörst du nu eben, wat der bell?
Dar is en Hund so grot!
Kind: Den kriggt de Mann bi't Haar to fat
und halt em in den Sot!
Denn kann he gar ni ruter kam,
un wi plückt all de Blöm!
Denn lat uns nu man rut na'n Garn,
de Sünn, de schint so schön!
Moder: Kind, Kind, din Vatter ward je bös!
Kind: Un sleit den groten Hund!
Nu lat uns man!
Moder: So lat uns denn,
du söte Pappelmund!

 


 

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