Projekt Gutenberg

Textsuche bei Gutenberg-DE:
Autoren A-Z: A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z | Alle
Gutenberg > Wilhelm Busch >

Max und Moritz

Wilhelm Busch: Max und Moritz - Kapitel 6
Quellenangabe
typecomics
booktitleUnd die Moral von der Geschicht
authorWilhelm Busch
year1982
firstpub1865
publisherC. Bertelsmann Verlag
addressMünchen
isbn3-570-03004-0
titleMax und Moritz
pages52
created20101201
sendergerd.bouillon@t-online.de
Schließen

Navigation:

Letzter Streich

        Max und Moritz, wehe euch!
Jetzt kommt euer letzter Streich!

        Wozu müssen auch die beiden
Löcher in die Säcke schneiden??

        Seht, da trägt der Bauer Mecke
Einen seiner Maltersäcke.

        Aber kaum daß er von hinnen,
Fängt das Korn schon an zu rinnen.

        Und verwundert steht und spricht er:
»Zapperment! Dat Ding werd lichter!«

        Hei! Da sieht er voller Freude
Max und Moritz im Getreide.

        Rabs!! – in seinen großen Sack
Schaufelt er das Lumpenpack.

        Max und Moritz wird es schwüle,
Denn nun geht es nach der Mühle.

        »Meister Müller, he, heran!
Mahl er das, so schnell er kann!«

        »Her damit!« Und in den Trichter
Schüttet er die Bösewichter.

        Rickeracke! Rickeracke!
Geht die Mühle mit Geknacke.

        Hier kann man sie noch erblicken,
Fein geschroten und in Stücken.

  Doch sogleich verzehret sie
Meister Müllers Federvieh.

 << Kapitel 5  Kapitel 7 >> 






TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.