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Gutenberg > Adolf Glaßbrenner >

März-Almanach

Adolf Glaßbrenner: März-Almanach - Kapitel 8
Quellenangabe
typesatire
booktitleWelt im Guckkasten II
authorAdolf Glaßbrenner
year1985
publisherUllstein Verlag
addressFrankfurt/M - Berlin - Wien
isbn3-548-37037-3
titleMärz-Almanach
pages144-223
created20010424
sendergerd.bouillon@t-online.de
firstpub1849
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Eine Volks-Kammer.

        Personen: Erdarbeiter.

Scene: Eine sandige Gegend bei Berlin.

 
Allgemeiner Gesang:

        Ick bin ein Deutscher, kennt ihr meine Farben?
Sie lachen schwarz-roth-jold uns an un aus!
Det vor die Freiheit meine Brüder starben,
Des is schon recht: allein es ward Nischt draus.
Drum müssen wir es wagen
Un Allens still ertragen!
Nur Muth, nur Muth! die Büchse aus der Hand!
Ein deutscher Mann übt passiv Widerstand!

Schlundowsky (zu mehr als Hundert Erdarbeitern, welche sich zur Leistung des zweiten Frühstücks gelagert haben) . Kollegen! Ick als Schlundowsky, vornehmer Italiener von Jeburt – denn mein Vater diente hinten, als Hofmann, in eine italjensche Waarenhandlung – Kollegen, ick eröffne Euch als Kammer. (Unruhe) Mithin stille!

Niese (eine Flasche öffnend, zu Schlundowsky) . Aeußre Dir!

Schlundowsky. Nation! Da Ihr Euch jrade mit innere Anjelejenheiten beschäftigt; da Ihr frühstückt – welches eine Thatsächlichkeit is – da Eure Karren un Schippen dastehen un sich wundern über Eure Anspruchslosigkeit in Betreff von Dienstleistungen; da Ihr jrade in den jroßen Frankfurter Moment seid, wo Ihr nischt dhut, und da solche Momente bei uns ausdehnbar sind; da wir beweisen, wat der dummste Jelehrte nich bestreiten kann, deß nämlich der janze Dag aus Momenten besteht, un da es jetzt, jejenwärtig, in dieser Zeit, in dieser jroßen Katzenstrophe: da es jetzt alleweile wenijer nothwendig is, deß Eine Jejend von Berlin, wo sich der Sand emporjeschwungen hat zu einer Höhe, welche Brandenburg alle Ehre macht: da es, sage ich...

Niese. Du, dauert die Rede noch lange?

Schlundowsky. Worum?

Niese. Ick meene man, sie könnte vielleicht länger als unsere Jeduld werden.

Schlundowsky. Meine Rede dauert so lange wie ein Belagerungszustand. Sie is nämlich aus, sobald sie ufhört. (Fortfahrend) Da es, sage ich, jetzt weniger nothwendig is, deß eine solche Jejend von Sand uf die anderen Jejenden von Sand gleichmäßig vertheilt un Brandenburg dadurch noch flacher jemacht wird, als deß Wir, die wir als Volk alleweile mitrejieren, uns politsch unterrichten, so... so... so...

Niese. Na uf den Schluß bin ick neugierig!

Schlundowsky. ... so wollen wir uns jetzt unterrichten!

Niese. Det war sehr jeistreich. Sehr jeistreich! Früher kränkelte Dein Verstand immer, aber jetzt scheinst Du Dir von den Doctor Andreas Sommer behandeln zu lassen.

Utehacker. Na ja! politsch unterrichten, aber: man keene Repoblik!

Aufseher Paatsch (steht auf und spricht zur Versammlung) . Ick jloobe man nich, meine Herren, deß uns der Majestrat eigentlich zu diese Bestimmung hier anjestellt hat. Ick jloobe nich, deß er uns vor diese Ausbildung in de höhere Staatswissenschaften Zehn Silberjroschen Diäten bestimmt hat. Es is möglich, aber ick jloobe es nich. Ick jloobe, der Majestrat hatte mehr diejenige Ansicht, deß wir uns mit Schippen und Karren beschäftigen sollten. Bürjer! des is meine Meinung! Ick bestehe aber überjens nich druf, ick füje mir sehr jern, wenn die Majoreteet vor den Unterricht is. (setzt sich) .

Schrippe (steht auf) . Bürjer! Der ehrenwerthe Redner vor mir is'n Schaafskopp. Der Majeschtrat kann allerdings die Ansicht jehatt haben, deß wir uns mit Schippen un Karren beschäftigen sollen, des kann er! Aber jejenwärtig kommt et daruf an, deß man jejenseitig seine Ansichten austauscht, deß man sich vereinbart! Der Majeschtrat jing von die Idee aus, deß bei die neue Freiheit un Jleichheit erscht der Boden jleich jemacht werden müßte, denn frei is dieser Boden, er hat keene Lasten zu dragen, et inkommedirt ihm nich de jeringste Flanze. Wir aber sind der Meinung, deß erscht die Menschen jleich jemacht werden müssen, un da wir, wenn wir uns mit den Majeschtrat verständigen sollen un wollen, uns erscht ihm jleich machen müssen, so müssen wir ooch vorläufig Nischt unternehmen, sondern blos unsere Meinungen austauschen. (Setzt sich unter allgemeinem Beifall.)

Schlundowsky. Et kommt nu zuerst daruf an, deß wir uns eine Tribiene machen. Det jeht janz leichte: wir machen eine Erhöhung von Sand un legen oben zwee verkehrte Karren druf, da kann Jeder de schönsten Reden druf halten, un seine Karrjeere als Staatsmann machen. Also, wer'n juter Staatsbürger is, hilft mir! (Nachdem die Tribüne vollendet) So! (Er steigt hinauf.) Nanu is et nothwendig, deß wir uns einen Präsedenten wählen. Nation, wer soll Euer Präsedent sind?

Polker. Ick bin sehr für Unruh'n.

Utehacker. Ne, det führt zu de Repoblik, un ich bin vor Friedrich Wilhelmen Vierten, was janz jut is.

Boomkwark. Na ja, aber Friedrich Willem der Vierte kann doch hier nich Präsedent von uns Rehberjer sind! (Er trinkt) Der Eene Des un der Andre Des!

Viele Stimmen. Schlundowsky, Schlundowsky!

Schlundowsky. Nation, ick danke Euch vor Dein Vertrauen, wat ick so jut rechtfertijen werde zu bemühen, mir zu bemühen verdienen, ne! mir zu bedienen vermühen werde...

Niese. Du verhedderst Dir in Deine Verdienste un Bemühungen.

Schlundowsky. Nochmal! Nation, ick danke Dir vor Euer Vertrauen, (sehr langsam) wat ick mir – zu verdienen – bemühen werde wie der beste Fürscht.

Polker. Um Jottswillen nich!

Schlundowsky. Also ick nehme die Wahl an, unter die Bedingung, deß ich mir ablösen lassen kann. Denn im Fall mir mal so is, deß ich Euch nich präsidentiren kann, denn habt Ihr doch einen Vice. Un ein Vice dhut dieselben Dienste wie ein wirklicher.

Polker. Stille! (steht auf) Ick habe wat zu sagen. (stopft seine Pfeife) Ick stoße die Wahl um. Nachher! Später! Ick will mir man erst meine Feife anstechen. (Er schlägt Feuer) Ick stoße die Wahl um. (Er geht zur Tribüne) Freue Dir, Tribiene, et naht ein Redneer! Ick bedaure man blos die Menschheit, deß hier in'n Sand keene Steenejrafen sind, die mir nachschreiben. Wat würde Frankreich dazu sagen! Uf diese Weise aber, wie anjetzt, fallen meine Reden in den Sand.

Mehrere Stimmen. Zur Sache! Zur Sache!

Polker. Sachte, sachte. Det is hier unsere erste Kammer un da heeßt et vor allen Dingen: Jeduld. (auf der Tribüne) So! Mach' mir mal Platz, Schlundowsky. Du kannst nich neben mir stehn bleiben, wenn ick rede, weil ick bei meine Reden mit de Hände wirthschafte, wat man in der höhern Polletiek deklamiren nennt. Nanu Rede! Männer und Staatsborger! Ick, Aujust, Joseph, Maxemilian Polker, stoße die Wahl um! Worum? Weil sie direkt is. Hör' es, Europa: weil sie direkt is! Dieses in seine Konserkwenzen führt, wie de Voß'sche un de neue Preuß'sche sagt, zu de rothe Republik, wo der Diebstahl ein Eijenthum is. Hör' es, Europa! (zu Schlundowsky) Vor Steenejrafen hättste wirklich sorjen müssen! (zur Versammlung) Der Mensch is kein direktes Jeschöpf! Der Mensch wird immer erst durch Vatern un Muttern, un darumwejen kann er auch nich direkt wählen. Auch is er kein dummes, wildes Vieh wie die neue Preuß'sche (er pafft, damit seine Pfeife nicht ausgehe) sagt, sondern ein jesittertes Wesen mit andre jesitterte Wesen zusammen, un also folglich muß seine Freiheit en Bisken beschränkt werden, un wenn man Allens jenau bedenkt un sich an das erhabene Beispiel der weisen Natur hält, so muß... erschtens der Mensch 30 Jahr alt sind, weil er, natürlicherweise, mit 30 Jahr mehr Verstand hat als mit 29, indem er ein Jahr älter jeworden is. Zweetens muß der Mensch männliche Jattung sind, denn ein Mensch weibliche Jattung wird niemals ordentlich wählen, weil derselbe theils durch Küche, Stuben-, Näh'-, Strick- und Mutterpflichten vom Staat zurückjehalten wird. Drittens muß der 30jährige Mensch männliche Jattung 500 Dhaler jährliches Einkommen haben, weil dies in der Natur bejründet is. Viertens muß der 30jährige Mensch männliche Jattung mit 500 Dhaler jährliches Einkommen eine Zeit lang an einen Ort jelebt haben, weil er ja sonst nich wissen kann, wie die Int'ressen stehen. So wie kein Boom Früchte dragen wird, wenn er nich eine Zeit lang an einen Ort jestanden hat. Fünftens muß der 30jährige Mensch männliches Einkommen mit 500 Dhaler jährliche Jattung, der eine Zeit lang an einen Ort jelebt hat, seinen Keenig lieben, weil sonst die Staatsform nich gesichert is. Sechstens endlich muß derjenige Urwähler, nachdem er noch zuvor nachgewiesen hat, deß er keen Almosen empfängt un niemals was verbrochen hat un bei Verstand is, bevor er einen Wahlmann wählen darf, der des Recht hat, mit de andern Wahlmänner zusammen einen Deportirten zu wählen, sechstens endlich muß dieser 30jährige Urwähler, männliche Jattung, der 500 Dhaler Jehalt, der eine Zeit lang seinen Keenig jeliebt un an einen Ort jelebt hat, sein Wort an Eidesstatt jeben, deß er Allens Recht findt, wat Brandenburg-Manndeibel jedhan hat un noch ferner dhun wird, damit nich wieder durch Proteste des Land in eine handelunjewerbeniederdrückende Aufrejung un Züjellosigkeit versetzt wird. Darum stoße ich die direkte Wahl von Schlundowsky ohne Sensus um. Hör' es, Europa! (Er verläßt die Tribüne unter lautem, langanhaltendem Beifall.)

Viele Stimmen. Schlundowsky bleibt!

Niese. Sehr bleibt er!

Polker. Kinder, nehmt Verstand an, wählt indirekt mit einen Sensus!

Alle. Ne! Ne!

Polker. Ick jehe nich von mein Princip ab. Ick stehe un falle mit de indirekte Wahl mit die genannten Sensüsse!

Niese (wirft ihn in den Sand) . Denn fällste, denn is't noch so!

Polker (langsam aufstehend) . Des is was anders; wenn es der alljemeine Volkswille will, will ich ooch, denn is es in de Ordnung. Schlundowsky is Präsedent. Aberscht nu komm' ick uf de Hauptsache. (Er steigt auf die Tribüne.) Aber erscht will ick mir mal meine Feife wieder anbrennen; die is mir, als ick vorher jejen de Majoreteet unterlag, ausjejangen. (Er schlägt Feuer.) Det eilt ja Alles nich; wir haben ja Zeit; wir con– (er pafft) con–schti– tuieren uns ja erscht. So! Nanu, wat ick sagen wollte: nanu frägt et sich zuerscht, ob Schlundowsky erblich sinn soll? Nämlich ob wir ihm hier oben lebenslänglich anjestellt haben, un ob seine Kinder ooch Präsedent sind, det heeßt blos de männliche Folje? In diesen Falle würde ick daruf antragen, deß Jungens unter zehn Jahren nich Präsedent sein derfen.

Mehrere Stimmen. Dummes Zeug! Runter! Wenn uns Schlundowsky nich mehr jefällt, nehmen wir'n Andern!

Polker. Jut, ick ehre de Majoreteet. (Er steigt hinunter.)

Grieneberg. Ick war nich unter de Majore; ick war minorenn, ick will einen erblichen Präsedenten mit männliche Nachfolje.

Niese. Uebergens weibliche Folje wäre ooch nich janz übel. Wenn hier so'n hübschet Mamsellken Präsedent wäre, denn würd' ick sehr oft einen Antrag stellen.

Polker (steigt wieder auf die Tribüne) . Meine Herren, Ihr habt det mit de indirekte Wahlen übereilt; Ihr habt mir meine Wahlmänner zu sehr über't Knie jebrochen. Ihr seid nich alle so politsch jebild't wie ick, denn ick war verjangent Monat noch Stiebelputzer un habe Harkorten un Meisebachen jewichst un ausjekloppt.

Grieneberg. Det is wat anders; denn hab' ick alle Achtung vor Dir.

Polker. Et war jrade wie die Wahlen waren, un da is mir von Harkorten un Meisebachen öfters en Portovöllje überjeben worden. Ick bitte mir deshalb als Exelendz zu betrachten. Ick habe ooch jetzt wieder viele Aussicht, Minister zu werden.

Niese. Wo so?

Polker. Weil det Untersuchen jejen de Demokraten in de einzelnen Mysterien so viel Zeit wegnimmt, so soll en apartet Verfolgungs-Mysterium injerich't werden, un wahrscheinlich werde ick des kriegen un Meisebach mein Unterstaatssekertair werden.

Grieneberg. Du Minister! Ne, juter Junge, als Minister jiebt et doch manche eekliche Nuß zu knacken – weshalb man ooch jerne wieder en Eichhörneken hätte – wozu jute Weisheitszähne jehören, un Du sollst jrade unter die Sorte mehrere sehr hohle besitzen.

Schlundowsky (ärgerlich) . Det is keen Parlement, det is Unterhaltung.

Grieneberg. Na, na, Fritze, man nich eeklich werden! Willste uns etwa vertagen oder verlejen? Worum soll'n en Parlement nich ooch unterhaltend sind? Det wird alleweile unter die kleenen Würmer Menschen so ernst in Europa, als ob se Sonne, Mond un Sterne rejieren könnten. Immer rejieren, immer rejieren, lauter Sorje un Krieg un Dodtschlag um't Rejieren, un eegentlich regiert sich Allens alleene. Det verdammte Wichtigdhun! Heute is Eener noch so ernst, un schneit noch sonne erhabene Miene: morjen is er dodt, er weeß nich wie. Man hat sojar Beispiele, det en Professer jestorben is.

Polker. Oh, det is noch jar nischt: ick habe sojar mal einen dodten Jeheimerath jesehen.

Niese. Wie sah'n der aus?

Polker. Dodt.

Grieneberg. Een Jeheimerath dodt? Ach, det is noch jar nischt! Ick will Dir ne janze Masse dodte Jeheimeräthe zeigen, die noch lebendig sind, die noch uf de Straße umherjehen un mit'n Kopp schüddeln.

Niese. Wie so mit'n Kopp schüddeln?

Grieneberg. Weil se jar nich bejreifen können, wie sich Jottes scheene Jeheimerathswelt mit een Mal so verändern konnte.

Schlundowsky (sehr ärgerlich) . Ick habe schon mal jesagt, det det keen Parlement is.

Schrippe (schreiend) . Wenn nu nich endlich en Parlement zu Stande kommt, denn werde ick den juten Vater Wrangel um 20,000 Mann Infanterie bitten!

Aufseher Paatsch. Wollen wir vielleicht lieber arbeiten?

Schlundowsky (höchst zornig) . Stille!!! Du hast nich um't Wort jebeten, un zu sonne dumme Bemerkung hätt' ick Dir't ooch nie ertheilt.

Polker. Ick unterstütze den Präsedenten. Wir sind Erdarbeeter, wir dürftn jejenwärtig nich arbeeten. Alle Wühlereien sind verboten.

Niese. Um so mehr, als wenn wir lange wühlten, wir vielleicht uf de Jrundrechte stoßen könnten, un det soll keen Preuße, weil Preußen jesetzlich nich mehr existirt; weil der Keenig im März selbst jesagt hat, det Preußen in Deutschland ufjejangen is. Un wenn nu Preußen in Deutschland ufjejangen is, denn kann et ooch nich noch aparte die deutschen Jrundrechte anerkennen, denn sind se schon seine, ohne det irjend eine Rejierung darum zu fragen is.

Schlundowsky. Stille!!!

Utehacker. Man keene Repoblik!

Schlundowsky. Et kommt jetzt blos daruf an, worüber wir verhandeln. Hat Keener keenen Stoff nich?

Löhmann (hält eine Flasche hoch) . Hier!! Bei mir is immer Stoff vorhanden.

Schrippe. Dieser Stoff jehört nich in des allerhöchste Staatsleben, in die Alljemeinheit. Des sind Persönlichkeiten. (zu Schlundowsky, indem er langsam aufsteht) Ick wünschte Tribiene.

Schlundowsky. Der jeehrte Abjeordente von de Neue Friedrich-Straße hat des Wort.

Schrippe (auf der Tribüne) . Meine Herren! Mit Jott, für König un Vaterland! (Er steigt unter dem Beifall der Versammlung langsam hinunter.)

Schlundowsky. Hat der jeehrte Redner weiter Nischt zu sagen?

Schrippe. Ne! (Er legt sich wieder zu seinen Collegen.)

Schlundowsky. Et is wenig, aber es muß Jeder seinen Willen haben.

Löhmann (besteigt die Tribüne) . Ju'n Moorjen! Ick stelle den Antrag, det wir über diese Anjelejenheit zur Tagesordnung überjehen.

Niese (vom Platz aus) . Det is en Unsinn! Wir liejen hier ruhig in'n Sand, also bejreif ich nich, wozu wir noch extra zur Tagesordnung überzujehen brauchten! Der jeehrte Redner scheint jar nischt von Conschtetution zu verstehen, denn sonst würde er nich sonne dämliche Bemerkung machen.

Löhmann (heftig) . Ick brauche nischt zu verstehen! Ick bin von den Preußenverein als Deeptirter ufjestellt un jewählt, mithin hatt' ick det Recht, einen Antrag uf Tagesordnung zu stellen.

Jeetheken. Det wird aber ufhalten, wenn hier Viele sind, die nischt verstehen.

Polker. Des schadt nischt, des is jerecht. Es müssen hier Viele sind, die nischt verstehen. Die Abjeordenten sind dazu da, deß alle Klassen von't Volk vertreten sind. Un da nu sehr viele sonst jutjesinnte un patreotische Bürjer existiren, die jar nischt von Polletiek verstehen, so wären diese Menschen alle nich vertreten, wenn alle Abjeordenten wat von Polletiek verständen.

Löhmann. So is es! Ueberjens bin ick müde von det Jesetzjeben. Ick leje mir jetzt uf de rechte Seite un schlafe.

Polker. Jut, det dhu' Du. Wenn't Zeit zum Trampeln mit de Füße un zum Jrunzen is, denn wer ick Dir wecken. Ueberjens – (zu Schlundowsky) Präsedente, schwinge mal de schwarzrothjoldne Fahne: ick komme! (Er steigt auf die Tribüne und sieht sich, während er gemüthlich seine Pfeife raucht, die Versammlung an.)

Grieneberg. Nanu??

Polker. Stille! (zum Präsidenten) Fahne schwingen! (raucht) Damit mir Keener nich stört. Es kommt eine längliche Rede, denn wir müssen ooch Reden haben; des bloße Sprechen un Schwaddroniren, des is keene Conschtition. (Nach mehreren Zügen aus der Pfeife.) Ick habe mir vorbereit't; Ihr könnt Euch uf was jefaßt machen. (zum Präsidenten) Wie jesagt, et is ewig schade, det wir keene Steenejrafen hier haben, denn nanu wird det, wat ich anjetzt reden werde, vor de Weltjeschichte verloren jehen, während det, wat in de vorje Nationalversammlung der Schlächter Pieper und andere noch schlechtere minnesterielle Abjeordente jesagt haben, vor de Ewigkeit ufbewahrt is un zwar so, deß der Knochenhauer Pieper, als er sich vor Collejen aus dem Volk rettete, un seinen Abtritt aus de rechte Seite nahm, bei seine Rettung seine sämmtlichen Reden vorfand. (Bravo!) Nanu kommt et. (Lebhaft gestikulirend) Meine Herren! (Pause) Ueber diese Staatsidee »meine Herren!« sind alle Depetirten von alle Seiten einig. Meine Herren! Die Jeschichte der Menschheit bejinnt nach Mosessen un mehreren andern Sachverständigen mit der Erschaffung der Welt von Seiten Jottes. Meine Herren! Als Allens da war bis uf Holz un Miethe, nämlich als aus den Chaochs sich die Welt gestaltete und Sonne, Mond un Sterne, Wasser un Likör, Erde, Jemüse, jrüne Beeme, Jardeleutnants, saure Jurken un Vögel un Thiere geschaffen waren: siehe, da fehlte der Mensch! Da kam Jott!...

Stieber. Zur Sache!

Polker. Richtig! Da kam Jott und machte sich Klöße, nämlich aus Erde, einen Kloß vor Adammen und einen vor seine Frau, die Eva'n. (mit Feuer) Meine Herren! Der Mensch war da, damit die Welt einen Zweck hatte un die Welt war da, damit der Mensch einen Zweck hatte! So standen die Sachen!

Löhmann. Na, hat denn Jott jar keenen Zweck jehabt?

Polker. Stille! Davon is nich die Rede! (fortfahrend) Als nu Adam seinen Zweck hatte, so vereinbarte er sich eines Vormittags mit Eva, in Jemeinschaft die Freuden eines Paradieses zu genießen. Hieraus entsprang der erste Staat. Es war die Republik, denn alle Menschen konnten dhun was sie wollten, weil Jott die Pollezei nich erschaffen hatte, sondern diese erst später erfunden wurde. Außerdem fehlte es auch an einen König, dessen Erschaffung ebenfalls von Jott aus Zerstreuung übersehen war. Sämmtliche Staatsjeschäfte des Paradieses wurden in Einer Kammer abjemacht, bis endlich der Sündenfall eintrat und sämmtliche Anwesende nach und nach zur Monarchie überjingen. Die zur Monarchie nothwendige Herrschaft kam so, deß Madam Adam zuerst von einen hoffnungsvollen Knaben entbunden wurde und nun Eva ebenfalls ihren Zweck erkannt hatte, so deß es bald ringsumher von Menschen wibbelte un krabbelte, und da ooch diese bald ihren Zweck erkannten, so kam es zur Bevölkerung. Meine Herren! Man schaarte sich nu, damit nich Alles wie Kraut un Rüben durcheinander wirthschaftete, um den Klügsten un Aeltesten un Reichsten, un ließ den befehlen, un uf diese Weise haben sich des nu die Menschen anjewöhnt, deß sie sich nich selbst beherrschen können.

Niese. Des is ne sehr scheene Rede! En Bisken confuse scheint se mir zu sind, aber sonst nett. Manches hört sich wirklich wie'n Jedanken an.

Polker. Stille! – Meine Herren! Sie lernen aus dieser Jeschichte der ersten Bejebenheiten Des, was Sie brauchen, um meinen Antrag auf zwei Kammern un auf eine erste Kammer mit Adel zu verstehen. Nämlich Sie haben jesehen, deß so wie des Paradies verloren war durch Bevölkerung, deß sich da die Menschen aus die eene Kammer in zwee theilten un sich selbst in Kluge, Alte un Reiche un in Dumme, Junge un Arme. Aber ooch in Adliche un Bürjerliche. Denn Adam war Erb- un Jerichtsherr vom Paarradies, es gehörte ihm und seine Jemahlin janz alleene, un des Bürjerthum is natürlich erst durch den Sündenfall entstanden. Wollen wir nu also unter uns hier monarchisch sind, un davor hat sich die Majoorete ausgesprochen, so müssen wir ooch zwee Kammern aus uns machen, un zwar eene, die erste aus lauter Alte, Reiche un Kluge un Adliche, damit wir die Welt so halten, wie se Jott gewollt hat, un damit wir nach un nach wieder en Paradies herstellen können, denn das Paradies ist die historische Jrundlage aller Menschen un Staaten. Meine Herren: des is mein Antrag! (Er verläßt die Tribüne unter donnerndem Beifall, seine Freunde umringen ihn mit Glückwünschen.)

Löhmann. Sehr breit war Deine Jrundlage. Ick wär' bei eenzjer Haar bei injeschlafen!

Polker. Andre Jründe weeß ich nich für zwee Kammern.

Schlundowsky (schwingt die Fahne) . Stille! Der Antrag zerfällt in zwee Theile. Ick frage also erst: will die Versammlung zwei Kammern?

Niese. Ick schlage vor: drei! Wir werden sonst nich Platz haben. Wenigstens muß noch en Alkofen bei des Loois sind.

Schlundowsky. Dämelsack! – Ick frage also: will die Versammlung zwei Kammern? Wer davor is, nicke mit'n Kopp. (Fast Alle nicken.) Die Majoretät is davor. Ich stelle nu die zweete Frage, ob wir nämlich in die erste Kammer blos Reichthum un Adel nehmen wollen?

Löffel. Det jeht nich! Darüber können wir noch nich abnicken! Erscht müssen wir wissen, ob sich welche von uns dazu herjeben (sich verbessernd) – ob welche von uns die nothwendjen Eijenschaften haben. Wer det jloobt, der muß vortreten un sich über seine Verhältnisse und seine Prinzipen äußern. Der Präsedent hat denn darüber zu entscheiden, ob er fähig is oder nich. (Allgemeine Beistimmung.)

Schlundowsky. Jut! Denn bitt' ick die Herren, die in de Erste Kammer rin wollen, vorzutreten und sich zu äußern.

Kloppe. (steht auf, nimmt seinen Federhut unter den Arm, brüstet sich, zieht eine sehr verachtende Miene und tritt langsam und gravitätisch vor die Tribüne) Ick bin der Baron Edler von Kloppe, früher bei de Jarde uf Ehre, Vollblut, mir nich mit jemeine Wissenschaften abjejeben, jejenwärtig 8000 Thlr. Einkommen, zwei Dutzend Ahnen, Jesinnung äußerste Rechte. (viel Gelächter)

Schlundowsky. (schwingt die Fahne) Ruhig! (zu Kloppe) Der Baron Edler von Kloppe kommt in de Erste Kammer. Weiter!

Löhmann (in derselben Weise wie Kloppe vortretend) . Ick bin der Jraf von der Löhmann auf Löhmannsburg, Ritterjutsbesitzer in den Jefilden Hinterpommerns. Ick besitze Jeld wie Heu un Verstand wie Stroh, 17 bis 19 Ahnen, Besitzer des rothen Piepvogels vierter Klasse, Jesinnung: reene Monarchie mit einer starken Knute, wollt' ick sagen: Krone. Tendenz: Mit Jott für König und Vaterland. Der 18. und 19. März ist ein Schandfleck in der Jeschichte Preußens. (Helles Gelächter, jubelndes Bravo)

Schlundowsky. Herr Jraf von der Löhmann auf Löhmannsburg aus den Jefilden Hinterpommerns: Sie können sogleich in de Erste Kammer treten.

Löhmann (erhebt seine Faust gegen die Versammlung) . Euch bürjerliche Kanaillen un demokratische Wühler wollen wir Revolution machen lernen, wart't man! Euch woll'n wir schon wieder runter kriejen, man Jeduld!

Alle (lachend) . Bravo, bravo!

Utehacker. Man keene Repoblik!

Meier (in derselben Weise wie Kloppe und Löhmann vortretend) . Ich bin der Jeheimerat von Meier-Meierowitsch, Jeldsack, in der Jejend des Herzens zugebunden. Jesinnung: jemäßigter Rückschritt, wiewohl ich mir jejen alle Reaction verwahre. Meine politische Idee is die wrangelsch-brandenburgsch-manteuflische Monarchie auf christlich-hengstenbergscher Jrundlage. Wejen de Octrojierte bin ick vor Revision. Prinzip: Jewalt jeht vor Recht.

Niese. Ick interpellire den Candidendaten! Wie denken Sie über die Arbeet, sociale Frage, Hunger?

Meier. Je mehr die Noth steigt, je mehr Soldaten müssen herbeijezogen werden, weil sonst Ruhe un Ordnung nich möglich sind. Ueberjens is des durch die Soldaten ihre blauen Bohnen noch die beste Art, den Hunger zu stillen, weil in diesem einzijen Falle der Hunger nich wieder kommt.

Schlundowsky. Herr Jeldsack, Jeheimerath von Meier-Meierowitsch, Sie können sogleich in de Erste Kammer treten. Weiter hat sich Keener jemeldt; et sind man drei Mitjlieder.

Polker. Det sind ooch jenug, schon mehr als zu ville.

Grieneberg. Det heeßt: det wir keenen Pfaffen drinn haben, det is doch schade. Der jehört unbedingt dazu, um den Kohl fett zu machen. (auf der Tribüne) Nanu möcht' ick die Versammlung blos fragen, ob sie will, det die Mitjlieder unsrer ersten Kammer Tagejelder kriejen sollen?

Niese. I Jott bewahre, ooch noch Dagejelder! Die arbeeten vor de Nacht, die kriejen keene Dagejelder!

Alle. Ne, ne!

Schlundowsky. Na aber Kinder, mit blos drei lumpje Mitjlieder können wir doch keene erste Kammer machen? – Der Abjeordente Krosenberg von't Voigtland hat det Wort.

Krosenberg (besteigt die Tribüne) . Meine Herren! (Er schnaubt sich die Nase) Meine Herren! Ich bin janz derselben Meinung, wie der jeehrte Präsedent! (Er verläßt die Tribüne unter lautem Bravoruf; seine Freunde umringen ihn glückwünschend. Lange Aufregung. Der Präsident bemüht sich vergebens, die Ruhe herzustellen.)

Schlundowsky (die Fahne schwingend) . Stille!! Stillee!!! Ruheee!!!! (schreiend) Meine Herren, verjessen Sie nich Ihre Würde! Janz Deutschland, janz Europa sieht uf uns! (Tiefe Stille)

Niese. Ick will blos noch mal interpelliren! Mir interpellirt so: ick kann't mir nich mehr länger ufhalten!

Schrippe. Wat is det: interpelliren?

Niese. Det weeßt De nich mal un bist Deportirter? Interpellirt, det is, wenn een Deportirter jrade weiter nischt weeß, un ein Minister ihm aus Rücksichten nich daruf antworten kann.

Schlundowsky. Na nu interpellire mir mal!

Niese. Die Kammer hat lange jenug jedauert, et is Zeit, deß wir Mittagbrod essen. Ick interpellire also, worum der Präsedent nich die Versammlung schließt?

Schlundowsky. Daruf kann ick Dir aus Rücksichten nich antworten.

Polker. Et is noch 'ne Viertelstunde Zeit un ick weeß, deß sich unser Präsedent 'ne Kammer-Eröffnungsrede ufjeschrieben hat. Ick schlage vor, deß er uns Die noch hält, un uns denn sojleich vertagt.

Alle. Ja, ja!

Schlundowsky. Schön! Da es der allgemeine Volkswille is, so werde ick meine Rede lesen.

Meine Herren Donquixote der Jeheimeraths-Kammer!
Oedle Abjewrangelte der Volkskammer!

Da ich, Schlundowsky, sehr verlejen bin, was ich Ihnen von diesen Thron herab sagen soll, so werden Sie jefälligst bemerken, deß ich Nischt sage. Et sind Ereijnisse vorjekommen, welche passirt sind. In Folje dössen is Manches vorjefallen. Die Hauptsache war, deß aus Eene Kammer zwee jeworden sind, un dieses is mich jejlückt. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich.

Ich werde Ihnen eine Verfassung vorlejen, die sich gewaschen hat. Nämlich mit schwarze un weiße Seefe. Der Adel is noch nich rausjejangen. Außerdem is noch mancher andre Jucks drinn jeblieben, weshalb Sie mit meine Rejierung, die an alten Waschweibern keunen Mangel leidet, weitere Reibereien veranlassen können. Jucks, der mir jefällt, bleibt drinn. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich.

(Die rechte Hand über die Augen haltend) Mit die Lage der Arbeiter bin ick zufrieden, weshalb ick sie jar nich erwähne. Meine Rejierung hat dafor zu sorjen jewußt, det et ruhig jeworden is un die Klagen schweujen. Die hohen Ohren meiner Umjebung konnten den ewijen Spektakel nich länger aushalten. Die Knüppel, welche rund um Ihnen 'rum ufjestellt sind, müssen noch bleiben, weil noch keene Ruhe herrscht, obschon ick so eben jesagt habe, et herrschte Ruhe. Sollte die Ruhe jestört werden, so wird die Knüppel-Weisheit meiner Rejierung zu octrojieren einnehmen, worauf sich des Uebrije finden wird. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich.

Die Pollezei des Landes beginnt sich wieder zu befestigen; der beste Schutzmann eines Staates bleibt indessen sein Keenig. Sollte die Pollezei behufs ihrer weiteren Befestijung noch mehr Stricke jebrauchen, so wird sich meine Rejierung verdoppeln. Der beschränkte Unterthanenverstand, welcher sich zu meinem tiefen Schmerze durch Untreue verloren hatte, wird sich mit Hülfe meiner braven Knüppler wieder einfinden, und mit ihm mehrere mir erjebene Personen, welche die allgemeine Unjesetzlichkeit des verflossenen Jahres nich verdragen konnten. Trotzdem, meine Herren, werde ich niemals was dajejen haben, deß Sie die Vossische Zeitung lesen. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich.

Die Wiederhörstellung des deutschen Bundesdages liegt mich, Schlundowsky'n, sehr am Herzen. Die Reichsjewalt hat mit röthlichem Eifer dahin jewirkt, un ich selbst werde keine röthliche Opfer scheuen, dieses jroße Ziel zu erringen. Sollten dabei einige Dausend jlückliche Deutsche niederjemetzelt werden, so hat dieses nischt zu sagen, indem Vorrath is. Es hat sich nämlich durch die Erfahrungen der letzten Zeit herausgestellt, deß Andersdenkende, nachdem sie dodtjeschossen waren, sich den Maßnahmen der erleuchteten Fürsten nich mehr obponirend jejenüberstellten, und diese daher Recht behielten. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich.

Mit Rußland stehe ich in den allerfreundschaftlichsten Beziehungen. Die vielen Fäden der Liebe und der Jesinnungsjleichheit haben unsere Kabernette zu einen starken Bund vereinbart. Mit Oestreich verstehe ich mir sehr jut, ohne deß es zu merken is. Wat Dänemark betrifft, so wird meiner Rejierung Allens dhun, deß Ruhestörer Jelejenheit finden, zur Ruhe zu kommen. Durch meine anjenehmen Verhältnisse mit die Republiken Nordamerika, Schweiz un Frankreich is die starke Monarchie nirjend erschüttert worden. Ohne Keenig is keene Freiheit möglich.

Meine Herren Donquixote, Jeheimeräthe un Abjewrangelten! Et hat Manches for sich, deß Sie hier zusammengekommen sind; die Hauptsache bleiben aber immer meine erhabenen Knüppel, womit ich mir schon nach un nach meinen Staat un mein jeliebtes Volk erobern werde. Da Dieses aber sehr viel Jeld kostet, so bitte ich, mir solches in Masse zu bewillijen, wojejen ick mit Ordens ebenfalls nich knausern werde. Jott un sein Sohn Jesus Christus mögen Ihre Berathungen leiten, gleichermaßen ooch die heilige Jungfrau Maria. Im Uebrijen wird sich Allens finden. Schlundowsky der Jroße entläßt Sie.

Mein Land heeßt Octrojierien,
Un liegt dicht bei Sibirien!

(Tobender Beifall. Ruf: »Hoch, hoch, Schlundowsky!« Derselbe kehrt noch einmal um und spricht von der Tribüne herab:) Ick habe noch wat verjessen, wat ick Ihnen sagen wollte. Ohne Ordnung un Jesetz is keene Freiheit möglich!

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