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Märchen aus der Oberpfalz

Franz Xaver von Schönwerth: Märchen aus der Oberpfalz - Kapitel 28
Quellenangabe
typefairy
authorFranz Xaver von Schönwerth
titleMärchen aus der Oberpfalz
booktitlePrinz Roßzwifl und andere Märchen
publisherDr. Peter Morsbach Verlag
editorErika Eichenseer
year2010
isbn9783937527321
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140218
projectid6a2290c5
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Zwerge

Das Wort Zwerg lautet oberpfälzisch Zwargl. Im Südosten, am Böhmerwald, heißen sie Razen, Ratzeln, Schrazen, Schrazeln, Strazeln, an der Zott, einem Nebenflüßchen der Pfreimd auch Fankerln, und im Fichtelgebirge schließlich nennt man sie Hankerln. Ein Erzähler aus Bärnau beschreibt sie folgendermaßen: »D' Zwargln helfa d'Leitt arbedn, wenn si si midananda votrogn. San halt read baisi Leitt. 's Gold und 's Silba stehlns asn Bergwerkn. D' Zwargln lebm in Wold in Felslecharn und hobn an Kini, an Zwarglkini. Si san zmeist unttairdisch und arbednt in Bergwerkn. Fest douns a feyarn. Oan Rhein kummas gearn zam, wal dao vül Gold und Silba is. Si san near a paar Schouch haoch und hobn an raudn, langa Boart und san read stoark. In Haisern werdns niad gseagn. Wenn oba oinar in Wold kummt und in Naod is, dean wird oft von ina gholfn, es gschicht san Oarbed dahoim, ohne daß ma s' siad und a in Wald gaid d' Arbed leichta. In di Felsn hobms seine kloin Dirla, waos ein und as genga. Es san ira oft vül barananda.«

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