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Märchen aus der Oberpfalz

Franz Xaver von Schönwerth: Märchen aus der Oberpfalz - Kapitel 25
Quellenangabe
typefairy
authorFranz Xaver von Schönwerth
titleMärchen aus der Oberpfalz
booktitlePrinz Roßzwifl und andere Märchen
publisherDr. Peter Morsbach Verlag
editorErika Eichenseer
year2010
isbn9783937527321
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140218
projectid6a2290c5
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Teufel

Der Teufel zeigt sich gewöhnlich in der Gestalt eines Jägers in grüner Kleidung, kann aber siebzigerlei Gestalten annehmen, darunter vor allem die eines schwarzen Pudels, einer schwarzen Henne, einer Dohle und Krähe, eines Raben. Den Teufel als Jäger kennzeichnet, daß er hinkt. Dies kommt davon, daß er einen Bocks- oder Pferdefuß, manchmal beide zugleich hat. Auf dem Kopf steht ihm ein Horn hervor, manchmal deren zwei, doch nicht groß, so daß er sie leicht mit seinem grünen Hut von der Größe eines Butterfasses verbergen kann. Er trägt viele Namen, denn man soll ihn nicht beim rechten Namen nennen, außer man setzt bei: »Gott sei bei uns!«, oder »Gott behüte und bewahre uns!« Solche Benennungen sind: der Böse, der Garandere, der Spani-, Spadi-, Spari-, Sperifankerl, der Guzigagl, der Drack, der Hollabirbou, der Hörlseph, der Schrötl, der Urahnl, der Hörlmayer. Der Teufel zeigt sich besonders auf Kreuzwegen, in dichten Wäldern, in alten Türmen und Burgruinen und in Felsenhöhlen. Viele Steine heißen von ihm Teufelssteine. Er hat sich dort gezeigt und seine Spur hinterlassen.

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