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Märchen aus der Oberpfalz

Franz Xaver von Schönwerth: Märchen aus der Oberpfalz - Kapitel 2
Quellenangabe
typefairy
authorFranz Xaver von Schönwerth
titleMärchen aus der Oberpfalz
booktitlePrinz Roßzwifl und andere Märchen
publisherDr. Peter Morsbach Verlag
editorErika Eichenseer
year2010
isbn9783937527321
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20140218
projectid6a2290c5
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Bilmesschneider

Der Bilmesschneider ist ein böses Wesen, welches in der Gestalt eines Mähers oder Schnitters mit einer Sichel, die golden ist, an bestimmten Tagen durch die Getreidefelder geht und die Halme anschneidet. Manchmal reitet er auch auf einem Geißbock, hat Hörner wie der Teufel und an jeder großen Zehe eine Schere, womit er die Felder von einer Ecke zur anderen durchschneidet. Wo der Bilmesschneider durchgegangen ist, wächst das Getreide ganz gut, eingebracht aber verschwindet es aus dem Stadel schon von den Garben oder nach dem Dreschen von den Körnern oder auch vom Mehl. Es gelangt unsichtbar zu dem bösen Nachbarn, der den Zauber geübt hat.

Der Bilmesschneider geht gewöhnlich an drei Tagen, meist am Fronleichnamstag, dann an Johannis und an Peter und Paul.

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