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Machen Sie mich zu Ihrer Geliebten!

Felix Dörmann: Machen Sie mich zu Ihrer Geliebten! - Kapitel 30
Quellenangabe
authorFelix Dörmann
titleMachen Sie mich zu Ihrer Geliebten!
publisherPeter J. Oestergaard Verlag
yearo.J.
firstpub1928
correctorJosef Muehlgassner
senderwww.gaga.net
created20180419
projectidf6150f95
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XXIX

Ohne die lästige dritte Person gestaltete sich der Verkehr zwischen Lobositz und Lilith weitaus leichter und angenehmer. Er nahm sogar zärtlichere Formen an.

Lilith umgab ihn mit zarter Sorge – halb Weib, halb Tochter markierend – und entwickelte ihre ganze, nicht geringe Liebenswürdigkeit, um ihm das Leben so angenehm wie möglich zu gestalten, ihre eigene Unentbehrlichkeit zu zeigen. Sie wollte sich vor allem selbst beweisen, daß sie den gefährlichen Anfall eines zügellos losbrechenden Temperamentes überwunden habe. Daß ihr Verstand und ihre Lebensklugheit über eine bloße Aufwallung der Sinne den Sieg davongetragen habe.

Sich beweisen – aber auch ihm beweisen, daß sie für mehr tauge, als eine entzückende Geliebte zu sein. Ihre Beziehung zu Lobositz mußte vertieft und gefestigt werden.

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