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Lyrik und Prosa des Zentrodada

Johannes Theodor Baargeld: Lyrik und Prosa des Zentrodada - Kapitel 3
Quellenangabe
pfad/baargeld/zentdada/zentdada.xml
typefiction
authorJohannes Theodor Baargeld
titleLyrik und Prosa des Zentrodada
publisherSteinmeier Verlag Nördlingen
editorWalter Vitt
year2001
isbn3927496863
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090206
projectiddb9c69ba
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Factory, 1920

Lebender Mensch!

(F. P. auf dem Wege zueigen)

Bruder, das ist dein Staub, der in die Wälder fällt.
Sind Wiesen, matte unversprochne,
Hin weinen deine schweren Augen
Und schleppen Staub hinüber zu verlornen Wiesentoten.
Aus unsern Augen
Fließt unaufhaltsam tötend tauber Staub.
Mein Auge hat die ebnen Glanzstraßen gemahlen,
Allunsre Augen schroteten den Liebeswuchs der Wälder
Und trümmerten den Bruderblick der Kreatur.
Wir preßten unsres Sehnens Angst nicht ins Gesicht,
Danach am Straßenrand zu späte Hände krampfen,
Die Pferde, die gestorbne Angst und Unverstandnes drohender
Aufschreit als dich,
Lebender, der dort entlang sucht
Und sich in schaudernde Geheiße hüllt.

(1918)

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