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Lyrik und Prosa des Zentrodada

Johannes Theodor Baargeld: Lyrik und Prosa des Zentrodada - Kapitel 12
Quellenangabe
pfad/baargeld/zentdada/zentdada.xml
typefiction
authorJohannes Theodor Baargeld
titleLyrik und Prosa des Zentrodada
publisherSteinmeier Verlag Nördlingen
editorWalter Vitt
year2001
isbn3927496863
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
created20090206
projectiddb9c69ba
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Dr' ärpl üs Schtrosburri

                (er ist ein Mitglied der Z/w 3)

Auf seinen Beinen wächst kein Haar
Er wächst in feuchten Kinderhäutchen
In einem Schösschen man ihn sah
Auf seinem Schwämmchen mit dem Haar

Kein Bahnhof war sein Vaterstädtchen
Sein Ahnding hing von hinten gar
Sein erstes Mammeri starb im Oehrchen
Sein zweitdrittviertes trug den Hahn

Die Schule sprach das Kindlein fürder
Das Leben Rechnen und der Pfühp
Doch immschon lag das Ding des Ahndings
Dem Kind des Höfchens auf dem Pfühp

Will sanfte Kästen ich und Hodel
Was Bub soll ich den Kaser nicht
Der Menschenkas tief ans Geäste
Der Menschenbruz zum Oberlicht

Ein Weib trat hinter seinen Popel
Der Ruferbub der Buhl der Bruz
Ein Weib harrt seiner hinterm Popel
Die Tiere sanften seine Brut

Jetzt geht er um Mahn wie sie wellte
Die Welt die Welt verheckt sein Haar
Der Mann das Haar die Welt es wollte
Er will, den Menschenkaser gar

Die Übernunft spielt seine Milde
Er weilt Mensch schläfst du eingeflüsst
Er flüsst die Achenden im Bade
Er flüsst sein netzen Angesicht

Er flüsst in einem tiefen Vogel
Die Tausendjahr sind sein Fiduz
Die Mädchen seine Sommeregel
Die Buben seine Winterhut

(1920)

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