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Lustige Geschichten aus Schwaben. Zweiter Teil

: Lustige Geschichten aus Schwaben. Zweiter Teil - Kapitel 48
Quellenangabe
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typelegend
authorVerschiedene Autoren
titleLustige Geschichten aus Schwaben. Zweiter Teil
publisherVerlag von Holland & Josenhans
seriesWürttembergische Volksbücher
volume
printrun2. Auflage. 9. 12. Tausend
editorWürtt. Evangel. Lehrer-Unterstützungs-Verein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Schnelle Arbeit.

Als Herzog Karl sich einmal zu Hohenheim aufhielt, da bemerkte er unter den Arbeitern, die auf seinem Hofgut ernten mußten, einen Sträfling, welcher sich gar faul und bockbeinig anstellte. Der Herzog ärgerte sich über den Mann so sehr, daß er befahl, man müsse diesem 25 Stockschläge aufmessen. Und das ist nun keine lustige Geschichte gewesen. Der Ärmste wurde über eine Fruchtgarbe gelegt, und der Prügelmeister sollte nun zuschlagen. Dazu lachte ein anderer Sträfling. Wütend fuhr ihn der Herzog an: »Warum lachst du?« Der Gefragte war aber nicht auf den Kopf gefallen und entschuldigte sich: »Das habe ich noch nie gesehen, daß man zu gleicher Zeit schneiden, binden und dreschen kann.« Diese Schlagfertigkeit gefiel dem Herzog. Er mußte lachen, und damit wurde die Geschichte nun zu einer lustigen: dem Sträfling wurden die 25 Stockschläge geschenkt.

(C. Scherring-Kirchheim u. T.)

Schlußvignette
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