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Lustige Geschichten aus Schwaben. Erster Teil

: Lustige Geschichten aus Schwaben. Erster Teil - Kapitel 41
Quellenangabe
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typelegend
authorVerschiedene Autoren
titleLustige Geschichten aus Schwaben. Erster Teil
publisherVerlag von Holland & Josenhans
seriesWürttembergische Volksbücher
volume
printrun2. Auflage. 9. 12. Tausend
editorWürtt. Evangel. Lehrer-Unterstützungs-Verein
correctorreuters@abc.de
senderwww.gaga.net
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Eines Schwaben Hofred'.

Der hochwürdige Herr Albrecht von Rechberg, Probst zu Ellwangen, schickte dem durchlauchtigen Fürsten und Herrn, Herrn Jörgen, Herzog zu Bayern, etliche Jagdhunde. Und als der Bote mit den Hunden vor dem Herzog stund, fragte der Fürst unter anderm, ob sie auch laut riefen. Antwortet ihm der Bote unbedacht und sagt, er wüßte es nit, doch zweifelte er nit. Hätte sein Herr, der Probst, ein Wissen gehabt, daß sie guot Stimmen hätten, er hätte sie zu Ellwangen im Kloster für Sänger behalten. Doch möcht' der Fürst des bald ein Wissen überkommen: wenn er einen jeden Hund insonder in ein Ohr bisse, so würde er schreien, darob der Fürst eines jeglichen Stimm' dann leichtlich erlernen möcht'. Um dieser Hofred' willen begabte der Fürst den Boten reichlich und schickte ihn wieder heim.

(Aus Augustin Tüngers Facetiae vom Jahr 1486. K. R.)

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